Die Grundprinzipien der deutschen Verfassungsordnung
Die Verfassungsprinzipien Grundgesetz bilden das Fundament der Bundesrepublik Deutschland. Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz als Verfassung verkündet und enthält seitdem die wesentlichen Regelungen zu Menschenwürde, Grundrechten und Staatsaufbau. Besonders bedeutsam sind dabei die Artikel 1 und 20, die durch das Ewigkeitsgebot geschützt und nicht veränderbar sind.
Definition: Die Menschenwürde Grundgesetz ist als Staatsfundamentalnorm in Artikel 1 verankert und verpflichtet den Staat, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen.
Die 5 Staatsstrukturprinzipien Deutschland prägen maßgeblich unsere Verfassungsordnung: Das Demokratieprinzip gewährleistet die Volkssouveränität durch freie Wahlen. Der Bundesstaat organisiert die Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern. Das Rechtsstaatsprinzip garantiert Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit. Als Republik lehnt Deutschland monarchische Strukturen ab. Das Sozialstaatsprinzip verpflichtet zur Herstellung sozialer Gerechtigkeit.
Die freiheitlich demokratische Grundordnung wird durch verschiedene Mechanismen geschützt. Dazu gehört das Verbot verfassungsfeindlicher Parteien und Vereine sowie das Widerstandsrecht der Bürger gegen Bestrebungen zur Beseitigung dieser Ordnung. Das Grundgesetz erweist sich dabei als flexibel genug, um gesellschaftliche Entwicklungen zu integrieren.








































