Subtropen

 SUBTROPEN
LOKALISIERUNG
Subtropen liegen in der geographischen
Breite zwischen den Tropen in
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- Lokalisierung - winterfeuchte Subtropen, trockene Subtropen, immerfecuhte Subtropen - Sahel-Zone - Desertifikation, Bodenversalzung, Degration - Bewässerungssysteme

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SUBTROPEN LOKALISIERUNG Subtropen liegen in der geographischen Breite zwischen den Tropen in Äquatorrichtung und den gemäßigten Zonen in Richtung der Pole, ungefähr zwischen 25 und 40 Grad nördlicher bzw. südlicher Breite. Welche Aspekte sind wichtig für die Lokalisierung der Subtropen? - Topographie: Höhe über Meeresspiegel - Lage: Küste, Gebirge, Tiefland, Tal, ... - Einwohnerzahl - Anbindung an das Verkehrsnetz - Binnengewässer (Wasserquellen) - klimatischen Gegebenheiten (Niederschlag, - Lage im Gradnetz (Koordinaten) - Lage im Land. + Nachbarländer + Kontinent + große Städte in Umgebung Temperatur, Verdunstung) - Böden - vorhandene Vegetation und Viehhaltung - gegebenenfalls politische Konflikte wie z. B. Krieg UNTERTEILUNG Trockene Subtropen Winterfeuchte Subtropen Klima ganzjährig trocken S 6 Monate NORTH PACIFIC im Sommer 6-10 Monate trocken, im Winter feucht Immerfeuchte ganzjährig 12 Monate Subtropen feucht (ganzjährig) SOUTH PACIFIC OCEAN NORTH ALEAN Vegetationsperiode Vegetation SOUTH ATLANTIC OCEAN SUBTROPEN ALLGEMEIN Lage: zwischen den Tropen und der gemäßigten Zone Klima: Deutlich ausgeprägte thermische Jahreszeiten mit einer mittleren Jahresamplitude zwischen 5 und 22 Grad Wüsten- und Steppenvegeation INDIAN OCEAN Vegetation: Wüsten- und Steppenvegetation (Dornbuschgewächse), Hartlaubgewächse, Nadelhölzer, Eualyptus, artenreiche Lorbeer- und. Laubmischwälder Hartlaubvegeation (Pflanzen mit Kutikula-Schicht) Lorbeerwald und subtropischer Regenwald SOUTHERN OCEAN Beispiele Atacma Wüste, Sahara- PACIFIC Atlantischer Regenwald Mittelmeergebiet, Chaparral in Kalifornien SAHELZONE MAURETANIEN SENEGAL MALI BURKINA FASO NIGER TSCHAD SUDAN SÜDSUDAN ERITREA ATHIOPEN KENIA DESERTIFIKATION (SAHEL-SYNDROM) DSCHIBUTI SOMALIA Was ist Desertifikation? Desertifikation ist ein irreversibler Prozess, bei dem der Mensch durch eine zu intensive Nutzung den Boden, das Wasser und die Vegetation in trockenen Gegenden zerstört. Im Gegensatz zu natürlichen Dürreperioden liegen bei der Desertifikation die Ursachen im menschlichen Handeln in Kombination mit klimatischen Bedingungen. Man redet bei der Desertifikation auch von dem Prozess der Verwüstung". Was ist Degradation? Als Bodendegradation bezeichnet man die Verschlechterung des Bodens bis hin zu deren völligem Verlust. Der Boden wird unfruchtbar und die Tragfähigkeit, und das natürliche Potenzial nimmt ab. In einigen...

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Fällen kann sich der Boden von selbst noch erholen. ↓ Was ist Bodenversalzung? Versalzung ist eine erhöhte Anreicherung von wasserlöslichen Salzen im Boden. In Trockengebieten wird Versalzung häufig durch Fehler in der Bewässerung verursacht. Mit dem Wasser gelangen auch die in ihm gelösten Salze durch die Auswaschung in den Boden. Wenn das Wasser verdunstet, bleiben die Salze zurück und reichern sich nach und nach im Oberboden an. Das Salz entzieht dem Boden Wasser und somit den Pflanzen. Wichtige Fakten, die die Wichtigkeit des Problems betonen: mehr als 250 Millionen Menschen sind von der Desertifikation betroffen (40% in Afrika [Sahel-Zone], 39% in Asien; 30% in Südamerika) 12 Mio. ha werden irreversible zur Wüste jedes Jahr (steigend) Die Sahelzone liegt am südlichen Rand der Sahara und erstreckt sich vom Atlantik bis zum Roten Meer über eine Länge von ca. 7.000 km und eine Breite von ca. 800 km. Insgesamt besteht sie aus sieben Anrainerstaaten, zu denen der Senegal, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, der Tschad und der Sudan zählen. Heutzutage ist die Sahelregion durch ein sehr labiles Ökosystem mit einer hohen Variabilität der Niederschläge und einer enormen Dürreanfälligkeit gekennzeichnet. Ursachen starke Überlastung des Ökosystems durch: - Überweidung von Flächen - Bodenmisswirtschaft - Abholzung von Wäldern - extremer Wasserverbrauch - starker Bevölkerungswachstum - (Klimawandel) Folgen - die Gefährdung des Ökosystems (kein fruchtbarer Boden, nicht ausreichend Wasser) - die Gefährdung menschlicher Existenzgrundlagen - die steigende Gefahr sozioökonomischer Konflikte und Probleme -> Flucht von Norden in Süden - Hungersnot Mögliche Gegenmaßnahmen - Ableitung von versickerndem Wasser - Nachhaltige Nutzung von Resourcen - Angepasste Fruchtfolge - Mulchsaatverfahren - Terrassierung - Bodenlockerung Bewässerung in der Nacht → sehr geringe Verdunstung, vermindert Bodenversalzung - Tröpfchenbewässerung - Windschutzhecken/- Zäune → Schützen den Boden vor Winderosion Desertifikation in der Sahelzone Durch unangepasste landwirtschaftliche Nutzung in der Sahelzone entstand allein in den letzten 50 Jahren ein Verlust von 800.000 km² Weideland. Durch den Bevölkerungsanstieg und den damit gleichzeitig stark erhöhten Bedarf an Nahrungsmitteln begann die Loslösung von den traditionell überlieferten und angepassten Bewirtschaftungsmethoden. Die Nomaden vergrößerten ihren Herdenbestand und die landwirtschaftlichen Nutzflächen der Ackerbauern dehnten sich 200 km weiter in die Sahelzone in Gebiete mit nur noch 250 mm Jahresniederschlag aus. Damit überschritten sie deutlich die zuvor eingehaltene, ökologisch angepasste Trockenzone des Regenfeldbaus bei ca. 500 mm Jahresniederschlag, in der die Pflanzen ihren Wasserbedarf vollständig durch Regenwasser decken können. Diese Umstände führten zu starken Veränderungen innerhalb der Sahelzone und schließlich zur Desertifikation und somit zur Zerstörung der Bodenfruchtbarkeit. BEWÄSSERUNGSSYSTEME GRABEN- U. FURCHENBEWÄSSERUNG Das Wasser wird in offenen Gräben in die Bewässerungsgebiete geleitet und von diesen Hauptgräben auf einzelne Anbauparzellen verteilt. Das Wasser versickert in viele flache Furchen und gelangt somit an die Pflanzenwurzeln. Diese Bewässerungsmethode ist zwar Arbeitsintensiv, aber auch kostengünstig. Es kommt jedoch durch die Verdunstung und unkontrollierter Versickerung zu Wasserverlusten bis zu 80%. KARUSSELBEWÄSSERUNG Bei der Karusselbewässerung gibt einen Beregner, welcher um einen festen Mittelpunkt kreist und das Wasser mit einer Umlaufgeschwindigkeit von 12 bis 200 Stunden pro Umlauf. Be Großanlagen befindet sich in der Mitte ein Tiefbrunnen. Dem Wasser können Dünger und Pflanzenschutzmittel zugesetzt werden. od Nachteile bei der Bewässerung sind, dass es ein sehr windempfindliches System ist. Der Wasserverlust beträgt 20-40, was deutlich besser als bei Grabenbewässerung ist. Jedoch ist diese Methode um vieles teurer. TROPFCHENBEWÄSSERUNG Die Tröpfchenbewässerung ist die modernste aber auch kostenaufwändigste Methode. Hierbei wird Wasser durch ein Labyrinth aus Schläuchen gelegt, sodass das Wasser direkt an den Standort der Pflanze geleitet wird. Das Wasser wird aus den Kunststoffschläuchen tröpfchenweise abgegeben. Nur der unmittelbare Wurzelbereich wird feucht gehalten. Die Düngung erfolgt durch die Zugabe von Nährstoffen in gelöster Form. Mit Hilfe von Steuereinrichtungen wird das System automatisch betrieben. Bei dieser Methode kommt es zu einem minimalen Wasserverlust. Die Bewässerungssysteme sind sehr wichtig für die Landwirtschaft in den Subtropen. Sie können eine Bodenversalzung begünstigen oder verhindern und können den Wasserverbrauch bestimmen. Besonders in den winterfeuchten Subtropen, im Mittelmeerraum, ist die Bodenversalzung ein zunehmendes Problem und auch das Wasser wird, obwohl es nicht sonderlich hohe Temperaturen in der Region gibt, immer knapper.

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Fällen kann sich der Boden von selbst noch erholen. ↓ Was ist Bodenversalzung? Versalzung ist eine erhöhte Anreicherung von wasserlöslichen Salzen im Boden. In Trockengebieten wird Versalzung häufig durch Fehler in der Bewässerung verursacht. Mit dem Wasser gelangen auch die in ihm gelösten Salze durch die Auswaschung in den Boden. Wenn das Wasser verdunstet, bleiben die Salze zurück und reichern sich nach und nach im Oberboden an. Das Salz entzieht dem Boden Wasser und somit den Pflanzen. Wichtige Fakten, die die Wichtigkeit des Problems betonen: mehr als 250 Millionen Menschen sind von der Desertifikation betroffen (40% in Afrika [Sahel-Zone], 39% in Asien; 30% in Südamerika) 12 Mio. ha werden irreversible zur Wüste jedes Jahr (steigend) Die Sahelzone liegt am südlichen Rand der Sahara und erstreckt sich vom Atlantik bis zum Roten Meer über eine Länge von ca. 7.000 km und eine Breite von ca. 800 km. Insgesamt besteht sie aus sieben Anrainerstaaten, zu denen der Senegal, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, der Tschad und der Sudan zählen. Heutzutage ist die Sahelregion durch ein sehr labiles Ökosystem mit einer hohen Variabilität der Niederschläge und einer enormen Dürreanfälligkeit gekennzeichnet. Ursachen starke Überlastung des Ökosystems durch: - Überweidung von Flächen - Bodenmisswirtschaft - Abholzung von Wäldern - extremer Wasserverbrauch - starker Bevölkerungswachstum - (Klimawandel) Folgen - die Gefährdung des Ökosystems (kein fruchtbarer Boden, nicht ausreichend Wasser) - die Gefährdung menschlicher Existenzgrundlagen - die steigende Gefahr sozioökonomischer Konflikte und Probleme -> Flucht von Norden in Süden - Hungersnot Mögliche Gegenmaßnahmen - Ableitung von versickerndem Wasser - Nachhaltige Nutzung von Resourcen - Angepasste Fruchtfolge - Mulchsaatverfahren - Terrassierung - Bodenlockerung Bewässerung in der Nacht → sehr geringe Verdunstung, vermindert Bodenversalzung - Tröpfchenbewässerung - Windschutzhecken/- Zäune → Schützen den Boden vor Winderosion Desertifikation in der Sahelzone Durch unangepasste landwirtschaftliche Nutzung in der Sahelzone entstand allein in den letzten 50 Jahren ein Verlust von 800.000 km² Weideland. Durch den Bevölkerungsanstieg und den damit gleichzeitig stark erhöhten Bedarf an Nahrungsmitteln begann die Loslösung von den traditionell überlieferten und angepassten Bewirtschaftungsmethoden. Die Nomaden vergrößerten ihren Herdenbestand und die landwirtschaftlichen Nutzflächen der Ackerbauern dehnten sich 200 km weiter in die Sahelzone in Gebiete mit nur noch 250 mm Jahresniederschlag aus. Damit überschritten sie deutlich die zuvor eingehaltene, ökologisch angepasste Trockenzone des Regenfeldbaus bei ca. 500 mm Jahresniederschlag, in der die Pflanzen ihren Wasserbedarf vollständig durch Regenwasser decken können. Diese Umstände führten zu starken Veränderungen innerhalb der Sahelzone und schließlich zur Desertifikation und somit zur Zerstörung der Bodenfruchtbarkeit. BEWÄSSERUNGSSYSTEME GRABEN- U. FURCHENBEWÄSSERUNG Das Wasser wird in offenen Gräben in die Bewässerungsgebiete geleitet und von diesen Hauptgräben auf einzelne Anbauparzellen verteilt. Das Wasser versickert in viele flache Furchen und gelangt somit an die Pflanzenwurzeln. Diese Bewässerungsmethode ist zwar Arbeitsintensiv, aber auch kostengünstig. Es kommt jedoch durch die Verdunstung und unkontrollierter Versickerung zu Wasserverlusten bis zu 80%. KARUSSELBEWÄSSERUNG Bei der Karusselbewässerung gibt einen Beregner, welcher um einen festen Mittelpunkt kreist und das Wasser mit einer Umlaufgeschwindigkeit von 12 bis 200 Stunden pro Umlauf. Be Großanlagen befindet sich in der Mitte ein Tiefbrunnen. Dem Wasser können Dünger und Pflanzenschutzmittel zugesetzt werden. od Nachteile bei der Bewässerung sind, dass es ein sehr windempfindliches System ist. Der Wasserverlust beträgt 20-40, was deutlich besser als bei Grabenbewässerung ist. Jedoch ist diese Methode um vieles teurer. TROPFCHENBEWÄSSERUNG Die Tröpfchenbewässerung ist die modernste aber auch kostenaufwändigste Methode. Hierbei wird Wasser durch ein Labyrinth aus Schläuchen gelegt, sodass das Wasser direkt an den Standort der Pflanze geleitet wird. Das Wasser wird aus den Kunststoffschläuchen tröpfchenweise abgegeben. Nur der unmittelbare Wurzelbereich wird feucht gehalten. Die Düngung erfolgt durch die Zugabe von Nährstoffen in gelöster Form. Mit Hilfe von Steuereinrichtungen wird das System automatisch betrieben. Bei dieser Methode kommt es zu einem minimalen Wasserverlust. Die Bewässerungssysteme sind sehr wichtig für die Landwirtschaft in den Subtropen. Sie können eine Bodenversalzung begünstigen oder verhindern und können den Wasserverbrauch bestimmen. Besonders in den winterfeuchten Subtropen, im Mittelmeerraum, ist die Bodenversalzung ein zunehmendes Problem und auch das Wasser wird, obwohl es nicht sonderlich hohe Temperaturen in der Region gibt, immer knapper.