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Hitlers Außenpolitik

Hitlers Außenpolitik

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Erste Schritte: Auf der Grundlage der NS-Ideologie war das mittelfristige Ziel der deutschen Außenpolitik die Gewinnung oder Eroberung von Lebensraum, vornehmlich im von ,,minderwertigen Rassen" bewohnten Osten Europas. Längerfristig gesehen wurde eine Weltmachtstellung angestrebt. - Nach einer internationalen Abrüstungskonferenz in Genf, auf der die Westmächte nicht auf die deutschen Vorstellung eingingen trat Deutschland am 14. Oktober 1933 aus dem Völkerbund aus. Hitlers Außenpolitik - Im Januar 1934 schloss das Dritte Reich einen ,,Nichtangriffspakt" mit Polen. - Mitte Juni 1934 versuchte Hitler das Verhältnis zu dem italienischen Diktator Benito Mussolini zu verbessern. Circa ein Jahr später unterstützte die Reichsregierung Italien bei der Eroberung Abessiniens (das heutige Äthiopien) mit Rohstofflieferungen. - Deutschland und Italien standen im spanischen Bürgerkrieg (1936 bis 1939) auf Seiten des Putschistengenerals Francisco Franco. Deutschland unterstützte Franco mit schweren Waffen und Flugzeugen. - 25. Oktober 1936: der so genannte Achse Berlin - Rom - am 26. April 1937 bombardierten Kampfflugzeuge der Legion Condor die Kleinstadt Guernica (Baskenland). Es war das erste Flächenbombardement dieser Art. - am 6. November 1937 unterzeichneten Deutschland und Japan den Antikominternpakt, dem Italien kurz danach beitrat. Er richtete sich offiziell gegen die von Moskau gestellten Komintern (Kommunistische internationale). ALEXANDER EMMERICH OLYMPIA 1936 Neville Chamberlain Edouard Daladier Benito Mussolini Adolf Hitler Francisco Franco Innen- und Außenpolitische Erfolge: - Die im Versailler Vertrag vorgesehene Abstimmung der Bevölkerung im Saargebiet brachte am 13. Januar 1935 eine 91%iges Votum für die...

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Rücklieferung in das Deutsche Reich. - Im Hochgefühl der allgemeinen Stimmung verkündete Hitler am 16. März 1935 die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Der Völkerbund protestierte, die ehemaligen Kriegsgegner Deutschlands konnten sich aber nicht zu weitergehenden Maßnahmen durchdringen. einen weiteren Schritt gegen die Versailler Vertragsbestimmungen war das Flottenabkommen mit Großbritannien (18. Juni 1935). Die Stärke der deutschen Kriegsmarine wurde auf 36 % der englischen festgelegt. Das war ein erster außenpolitische Erfolg für Hitler. - am 7. März 1936 wurde das entmilitarisierte Rheinland besetzt - am 1. August 1936 eröffnete Hitler im alten Olympiastadion in Berlin die Olympischen Sommerspiele. Die Bevölkerung zeigte sich bewusst Weltoffen und Partei und Staat gaben sich scheinbar tolerant. Bei vielen ausländischen Besuchern hinterließ das Ereignis einen positiven Eindruck. - ende August verkündete Hitler die zweijährige Wehrpflicht und statt der bisher einjährigen. - nach verstärkten Druck auf die österreichische Regierung marschierten am 12. März 1938 deutsche Truppen in Österreich ein. Drei Tage später verkündete Hitler auf dem Heldenplatz in Wien vor einer großen Menge jubeln der Österreicher ,,den Eintritt seine Heimat in das Deutsche Reich". - nach massiven Drohungen Hitlers kam es am 29. September 1938 zur Münchener Konferenz. Hitler, Mussolini (Italien), Chamberlain (Großbritannien) und Daladier (Frankreich) beschlossen die Abtretung des Sudentenlandes an das Deutsche Reich. Zwei Tage später begann der Einmarsch der deutschen Truppen.