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 Definition Industrialisierung
= Übergang von Agrar- zur Industriegesellschaft Ende 18.
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Allgemeines Industrailiserung= Revolution? Wirtschaft Nachzügler Deutschland Soziale Frage Wandel & Folgen

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Definition Industrialisierung = Übergang von Agrar- zur Industriegesellschaft Ende 18. Jhd bzw tiefgreifende Umgestaltung der Arbeits- und Sozialordnung in Europa 19. Jhd Gesellschaftliche Veränderungen Agrar- und Ständegesellschaft → Industriegesellschaft 2 Klassen •Bourgeoisie Proletariat Bevölkerungswachstum •Pauperismus Massenarmut •Urbanisierung und Industriezentren ·Landflucht und Zunahme städtischer Arbeitskräfte → Entstehung Arbeiterschicht •Neue Produktionstechniken (Dampfmaschine, Webstuhl) •Entwicklung Verkehrswesen (Eisenbahn, Kanalbau, Verbrennungsmotor) •Entwicklung Kommunikation (Telegrafie, Telefon) wer Glasgow Edinburgh ●Newcastle Bradford Industrialisierung Manchester Liverpool Sheffield Birmingham Gardiff Bristol 1685 Phasen 1. Phase der Baumwollindustrie (Leichtindustrielle) -1760-1840 2. Phase des Eisenbahnbaus (schwerindustrielle) Pro England Wiege Industrialisierung -1830-1880 3. Phase der elektrotechnischen Industrie (Phase der neuen" Industrien) 1880-1939 Merkmale •Einsatz neuer Maschinen → Massenproduktion •Strukturwandel Wirtschaft Agrargesellschaft →> Industriegesellschaft Revolutionäre Erfindungen Bequemere Fortbewegung Schnellerer Transport von Rohstoffen und Waren Zunahme Urbanisierung, Proletariat •Arbeitsteilung •Soziale frage .Wachsender Wohlstand -Entstehung Arbeiterbewegung Neue Industriezweige → Investitionen von Vermögenden → mehr Gewinn •Ausbeutung in Fabriken Viele Kolonien → Rohbaumwolle → weltweit bedeutender Textilienhersteller Technologische Neuerungen (Spinning Jenny, Dampfmaschine, ...) → Produktivitätszuwachs → Massenproduktion -Fruchtwechselwirtschaft,... → verbesserte Ernährungslage und Hygiene Bevölkerungswachstum mehr Arbeitskräfte Mehr Arbeit in Städten LandLucht soziale Missstände (Manchesterkapitalismus) → Gründung von Gewerkschaften Kontra Hohe Nachfrage nach Maschinen, Schienen.... → Kohle- und Eisenerzförderung → Hütten- und Stahlindustrie Grosses Kohlevorkommen und ausgebaute Transportwege Gewerbefreiheit > Unternehmertum gefördert Umweltverschmutzung Soziale Ungerechtigkeit (Klassen) ·Keine Arbeit = Kein Lohn = Kein Wert •Kaum Sozialnetz Harte, Lange Arbeitstage ·Frauen weniger Lohn als Männer Kinderarbeit Geringe Löhne → Massenarmut (Proletariat) Kaum Arbeitsschutz -Laut, staubig, giftige Dämpfe in fabrik. Revolution Merkmale Umsturz bestehender Staats-, Rechts- & Lebensverhältnisse Oftmals gewaltsam •Beteiligung grosser Massen Programmatische Idee oder Ideologie . Industrialisiering= Revolation ? Definition Revolution Revolution bezeichnet eine radikale Veränderung der gegebenen politischen, sozialen, ökonomischen Bedingungen. Politische Revolutionen zielen. i.d.R. auf...

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einen grundlegenden Führungs- und Machtwechsel ab. Ziel der bewusst herbeigeführten, tief greifenden Veränderungen ist es, mit einem politischen Neuanfang, die bisherigen Probleme und Machtstrukturen zu beseitigen und radikal Neues an ihre Stelle zu setzen. Zustand vor der Industrialisierung • Absolutistische Herrschaftsform Agrargesellschaft . • Ständische Gesellschaftsordnung . • Bindung an Tradition & Soziale Bindungen. Industrialisierung Der Prozess der Industrialisierung beschreibt nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche, kulturelle und politische Entwicklungen, daher wird oft der Begriff Industrielle Revolution verwandt. War die Industrialisierung eine Revolution ? Ja •Grundlegender Umsturz bestehender Staats-, Rechts- und Lebensverhältnisse Bedeutender Bruch im Verlauf der Geschichte Strukturen der bestehenden Gesellschaft verworfen Nein •Keine direkte Anwendung physischer Gewalt • Keine feste programmatische Idee oder Ideologie • Vergleichsweise Langer Zeitraum Wirtschaftsliberalismus Der von Adam Smith begründete Wirtschaftsliberalismus geht von der Freien wirtschaftlichen Betätigungsmöglichkeit jedes Einzelnen aus. Die unsichtbare Hand des Marktes sorgt Laut Smith dafür, dass bei der Verfolgung der eigennützigen Ziele der einzelnen Menschen nach Gewinn und Wohlstand gleichzeitig dem Wohl der Gesellschaft gedient werde, auch ohne dass dies beabsichtigt ist. Theorie Selbstinteresse. Einzelner Natürliche Freiheit. → Freie Marktwirtschaft Wirtschaft Investitionen Kapital 2. Nachfrage Angebot Gesamtwohl unbewusst unsichtbare Hand. Herrscher/ Staat: greift nicht in die Wirtschaft ein, übt keine. direkte Kontrolle aus, sondern schützt und stellt die Rahmenbedingungen bereit Unsichtbare Hand natürlicher Preis (Herstellungskosten) vs. Marktpreis (Verkauf mit Gewinn, 1. Angebot > Nachfrage = Überproduktion → Preis sinkt Mögliche Reaktion: Umorientierung, Überangebot sinkt, Preis steigt Unterproduktion → Preis steigt Mögliche Reaktion: mehr Produzenten → größeres Angebot → Preis sinkt individuelles egoistisches Gewinnstreben ↓ sinnvoller Kapitaleinsatz ↓ größter Nutzen Für alle von unsicht- barer Hand ge- steuert Verhältnis zwischen Eigen- und Allgemeinwohl Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht" •Jeder auf seinen Vorteil bedacht Einsetzen von Kapital dort, wo I am meisten Gewinn möglich · Egoismus führt zu Allgemeinwohl → Unterstützen der nationalen Wirtschaft & zur Verfügung. stellen von eigenem Kapital > Wachstum der nationalen Wirtschaft →Gewinne/Wohlstand für alle · Einzelner kennt sich im eigenen Feld besser aus - Vorschriften von Staat schädlich Pro • Verbesserung des eigenen Lebensstandards -Freie Entscheidung der Unternehmen qualitätssteigerung durch Konkurrenz & Wettbewerb →→Steigerung der Wirtschaft Ausgleich von Angebot & Nachfrage Faire Preise, Weiterbildung. · Hohe Güterversorgung Unternehmensgründung -> Schaffen von Arbeitsplätzen Zusammenhang zwischen Wirtschaftsliberalismus & Industrialisierung Adam Smiths theoretischer Wirtschaftsliberalismus Förderte Eigenitiative, Kapital zu investieren. Dies führte zu Erfindungen, Gründungen von Unternehmen, Arbeitsteilung, damit zum Wirtschaftsaufschwung. In GBR wurde der Wirtschaftsliberalismus durch vorhandene Strukturen wie naturräumliche, politische, wirtschaftliche gefördert. Gontra Vernachlässigung der Leistungsschwachen · Vergrößerung der sozialen Kluft · Ausbeutung der Arbeiterschaft • Rücksichtsloser Verdrängungswettbewerb führt zu Verlust wirtschaftlicher Existenz vieler Keine Sozial-, Arbeitsrechte Arbeitslosigkeit hat Verelendigung zur Folge · Ungleiche Startbedingungen (Kapitalvorschuss, Fähigkeiten) Erhöhtes Volkseinkommen, aber ungleich verteilt •Marktversagen (Umwelt, polit Krisen) Garantie Deutscher Zollverein -Gründung 1834 Grundstein für Markt mit geringen Zöllen Freihandel schuf Absatzmärkte Maschinenbauindustrie wuchs & trieb durch Schienennetz der Eisenbahn & Kohleförderung voran Nachzigler Dartschland Senkrechtstarter Deutschland Grundlegende Erfindungen bereits vorhanden •Bevölkerungsstärker als bspw GBR & dichter besiedelt Technisches Wissen & Maschinen können aus GBR übernommen werden Vorreiter in Bereichen Elektrotechnik & Ghemie. Leitsektor: Schwerindustrie Geographisch zentrale Position in Europa. Eisenbahnbau als Motor der Entwicklung Vorteile Industrie & Handel: Billiger Handel •Einnahmen für Staat Schneller Handel •Bessere Beziehung mit anderen Staaten Vorteile für Bürger: Billigere Ware Mehr soziale Sichherheit Mehr Arbeitsplätze Schnellerer Nahrungstransport Schnellere Reisen Entwicklung Verschiedene Maß-, Münz-, & Gwichtssysteme → kein einheitlicher Binnenmarkt Viele Zoll- & Mautgrenzen Unterentwickelte Infrastruktur fehlende Möglichkeit für soziale Mobilitat und Kapitalbildung aufgrund der feudalordnung Keine Kolonien & kaum Überseehandel Starre Standesschranken und konservative Grundeinstellung. Drei Phasen Phase I.,frühindustrialisierung" Handwerkliches Gewerbe, Langsam. wachsend Französische Revolution Beendigung der Feudal- und Zunftordnung Überwindung der staatl Zersplitterung Erste fabriken, Dampfmaschine + Phase 2. Industrialisierung" Niederlassungs- und Wanderungsbarriere •Bessere Lebensbedingungen Gründerboom investiert, riskiert Verkehrsmäßige Erschließung des Landes Mehr fabriken, Arbeiter Tiefe Depression Deutscher Zollverein → Großer, weitgehend einheitlicher Markt 1871: Reichsgründung → Nationaler Wirtschaftsraum, Einheitliche Wirtschaftspolitik Erweiterung des Verkehrsnetzes Vollendung der Bauernbefreiung & Einführung der Gewerbefreiheit Geographisch zentrale Position in Europa Freie Entfaltung des Wirtschaftsbürgertums & Staatliche Förderung der Wirtschaft Phase 3. Hochindustrialisierung. Sozialstaat → politische Entwicklung. Aufstiegsphase Importeur werden Schwerpunkt Industrie Rolle der Wissenschaft wichtiger Sinkende Preise Sogiale Frage, 996 Definition Begriff Für Probleme und Missstände der arbeitenden Klasse und insbesondere der Industriearbeiterschaft, die durch die Industrialisierung entstanden. Probleme 1. Verarmung & Verelendung der Arbeiter 2. Schlechte, teilweise Lebensgefährliche Arbeitsbedingungen & Lange Arbeitszeiten 3. Kinderarbeit 4. Unsichere Beschäftigung z.B. willkürliche Entlassungen & Sinkende Löhne aufgrund zu vieler Arbeiter 5. Extremes Machtgefälle zw. Unternehmern und Arbeitern 6. katastrophale Hygiene & Wohnverhältnisse 7. fehlende soziale Absicherung. 8. Zunahme von Kriminalität und Ausbreitung von Krankheiten Urgesellschaft Historischer Materialismus- marxistische Gesellschafts-, Geschichtstheorie Karl Marx, Friedrich Engels Das Sein bestimmt das Bewusstsein Materielle Gegebenheiten bestimmen Menschen und damit Menschheitsgeschichte Revolution als Übergang zur nächsten Stufe Geschichte vollzieht sich in Gesetzmäßigen Bahnen Sklavenhalter vs. Sklaven feudalherren vs. Bauern. Sklavenhalter- gesellschaft Kapitalismus feudalismus Kapitalisten vs. Proletarier Sozialismus Diktatur Kommunismus Klassenlose Gesellschaft des Proletariats Marx- ismus Unter- nehmer Kirche Staat Lösungsansätze · Wirtschaft als zentrales Element jeder Gesellschaft Sozialistische Revolution als Lösung des Klassenkampfs zwischen Bourgeoisie und Proletariat Vergesellschaftung von Fabriken & Banken Klassengesellschaft wird aufgehoben → Auflösung aller Klassen und Vergesellschaftung der Wirtschaft soll gesell. Position verbessern. Bau von Werkswohnungen & Schulen Hygiene- & Sicherheitsvorschriften Einrichtung von Läden zur günstigen Deckung des täglichen Bedarfs •Erwartung von Unterordnung, Gehorsam, Verzicht auf polit Aktivität → Wirt & gesell Position soll durch konkrete, auf Lokale Ebene beschränkte Maßnahmen gesichert werden •Lehnt Sozialismus & Kommunismus ab Generelles Misstrauen gegenüber Industrialisierung und sozialen Änderungen Reiche sollen sich selbst regulieren. Wertevermittlung von Sittlichkeit, Genugsamkeit, Sparsamkeit • Kath Gesellenvereine unterstützen wandernde Handwerksgesellen •forderung von Arbeitsschutz, gerechten Löhnen Gesell Position soll durch Betonung christlicher Gesinnung und Einzelmaßnahmen gesichert werden ·Fortschrittliche Sozialgesetzgebung Staatlicher Einfluss gegenüber anderen gesell Akteuren soll gesichert werden und soz Unruhen durch systematische, flächendeckende, gesetzliche Maßnahmen gesichert werden → Sicherung der eigenen Machtposition aller gesell Akteure gegenuber allen anderen gesell Akteuren → Verhinderung emanzipatorischer Bewegungen Arbeiter → Dennoch: Verbesserung der Lage der Arbeiterklasse Durch staatliche Ma nahmen.

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Ja •Grundlegender Umsturz bestehender Staats-, Rechts- und Lebensverhältnisse Bedeutender Bruch im Verlauf der Geschichte Strukturen der bestehenden Gesellschaft verworfen Nein •Keine direkte Anwendung physischer Gewalt • Keine feste programmatische Idee oder Ideologie • Vergleichsweise Langer Zeitraum Wirtschaftsliberalismus Der von Adam Smith begründete Wirtschaftsliberalismus geht von der Freien wirtschaftlichen Betätigungsmöglichkeit jedes Einzelnen aus. Die unsichtbare Hand des Marktes sorgt Laut Smith dafür, dass bei der Verfolgung der eigennützigen Ziele der einzelnen Menschen nach Gewinn und Wohlstand gleichzeitig dem Wohl der Gesellschaft gedient werde, auch ohne dass dies beabsichtigt ist. Theorie Selbstinteresse. Einzelner Natürliche Freiheit. → Freie Marktwirtschaft Wirtschaft Investitionen Kapital 2. Nachfrage Angebot Gesamtwohl unbewusst unsichtbare Hand. Herrscher/ Staat: greift nicht in die Wirtschaft ein, übt keine. direkte Kontrolle aus, sondern schützt und stellt die Rahmenbedingungen bereit Unsichtbare Hand natürlicher Preis (Herstellungskosten) vs. Marktpreis (Verkauf mit Gewinn, 1. Angebot > Nachfrage = Überproduktion → Preis sinkt Mögliche Reaktion: Umorientierung, Überangebot sinkt, Preis steigt Unterproduktion → Preis steigt Mögliche Reaktion: mehr Produzenten → größeres Angebot → Preis sinkt individuelles egoistisches Gewinnstreben ↓ sinnvoller Kapitaleinsatz ↓ größter Nutzen Für alle von unsicht- barer Hand ge- steuert Verhältnis zwischen Eigen- und Allgemeinwohl Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht" •Jeder auf seinen Vorteil bedacht Einsetzen von Kapital dort, wo I am meisten Gewinn möglich · Egoismus führt zu Allgemeinwohl → Unterstützen der nationalen Wirtschaft & zur Verfügung. stellen von eigenem Kapital > Wachstum der nationalen Wirtschaft →Gewinne/Wohlstand für alle · Einzelner kennt sich im eigenen Feld besser aus - Vorschriften von Staat schädlich Pro • Verbesserung des eigenen Lebensstandards -Freie Entscheidung der Unternehmen qualitätssteigerung durch Konkurrenz & Wettbewerb →→Steigerung der Wirtschaft Ausgleich von Angebot & Nachfrage Faire Preise, Weiterbildung. · Hohe Güterversorgung Unternehmensgründung -> Schaffen von Arbeitsplätzen Zusammenhang zwischen Wirtschaftsliberalismus & Industrialisierung Adam Smiths theoretischer Wirtschaftsliberalismus Förderte Eigenitiative, Kapital zu investieren. Dies führte zu Erfindungen, Gründungen von Unternehmen, Arbeitsteilung, damit zum Wirtschaftsaufschwung. In GBR wurde der Wirtschaftsliberalismus durch vorhandene Strukturen wie naturräumliche, politische, wirtschaftliche gefördert. Gontra Vernachlässigung der Leistungsschwachen · Vergrößerung der sozialen Kluft · Ausbeutung der Arbeiterschaft • Rücksichtsloser Verdrängungswettbewerb führt zu Verlust wirtschaftlicher Existenz vieler Keine Sozial-, Arbeitsrechte Arbeitslosigkeit hat Verelendigung zur Folge · Ungleiche Startbedingungen (Kapitalvorschuss, Fähigkeiten) Erhöhtes Volkseinkommen, aber ungleich verteilt •Marktversagen (Umwelt, polit Krisen) Garantie Deutscher Zollverein -Gründung 1834 Grundstein für Markt mit geringen Zöllen Freihandel schuf Absatzmärkte Maschinenbauindustrie wuchs & trieb durch Schienennetz der Eisenbahn & Kohleförderung voran Nachzigler Dartschland Senkrechtstarter Deutschland Grundlegende Erfindungen bereits vorhanden •Bevölkerungsstärker als bspw GBR & dichter besiedelt Technisches Wissen & Maschinen können aus GBR übernommen werden Vorreiter in Bereichen Elektrotechnik & Ghemie. Leitsektor: Schwerindustrie Geographisch zentrale Position in Europa. Eisenbahnbau als Motor der Entwicklung Vorteile Industrie & Handel: Billiger Handel •Einnahmen für Staat Schneller Handel •Bessere Beziehung mit anderen Staaten Vorteile für Bürger: Billigere Ware Mehr soziale Sichherheit Mehr Arbeitsplätze Schnellerer Nahrungstransport Schnellere Reisen Entwicklung Verschiedene Maß-, Münz-, & Gwichtssysteme → kein einheitlicher Binnenmarkt Viele Zoll- & Mautgrenzen Unterentwickelte Infrastruktur fehlende Möglichkeit für soziale Mobilitat und Kapitalbildung aufgrund der feudalordnung Keine Kolonien & kaum Überseehandel Starre Standesschranken und konservative Grundeinstellung. Drei Phasen Phase I.,frühindustrialisierung" Handwerkliches Gewerbe, Langsam. wachsend Französische Revolution Beendigung der Feudal- und Zunftordnung Überwindung der staatl Zersplitterung Erste fabriken, Dampfmaschine + Phase 2. Industrialisierung" Niederlassungs- und Wanderungsbarriere •Bessere Lebensbedingungen Gründerboom investiert, riskiert Verkehrsmäßige Erschließung des Landes Mehr fabriken, Arbeiter Tiefe Depression Deutscher Zollverein → Großer, weitgehend einheitlicher Markt 1871: Reichsgründung → Nationaler Wirtschaftsraum, Einheitliche Wirtschaftspolitik Erweiterung des Verkehrsnetzes Vollendung der Bauernbefreiung & Einführung der Gewerbefreiheit Geographisch zentrale Position in Europa Freie Entfaltung des Wirtschaftsbürgertums & Staatliche Förderung der Wirtschaft Phase 3. Hochindustrialisierung. Sozialstaat → politische Entwicklung. Aufstiegsphase Importeur werden Schwerpunkt Industrie Rolle der Wissenschaft wichtiger Sinkende Preise Sogiale Frage, 996 Definition Begriff Für Probleme und Missstände der arbeitenden Klasse und insbesondere der Industriearbeiterschaft, die durch die Industrialisierung entstanden. Probleme 1. Verarmung & Verelendung der Arbeiter 2. Schlechte, teilweise Lebensgefährliche Arbeitsbedingungen & Lange Arbeitszeiten 3. Kinderarbeit 4. Unsichere Beschäftigung z.B. willkürliche Entlassungen & Sinkende Löhne aufgrund zu vieler Arbeiter 5. Extremes Machtgefälle zw. Unternehmern und Arbeitern 6. katastrophale Hygiene & Wohnverhältnisse 7. fehlende soziale Absicherung. 8. Zunahme von Kriminalität und Ausbreitung von Krankheiten Urgesellschaft Historischer Materialismus- marxistische Gesellschafts-, Geschichtstheorie Karl Marx, Friedrich Engels Das Sein bestimmt das Bewusstsein Materielle Gegebenheiten bestimmen Menschen und damit Menschheitsgeschichte Revolution als Übergang zur nächsten Stufe Geschichte vollzieht sich in Gesetzmäßigen Bahnen Sklavenhalter vs. Sklaven feudalherren vs. Bauern. Sklavenhalter- gesellschaft Kapitalismus feudalismus Kapitalisten vs. Proletarier Sozialismus Diktatur Kommunismus Klassenlose Gesellschaft des Proletariats Marx- ismus Unter- nehmer Kirche Staat Lösungsansätze · Wirtschaft als zentrales Element jeder Gesellschaft Sozialistische Revolution als Lösung des Klassenkampfs zwischen Bourgeoisie und Proletariat Vergesellschaftung von Fabriken & Banken Klassengesellschaft wird aufgehoben → Auflösung aller Klassen und Vergesellschaftung der Wirtschaft soll gesell. Position verbessern. Bau von Werkswohnungen & Schulen Hygiene- & Sicherheitsvorschriften Einrichtung von Läden zur günstigen Deckung des täglichen Bedarfs •Erwartung von Unterordnung, Gehorsam, Verzicht auf polit Aktivität → Wirt & gesell Position soll durch konkrete, auf Lokale Ebene beschränkte Maßnahmen gesichert werden •Lehnt Sozialismus & Kommunismus ab Generelles Misstrauen gegenüber Industrialisierung und sozialen Änderungen Reiche sollen sich selbst regulieren. Wertevermittlung von Sittlichkeit, Genugsamkeit, Sparsamkeit • Kath Gesellenvereine unterstützen wandernde Handwerksgesellen •forderung von Arbeitsschutz, gerechten Löhnen Gesell Position soll durch Betonung christlicher Gesinnung und Einzelmaßnahmen gesichert werden ·Fortschrittliche Sozialgesetzgebung Staatlicher Einfluss gegenüber anderen gesell Akteuren soll gesichert werden und soz Unruhen durch systematische, flächendeckende, gesetzliche Maßnahmen gesichert werden → Sicherung der eigenen Machtposition aller gesell Akteure gegenuber allen anderen gesell Akteuren → Verhinderung emanzipatorischer Bewegungen Arbeiter → Dennoch: Verbesserung der Lage der Arbeiterklasse Durch staatliche Ma nahmen.