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Investiturstreit

Investiturstreit

 Was passiert im Investiturstreit?
Worum es geht:
Unter Investiturstreit versteht man die Auseinandersetzung zwischen König/
Kaiser und Paps

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Was passiert im Investiturstreit?

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Was passiert im Investiturstreit? Worum es geht: Unter Investiturstreit versteht man die Auseinandersetzung zwischen König/ Kaiser und Papst von 1073 bis 1122 um das alleinige Recht der Amtseinsetzung von Bischöfen in ein Lehnswesen (Investitur von lateinisch ,,investitura“ = „einkleiden"). Wie es dazu kommt: Im Mittelalter standen der König bzw. Kaiser als weltlicher Führe und der Papst als geistlicher Führer auf der gleichen Ebene. Der König war jedoch befugt Bischöfe und Äbte in verschiedene Positionen zu setzen zu seinem Gunsten. Im Jahre 1075 verlangte daher Papst Gregor VII. vom deutschen König Heinrich IV. nach seiner Wahl 1073, diese Eingriffe von weltlichen Herrschern in das Kirchenrecht zu verbieten, da er die Investitur als Kirchen Angelegenheit ansah, über die Einsetzung von Bischöfen zu entscheiden. Heinrich war jedoch nicht bereit, die Macht, „seiner“ Leute in wichtige Positionen einzusetzen, abzugeben. Papst Gregor hingegen forderte die ,,Freiheit der Kirche". Wie es abläuft: Auf die Forderung des Papstes, ging Heinrich IV. Nicht ein, stattdessen lies er den Papst für abgesetzt erklären. Dieser lies sich das nicht bieten, drehte den Spieß um und verhängt darauf den Kirchenbann gegen den König, durch den die königliche Macht in Gefahr geriet, und seine Untertanen vom Treueid entbietet. Die Reichsfürsten beschlossen nach diesem Skandal, Heinrich abzusetzen, falls er nicht innerhalb eines Jahres wieder den Segen des Papstes wieder bekommen würde und somit die Lösung vom...

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