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Nachkriegszeit 2.WK, BRD und DDR, Kalter Krieg und Mauerbau (1945-1961)

Nachkriegszeit 2.WK, BRD und DDR, Kalter Krieg und Mauerbau (1945-1961)

 Lernzettel der 2. Geschichtsklausur Q2
Nachkriegszeit
Kapitulation Deutschlands am 8.Mai 1945
im Krieg noch gemeinsame Arbeit von USA und S

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Hanna

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- ausführliche Lernzettel aus dem Geschichte Leistungskurs - enthalten z.B. die Nachkriegszeit, das Potsdamer Abkommen, Gründung, Aufbau und Vergleich von BRD und DDR, Kalter Krieg… - damit wurde die Klausur 1;)

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Lernzettel der 2. Geschichtsklausur Q2 Nachkriegszeit Kapitulation Deutschlands am 8.Mai 1945 im Krieg noch gemeinsame Arbeit von USA und Sowjetunion in Anti-Hitler-Koalition nun bildet sich neuer Grundkonflikt: Ost-West-Konflik Nachkriegssituation USA viele Opfer Kriegsführung=große Kraftanstrengung Territorium der USA bleib von Kriegshandlungen verschont -> Ende 2. Weltkrieg – -> Waffenlieferungen und eigene Rüstung – Wirtschaftsaufschwung und Vollbeschäftigung gewährte Kredite —> USA als größter Gläubiger der Welt verfügten als einziger Staat über Atomwaffen amerikanische Truppen besetzen noch viele Gebiete -> weltweit bedeutendste Volkswirtschaft und stärkste politische Position Nachkriegssituation UdSSR höchster Blutzoll unter allen Kriegsteilnehmern (ca. 20 Millionen Opfer) äußerste Kraftanstrengung und Opferbereitschaft Krieg zu großen Teilen auf eigenem Territorium -> weite Teile des Landes waren völlig verwüstet Städte, Dörfer Produktionsanlagen, Verkehrswege waren dem Erdboden gleich -> stark betroffen vom Krieg, eher geschwächte Position Nachkriegssituation in Deutsschland: materielle Not: Land und Infrastruktur fast vollständig zerstört (Grundnahrungsmittel waren knapp -> "Hamsterfahrten") etliche Städte liegen in Trümmern Kriegsgefangenschaft, Tod, Zerstörung -> schwere Traumatisierungen Bevölkerung besteht aus 2/3 Frauen (leisten großen Anteil an Wiederaufbau -> "Trümmerfrauen") - Vergangenheitsbewältigung der verbrecherischen Vergangenheit und Aufbau eines ganz neuen moralischen Wertesystems massenhafte Flüchtlingsbewegung: Rückkehr von nach Deutschland verschleppten Menschen, wie Zwangsarbeiter oder Überlebende von Konzentrationslagern, Rückkehr von Ausgewanderten oder Geflohenen, Rückkehr von Kriegsgefangen, Flüchtlingen vor Roter Armee oder von dieser Vertriebene angebliche Stunde Null?!: materiell, wirtschaftlich, physisch psychisch politische Souveränität verloren/ Besatzungsstatut (siehe Podsdamer Abkommen) Nachkriegskonzepte Nachkriegskonzept der USA: Grundlage: vier Freiheiten (Selbstbestimmungsrecht der Völker, Garantie der Unabhängigkeit der Staaten, wirtschaftliche Gleichberchtigung und Verzicht auf territoriale Expansion) - "Open-door"-Prinzip: alle Staaten sollten ungehindert...

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Zugang zur Wirtschaft erhalten kein Staat sollte machtpolitische Interessensphären für sich "One-world"-Prinzip: beanspruchen sichtbarer Ausdruck des Konzepts bildet die Gründung der "Vereinten Nationen" (UN) am 24. Oktober 1945 - Handels- und Währungssystem von Bretton Woods: (1944) -> Prinzip des Freihandels -> Abstimmungsmechanismen zur Vermeidung wirtschaftlicher Krisen -> US-Dollar als Leitwährung Nachkriegskonzept der UdSSR: Vernichtung des Faschismus und "Befreiung der vom Faschismus unterdrückten Völker" · Faschismus wurde als eine logische Konsequenz des Kapitalismus begriffen -> Kampf gegen Faschismus also auch Kampf gegen den Kapitalismus - konsequente Umwandlung aller Gesellschaftsordnungen der osteuropäischen Staaten in "Volksdemokratien" nach eigenem Vorbild ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis: Ziel der Errichtung zweier Sicherheitsgürtel um die Sowjetunion 1. Gürtel abhängiger Staaten direkt vor der sowjetischen Westgrenze 2. Gürtel neutraler Zonen -> zu Beginn Hoffnung auf friedliche Koexistenz?! Das Potsdamer Abkommen Potsdamer Konferenz vom 17.07.-02.08.1945 Notwendigkeit von gemeinsamen Entscheidungen zur Nachkriegsordnung Ausdruck des mittlerweile deutlich angewachsenen Misstrauens Wesentliche Inhalte: Westverschiebung Polens unter Vorbehalt "Ordnungsgemäßige Überführung deutscher Bevölkerungsteile" aus Polen, Tschechoslowakei und Ungarn (Umsiedlung nach Deutschland) Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen und Berlins in 4 Sektoren - Errichtung eines "Alliierten Kontrollrats" zur gemeinsamen Verwaltung des besetzten Deutschlands - 5D's: 1. Demilitariaierung: Auflösung aller militärischen Verbände, Beseitigung der Rüstungsindustrie 2. Denazifizierung: Verbot aller NS-Organisationen, Bestrafung der Kriegsverbrecher, Umerzieheung der Bevölkerung 3. Demokratisierung: Schaffung demokratischer Grundlagen für einen politischen Neubeginn 4. Dezentralisierung: Schaffung demokratischer Grundlagen für einen politischen Neubeginn 5. Demontagen: Abbau von Maschinen, Gebäuden und Industrieanlagen kein Friedensvertrag, sondern eine Konfliktreglung bis zu einem Friedensvertrag ("vorläufige Regelungen") alle Alliierten können ihre Zonen selbstständig verwalten und z.B. selber über eigene Reparationsforderungen entscheiden, aber "Fragen, die ganz Deutschland und Berlin betreffen, müssen von allen 4 Alliierten geregelt werden" alles sehr dehnbare Begriffe, sog. "Formelkompromisse" Ziel ist ein demokratisches, friedliches Deutschland (zumindest offiziell, in Wirklichkeit möchte man vor allem verhindern, dass die Gegenseite Tatsachen schafft) Potsdamer Abkommen ist für Deutschland im Vergleich zu vorherigen Abkommen recht "mild" ausgefallen, da beide Seiten ein starkes Bollwerk gegen die jeweils andere Seite aufbauen wollen unterscheidliche Deutungen des Potsdamer Abkommens zeigen Kampf um Deutungshoheit beider Seiten Von der Ideologischen Konkurrenz zur Bipolaren Welt - ideologischer Gegensatz existiert bereits seit der russischen Oktoberrevolution 1917 Konflikt war durch gemeinsame Arbeit gegen den Nationalsozialismus nur kurzweilig in den Hintergrund getreten Grundsätze politisches System Menschenbild Probleme -> Systemgegensatz Konkurrenztheorie USA verschiedene Interessen sollen diskutiert werden Konkurrenten (Streit) - "Ellenbogengesellschaft" -> - dadurch soll bester Weg gefunden werden - Individuum - Herrschaft durch Vertreter des Volkes (Repräsentanten) von Parteien nominiert - Lobbyismus parlamentarische Demokratie freies Mandat (nur dem Gewissen unterworfen) Gewaltenteilung als zentrales Prinzip Mensch ist schwach und mit begrenzten Fähigkeiten Mensch ist egoistisch persönliches Machtreben soll begrenzt werden - geringes Maß an sozialer Gleichartigkeit -> negativ -> Herrschaft von Eliten; Bevorzugung und Vorherrschaft mächtiger Interessensgruppen Werteindifferenz Gefährdung der Chancengleichheit Identitätstheorie UdSSR - - Arbeiter herrschen Politik für Arbeiter Parteien nicht nötig -> Räte on den jeweils nachgeordneten Ebenen gewählt alle wollen das Gleiche (keine Flügel), einheitliche Willensbedingung des Kollektivs - Gemeinschaft "Jeder an seinem Platz und nach seinen Fähigkeiten" klassenlose Gesellschaft Rätemodell imperatives Mandat Gewaltenteilung nach Aufhebung der Klassenherrschaft unnötig; Räte übernehmen exekutive, legislative und judikative Funktion gleichzeitig Mensch ist klug, engagiert und selbstlos kein persönliches Machtstreben hohes Maß an sozialer Gleichartgkeit -> positiv Aneignung der Macht durch Einzelne oder eine Oligarchie Erziehungsdiktatur Gefährdung der persönlichen Freiheit jedes Einzelnen territoriale Expansion des sowjetischen Machtbereichs vor allem durch die Umwandlung osteuropäischer Staaten in "Volksdemokratien" USA beginnen UdSSR als Konkurrent und Gefahr zu sehen neue Leitlinie: der amerikanischen Politik gegenüber der Sowjetunion: vom Kommunismus bedrohte Länder sollen vor allem finanziell und wirtschaftlich unterstützt werden, um den Einfluss der Sowjetunion einzudämmen -> Politik des "Containment" NATO-Staaten (Gründung 1949) Sowjetunion 1939 sowjetische Expansion nach 1939 Gründung von Volksrepubliken bzw. Volksdemokratien Machtbereich des Warschauer Paktes (Gründung 1955) Staatsgrenzen von 1937 Staatsgrenzen von 1945 Trennlinie der Blöcke "Eiserner Vorhang" läuft mitten durch Deutschland Portu- irland Spanien (NATO-Beitritt 1982) 1000 km Reaktionen: USA —> "ein humanistisches, friedliches Hilfsprogramm" UdSSR -> "agressiver Dollerimperialismus" Groß- britannien Londone th> 8 Frankreich B0 Mittelmeer Norwegen Oslo Stockholm y Schweden Nieder- DDR ande BRD Berlin Warschaue Bot gien Bonn Paris Ziele: 1) Hilfe und wieder Aufbau nach dem zweiten Weltkrieg 2) Eindämmung des Kommunismus bzw. werben für USA und Kapitalismus 3) Absatzmärkte für die USA Dane Nordsee ( mark Lettland Kopenhagen Ostsee Litauen FE 1940 seit 1955 Italien 22³ 1947 Prag Wien Men CSSR Ostera 1948 reich 1949 Ungarn 1945 Helsinki O 1946 Ostpolen Polen 1939 Belgrade Jugoslawien (blockfrei) Estland 19401 ba-l 1940 Karpato-Ukraine 1945 1947 Rumänien Bukarest "Marshall-Plan": - Wirtschafts- und Finanzhilfen, die offiziell allen Regierungen angeboten wird, allerdings auf Druck der UdSSR auf ihre Bündnispartner nur von den westlichen Staaten angenommen werden können Sofia Bulgarien seit 1952 Grieghen land 1946 Gründung der OEEC (Organization for European Economic cooperation) im April 1948 zur Koordinierung der Hilfe in Europa 1940 Sowjetunion Domino-Theorie: nach und nach fallen der UdSSR alle Staaten zum Opfer und der Kommunismus breitet sich ungebremst aus Truman-Doktrin (12.03.1947): amerikanische Präsident Harry S. Truman verkündet in einer Rede vor dem US-Kongress allen vom Kommunismus bedrohten Ländern zu helfen - "European Recovery Program" (ERP): unterstützt Truman-Doktrin wirtschaftlich Moskaue - UdSSR hatte Angst vor einer weltweiten handelspolitischen Hegemonie der USA - Ablehnung des Bretton-Woods-Systems (dieses diente aus Sicht der UdSSR nur der Unterdrückung der Völker durch den kapitalistischen Dollarimperialismus der USA) Truman-Doktrin und Marshall-Plan bestätigten die Befürchtungen für die UdSSR (Marshallplan bedeutet für sie de facto eine Unterordnung der Empfängerstaaten unter die Vorstellungen der USA) USA: Wirtschaftlicher Wiederaufbau und eventuell sogar politische Souveränität der Westzonen -> Westzonen als Prellblock gegen den sowjetischen Einfluss Bessara- bien Schwarzes Meer seit 1952 Ablehnung beziehungsweise Verbote der Annahme der Marshall-Plan-Hilfe für UdSSR und alle von ihr abhängigen starten verstärkte Politik der Abschottung und der machtpolitischen Konsolidierung Territoriale Expansion des sowjetischen Machtbereichs und angehende Blockbildung in Europa nach dem zweiten Weltkrieg Ereignisse haben wandelnde Deutschlandpolitik zur Folge (besiegelte deutsche Teilung) UdSSR: zuerst Forderung nach einem einheitlichen deutschen Staat, um Reparationsforderungen durchsetzen zu können und Sympathien in der deutschen Bevölkerung zu gewinnen (schien erfolglos) -> Integration der SBZ in Stalins osteuropäische Pufferzone Ankara. Türkei Das besetzte Deutschland Aptalz: Saarland Schleswig- Holstein Nordrhein- Westfalen Gaste) 100 Bremen Niedersachsen. Hessen Hamburg Mecklenburg Württembg Baden Harmover SCHWEIZ Württemberg E Schwerin Sachsen Anhalt Thüringen Brandenburg/ Hohenzollern München Bayern Berlin Sachser Pommern Klagenfurt Schlesier TSCHECHOSLOWAKEI Gra gestellt Wien Entnazifizierung: Dening Sowjetunion Königsberg 1945 unter polnische Verwaltung gestellt Alenat POLEN Besatzungszonen in Deutschland in Österreich Britisch _ Amerikanisch Französisch Sowjetisch Kontrollgebiet der Internationalen Ruhrbehörde -> Wettstreit um die "richtigere" oder "bessere" Besatzungspolitik Demokratisierung und politisches Leben: Westzonen: Prinzipien einer freiheitlichen Demokratie sollten der Bevölkerung durch Entnazifizierung und "reeducation" (= Wiedererziehung) vermittelt werden 1946 ließ man die Neugründung von Parteien und deutsche Selbstverwaltung auf lokaler Ebene zu - 1946/47 entstanden die meisten der heutigen Bundesländer und es fanden erste freie Kommunal- und Landtagswahlen statt Sowjetische Besatzungszone (SBZ): nach außen Anschein politischer Pluralität durch Neugründung von verschiedenen "antifaschistischen" Parteien In Wirklichkeit hatten kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und sowjetische Militäradministration (FMAD) eine Sonderrolle inne April 1946 vereinigten sich KPD und SMAD zur sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) Westzonen: Versuch der bürokratischen, individuellen Aufarbeitung über Fragebögen: Einstufung in fünf Gruppen und Urteil einer Spruchkammer beziehungsweise Gerichtsverfahren Aufklärungsarbeit (Filme, etc.) scheitert langfristig an: enormem Verwaltungsaufwand - Verdrängungsmechanismen der Menschen und Politikverdrossenheit - notwendige (?) personelle Kontinuitäten/ Fachleutebedarf Rückstellung der Aufarbeitung der Vergangenheit zugunsten des Wiederaufbaus und integrative Stärkung der BRD sowie Integration in West Block Konflikte/Aufarbeitung erfolgen erst ab den 60er-Jahren und in aufsehen erregenden Prozessen (z.B. Eichmann in Israel, Ausschwitz-Prozess), Studentenunruhen, Verhältnis zu Israel und immer stärker im Kulturellen Bereich SBZ: Versuch der Entnazifizierung durch Beseitigung kapitalistischer Strukturen bzw. auch Entfernung politischer Gegner und Aufbau des sozialistischen Staates unter dem Deckmantel der Entnazifizierung

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Gürtel neutraler Zonen -> zu Beginn Hoffnung auf friedliche Koexistenz?! Das Potsdamer Abkommen Potsdamer Konferenz vom 17.07.-02.08.1945 Notwendigkeit von gemeinsamen Entscheidungen zur Nachkriegsordnung Ausdruck des mittlerweile deutlich angewachsenen Misstrauens Wesentliche Inhalte: Westverschiebung Polens unter Vorbehalt "Ordnungsgemäßige Überführung deutscher Bevölkerungsteile" aus Polen, Tschechoslowakei und Ungarn (Umsiedlung nach Deutschland) Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen und Berlins in 4 Sektoren - Errichtung eines "Alliierten Kontrollrats" zur gemeinsamen Verwaltung des besetzten Deutschlands - 5D's: 1. Demilitariaierung: Auflösung aller militärischen Verbände, Beseitigung der Rüstungsindustrie 2. Denazifizierung: Verbot aller NS-Organisationen, Bestrafung der Kriegsverbrecher, Umerzieheung der Bevölkerung 3. Demokratisierung: Schaffung demokratischer Grundlagen für einen politischen Neubeginn 4. Dezentralisierung: Schaffung demokratischer Grundlagen für einen politischen Neubeginn 5. Demontagen: Abbau von Maschinen, Gebäuden und Industrieanlagen kein Friedensvertrag, sondern eine Konfliktreglung bis zu einem Friedensvertrag ("vorläufige Regelungen") alle Alliierten können ihre Zonen selbstständig verwalten und z.B. selber über eigene Reparationsforderungen entscheiden, aber "Fragen, die ganz Deutschland und Berlin betreffen, müssen von allen 4 Alliierten geregelt werden" alles sehr dehnbare Begriffe, sog. "Formelkompromisse" Ziel ist ein demokratisches, friedliches Deutschland (zumindest offiziell, in Wirklichkeit möchte man vor allem verhindern, dass die Gegenseite Tatsachen schafft) Potsdamer Abkommen ist für Deutschland im Vergleich zu vorherigen Abkommen recht "mild" ausgefallen, da beide Seiten ein starkes Bollwerk gegen die jeweils andere Seite aufbauen wollen unterscheidliche Deutungen des Potsdamer Abkommens zeigen Kampf um Deutungshoheit beider Seiten Von der Ideologischen Konkurrenz zur Bipolaren Welt - ideologischer Gegensatz existiert bereits seit der russischen Oktoberrevolution 1917 Konflikt war durch gemeinsame Arbeit gegen den Nationalsozialismus nur kurzweilig in den Hintergrund getreten Grundsätze politisches System Menschenbild Probleme -> Systemgegensatz Konkurrenztheorie USA verschiedene Interessen sollen diskutiert werden Konkurrenten (Streit) - "Ellenbogengesellschaft" -> - dadurch soll bester Weg gefunden werden - Individuum - Herrschaft durch Vertreter des Volkes (Repräsentanten) von Parteien nominiert - Lobbyismus parlamentarische Demokratie freies Mandat (nur dem Gewissen unterworfen) Gewaltenteilung als zentrales Prinzip Mensch ist schwach und mit begrenzten Fähigkeiten Mensch ist egoistisch persönliches Machtreben soll begrenzt werden - geringes Maß an sozialer Gleichartigkeit -> negativ -> Herrschaft von Eliten; Bevorzugung und Vorherrschaft mächtiger Interessensgruppen Werteindifferenz Gefährdung der Chancengleichheit Identitätstheorie UdSSR - - Arbeiter herrschen Politik für Arbeiter Parteien nicht nötig -> Räte on den jeweils nachgeordneten Ebenen gewählt alle wollen das Gleiche (keine Flügel), einheitliche Willensbedingung des Kollektivs - Gemeinschaft "Jeder an seinem Platz und nach seinen Fähigkeiten" klassenlose Gesellschaft Rätemodell imperatives Mandat Gewaltenteilung nach Aufhebung der Klassenherrschaft unnötig; Räte übernehmen exekutive, legislative und judikative Funktion gleichzeitig Mensch ist klug, engagiert und selbstlos kein persönliches Machtstreben hohes Maß an sozialer Gleichartgkeit -> positiv Aneignung der Macht durch Einzelne oder eine Oligarchie Erziehungsdiktatur Gefährdung der persönlichen Freiheit jedes Einzelnen territoriale Expansion des sowjetischen Machtbereichs vor allem durch die Umwandlung osteuropäischer Staaten in "Volksdemokratien" USA beginnen UdSSR als Konkurrent und Gefahr zu sehen neue Leitlinie: der amerikanischen Politik gegenüber der Sowjetunion: vom Kommunismus bedrohte Länder sollen vor allem finanziell und wirtschaftlich unterstützt werden, um den Einfluss der Sowjetunion einzudämmen -> Politik des "Containment" NATO-Staaten (Gründung 1949) Sowjetunion 1939 sowjetische Expansion nach 1939 Gründung von Volksrepubliken bzw. Volksdemokratien Machtbereich des Warschauer Paktes (Gründung 1955) Staatsgrenzen von 1937 Staatsgrenzen von 1945 Trennlinie der Blöcke "Eiserner Vorhang" läuft mitten durch Deutschland Portu- irland Spanien (NATO-Beitritt 1982) 1000 km Reaktionen: USA —> "ein humanistisches, friedliches Hilfsprogramm" UdSSR -> "agressiver Dollerimperialismus" Groß- britannien Londone th> 8 Frankreich B0 Mittelmeer Norwegen Oslo Stockholm y Schweden Nieder- DDR ande BRD Berlin Warschaue Bot gien Bonn Paris Ziele: 1) Hilfe und wieder Aufbau nach dem zweiten Weltkrieg 2) Eindämmung des Kommunismus bzw. werben für USA und Kapitalismus 3) Absatzmärkte für die USA Dane Nordsee ( mark Lettland Kopenhagen Ostsee Litauen FE 1940 seit 1955 Italien 22³ 1947 Prag Wien Men CSSR Ostera 1948 reich 1949 Ungarn 1945 Helsinki O 1946 Ostpolen Polen 1939 Belgrade Jugoslawien (blockfrei) Estland 19401 ba-l 1940 Karpato-Ukraine 1945 1947 Rumänien Bukarest "Marshall-Plan": - Wirtschafts- und Finanzhilfen, die offiziell allen Regierungen angeboten wird, allerdings auf Druck der UdSSR auf ihre Bündnispartner nur von den westlichen Staaten angenommen werden können Sofia Bulgarien seit 1952 Grieghen land 1946 Gründung der OEEC (Organization for European Economic cooperation) im April 1948 zur Koordinierung der Hilfe in Europa 1940 Sowjetunion Domino-Theorie: nach und nach fallen der UdSSR alle Staaten zum Opfer und der Kommunismus breitet sich ungebremst aus Truman-Doktrin (12.03.1947): amerikanische Präsident Harry S. Truman verkündet in einer Rede vor dem US-Kongress allen vom Kommunismus bedrohten Ländern zu helfen - "European Recovery Program" (ERP): unterstützt Truman-Doktrin wirtschaftlich Moskaue - UdSSR hatte Angst vor einer weltweiten handelspolitischen Hegemonie der USA - Ablehnung des Bretton-Woods-Systems (dieses diente aus Sicht der UdSSR nur der Unterdrückung der Völker durch den kapitalistischen Dollarimperialismus der USA) Truman-Doktrin und Marshall-Plan bestätigten die Befürchtungen für die UdSSR (Marshallplan bedeutet für sie de facto eine Unterordnung der Empfängerstaaten unter die Vorstellungen der USA) USA: Wirtschaftlicher Wiederaufbau und eventuell sogar politische Souveränität der Westzonen -> Westzonen als Prellblock gegen den sowjetischen Einfluss Bessara- bien Schwarzes Meer seit 1952 Ablehnung beziehungsweise Verbote der Annahme der Marshall-Plan-Hilfe für UdSSR und alle von ihr abhängigen starten verstärkte Politik der Abschottung und der machtpolitischen Konsolidierung Territoriale Expansion des sowjetischen Machtbereichs und angehende Blockbildung in Europa nach dem zweiten Weltkrieg Ereignisse haben wandelnde Deutschlandpolitik zur Folge (besiegelte deutsche Teilung) UdSSR: zuerst Forderung nach einem einheitlichen deutschen Staat, um Reparationsforderungen durchsetzen zu können und Sympathien in der deutschen Bevölkerung zu gewinnen (schien erfolglos) -> Integration der SBZ in Stalins osteuropäische Pufferzone Ankara. Türkei Das besetzte Deutschland Aptalz: Saarland Schleswig- Holstein Nordrhein- Westfalen Gaste) 100 Bremen Niedersachsen. Hessen Hamburg Mecklenburg Württembg Baden Harmover SCHWEIZ Württemberg E Schwerin Sachsen Anhalt Thüringen Brandenburg/ Hohenzollern München Bayern Berlin Sachser Pommern Klagenfurt Schlesier TSCHECHOSLOWAKEI Gra gestellt Wien Entnazifizierung: Dening Sowjetunion Königsberg 1945 unter polnische Verwaltung gestellt Alenat POLEN Besatzungszonen in Deutschland in Österreich Britisch _ Amerikanisch Französisch Sowjetisch Kontrollgebiet der Internationalen Ruhrbehörde -> Wettstreit um die "richtigere" oder "bessere" Besatzungspolitik Demokratisierung und politisches Leben: Westzonen: Prinzipien einer freiheitlichen Demokratie sollten der Bevölkerung durch Entnazifizierung und "reeducation" (= Wiedererziehung) vermittelt werden 1946 ließ man die Neugründung von Parteien und deutsche Selbstverwaltung auf lokaler Ebene zu - 1946/47 entstanden die meisten der heutigen Bundesländer und es fanden erste freie Kommunal- und Landtagswahlen statt Sowjetische Besatzungszone (SBZ): nach außen Anschein politischer Pluralität durch Neugründung von verschiedenen "antifaschistischen" Parteien In Wirklichkeit hatten kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und sowjetische Militäradministration (FMAD) eine Sonderrolle inne April 1946 vereinigten sich KPD und SMAD zur sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) Westzonen: Versuch der bürokratischen, individuellen Aufarbeitung über Fragebögen: Einstufung in fünf Gruppen und Urteil einer Spruchkammer beziehungsweise Gerichtsverfahren Aufklärungsarbeit (Filme, etc.) scheitert langfristig an: enormem Verwaltungsaufwand - Verdrängungsmechanismen der Menschen und Politikverdrossenheit - notwendige (?) personelle Kontinuitäten/ Fachleutebedarf Rückstellung der Aufarbeitung der Vergangenheit zugunsten des Wiederaufbaus und integrative Stärkung der BRD sowie Integration in West Block Konflikte/Aufarbeitung erfolgen erst ab den 60er-Jahren und in aufsehen erregenden Prozessen (z.B. 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