Geschichte /

NS-Regime

NS-Regime

 Machtübertragung und Machtfestigung 1933 der NSDAP
→ Aufstieg der NSDAP
●
1923: Putschversuch
↳, Hitler und seine Parteigenossen versuchen,

NS-Regime

H

hannah

7 Followers

Teilen

Speichern

56

 

13

Lernzettel

Machtübertragung und Machtfestigung 1933 der NSDAP Innenpolitik der NSDAP Ideologie der NSDAP Außenpolitik der NSDAP (Doppelstrategie; Verfolgung der Juden) Verlauf des 2. Weltkrieges Widerstand gegen das NS-Regime

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Machtübertragung und Machtfestigung 1933 der NSDAP → Aufstieg der NSDAP ● 1923: Putschversuch ↳, Hitler und seine Parteigenossen versuchen, die Macht im Staat gewaltsam an sich zu reißen Putsch misslingt ⇒ Hitler kommt für einige Monate ins Gefängnis ↳, ist nun in ganz Deutschland bekannt (vorher Provinzpolitiker) 1925: Neugründung der NSDAP ↳, nach Ende von Hitlers Haft ↳ SA wird erneut aufgestellt →Änderung Hitlers Strategie ↳ Legalitätsprinzip anstatt gewaltsame Machtübernahme ↳ Nazis sollen auf legale Weise, durch Wahlen an die Macht kommen ↳ Hitler Alleiniger Führer der Partei Aggressiver Wahlkampf L, SA kämpft gegen politische Gegner ⇒ trotzdem keine Wahlerfolge ↳ 1928 ⇒ 2,6% ↳ Auftreten & Themen der Partei schrecken Wähler ab Weimarer Republik befindet sich in politischer Dauerkrise ↳ Parteien ⇒ nicht kompromissfähig ↳ Wähler haben kein Vertrauen in demokratische Politiker ⇒ mehr Einfluss der radikalen Parteien 1925: Hindenburg wird Reichspräsident ↳ Antidemokrat → politischer Kampf (Parteien haben bewaffnete Einheiten) 1929: Weltwirtschaftskrise ↳ Regierungskoalition zerbricht September 1930: Neuwahlen ↳, mehr radikale Parteien ↳ NSDAP steigert sich auf 18,3% (2. Stärkste Partei) verfassungswidrige "Hindenburg-Diktatur" ↳ Durch Präsidialkabinette ↳ Reichspräsident löst Reichstag auf ↳ Setzt Notverordnung in Kraft (alleine, da keine neue Regierung) → keine Kontrolle durch Reichstag 1931: Zusammenschluss der rechten Parteien (NSDAP & DNVP) Juli 1932: Wahlkampf ↳ Jede Zielgruppe bekommt eigene Ansprache ↳ Personalisierung (Hitler auf Plakaten, anstatt NSDAP) ↳ Hitler veranstaltet überall Großkundgebungen ↳, Antisemitismus in Hintergrund (damit Wähler nicht verschreckt werden) L, SA geht gewaltsam gegen politische Gegner...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

vor ⇒ NSDAP erreicht 37,3% ● Hindenburg ernennt Hitler erst nicht zum Reichskanzler ↳, keine Regierung kommt zustande ↳ NSDAP zeigt Judenhass wieder öffentlich → Kampf für alleinige Macht ● → Neuwahlen ↳ NSDAP verliert Stimmen ↳ von Papen überzeugt Hindenburg, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen (denkt er kann Hitler lenken ⇒ unterschätzt ihn) ● 30. Januar 1933: Reichspräsident Paul von Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler → Reichstagbrand und die Aufhebung der Grundrechte NSDAP hatte Macht über die Polizei ↳ 17.Februar 1933: "Schießerlass" gegen NS-Gegner ↳ Unterstützung durch 50.000 Hilfspolizisten ⇒SS, SA, SD, Gestapo ⇒ verhaften Mitglieder der SPD & KPD 27. Februar 1933: Reichstagbrand Hitlers Ziel: politische Gegner ausschalten (Sozialdemokraten & Kommunisten) ↳ Fordert 2 Tage nach Amtsübernahme Auflösung des Reichstag ⇒ Neuwahlen (5. März 1933) ↳, rücksichtsloser Wahlkampf der NSDAP gegen SPD & KPD ↳ Volk verunsichert ↳ Hitler & Anhänger geben Kommunisten die Schuld (schüren Angst vor kommunistischen Aufstand → Reichstagbrandverordnung ↳ hebt Grundrechte der Weimarer Verfassung auf ↳ Widerstand gegen NS-Regime war nun verboten ⇒ Menschen hatten keine Wahl mehr ↳ NSDAP erreichte bei Neuwahlen trotzdem nur 43,9% der Stimmen → Gesetze festigen Hitlers Stellung Eröffnung des neu gewählten Reichstag (Tag von Potsdam) ↳, Propagandaveranstaltung (Volk feierte neuen Reichskanzler) Reichstag erlässt Ermächtigungsgesetz ↳ Hitler darf nun alleine Gesetze beschließen (absolute Entscheidungsgewalt) ↳ Selbstausschaltung des Reichstages/Legislative L, Gegner werden gehindert an Abstimmung teilzunehmen ⇒ Abschaffung der Demokratie 2. August 1934: Reichspräsident Paul von Hindenburg stirbt ↳ Letztes Hindernis beseitigt ⇒ Hitler ernennt sich selbst zum Führer & Reichskanzler (Diktatur!) Innenpolitik der NSDAP → Gleichschaltung Hitler nutzte seine neu gewonnene Macht, um Deutsches Reich nach seinen Vorstellungen umzustrukturieren einheitliche Gesellschaft Teil / Methode der Machtsicherung ↳ Presse (⇒ Propaganda) ↳ Bundesländer (⇒ Gaue) ↳ Wirtschaft/ Gewerkschaften (⇒ DAF/ Deutsche Arbeitsfront) Politik/ Parteienverbot (→⇒Einparteienstaat) ⇒ Nach wenigen Monaten war nahezu jeder Lebensbereich auf den Nationalsozialismus ausgerichtet ↳ Alles wurde von der NSDAP organisiert und kontrolliert Die nationalsozialistischen Organisationen waren → hierarchisch strukturiert → ideologisch ausgerichtet → und sollten die "Volksgemeinschaft" verkörpern → Ausrichtung der Wirtschaft Nationalsozialisten hatten kein geschlossenes wirtschaftspolitisches Konzept Vierjahresplan (September 1936) ↳ Ausrichtung der Wirtschaft auf beschleunigte Rüstung ↳, soll in 4 Jahren kriegsfähig sein ⇒ durch Rohstoffkontingentierung, Investitionen sowie Lenkung des Arbeitseinsatzes Die obersten Ziele: ↳, Erlangung der Autarkie (Unabhängigkeit vom Ausland) ↳ Kriegsvorbereitung ↳ Massenproduktion ↳ Qualitätssteigerung → Mobilisierung! explodierende Staatsverschuldung ↳, drohender Kollaps! ⇒daher Beginn des 2. Weltkrieges, da sonst aufgrund von Inflation Versprechen nicht eingehalten → Krieg als Ziel und gleichzeitige Lösung Ideologie der NSDAP →Allgemeine Kennzeichen Als Weltanschauung ist die nationalsozialistische Ideologie eine Antihaltung gegen die Abendländischen Werte ↳ vulgärphilosophische Grundlage: Sozialdarwinismus, Antiindividualismus ↳ Elemente: Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus, Expansionismus ↳ Ablehnung von: Humanität, Rationalität, Liberalismus, Parlamentarismus, Pazifismus ↳ Gegenpol zur Aufklärung → Menschenbild ● unterschiedlich wertvolle Rassen ↳ "arisch-nordische Herrenrasse" ↳ "Kuli- und Fellachenrassen" (Asiaten & Slawen) ↳ "Parasitenrasse" (Juden) ⇒ Rasse soll sich nur mit gleicher Rasse fortpflanzen Wert einer Rasse bestimmt durch Befähigung zum Erobern und Herrschen Besonderheit der Juden: Lunfähig zur Gründung eines eigenen Staates ↳, daher "parasitäre Existenz in Wirtsvölkern" Gemeinsamkeit aller Rassen, Völker und Einzelnen: L, Drang nach Existenzerhaltung und -erweiterung Juden: streben nach Herrschaft durch Unterwanderung und "biologische Schwächung der Wirtsvölker" durch Misch-ehen → Folgerungen: ↳ Im Überlebenskampf (alle gegen alle) müssen Juden als Feinde der Menschheit ausgerottet werden ↳, das deutsche Herrenvolk finde den für seine Expansion nötigen Lebensraum am leichtesten in dem von Slawen besiedelten und Kommunisten beherrschten Osten Unternehmen Barbarossa ↳, Kriegsvorbereitungen ⇒ argumentiert bei Vererbung von menschlichen Erbgut mit mathematischen Prinzipien ↳ Vererbung verläuft nach anderen Prinzipien! ⇒ G. Mendel + Ch. Darwin → Scheinargumente ↳ höhere Wesen = besser ↳, stärkere Wesen = besser ↳, schwächere Wesen = schlechter ⇒ Argumente + Begriffe bleiben diffus und pauschal → Führerprinzip Führer vereint sich in die Oberste vollziehende, gesetzgebende und richterliche Gewalt Lbedarf keiner Legitimation ↳, verlangt unbedingten gehorsam ↳ Führer wird Verehrt Autorität wird in Staats- und Parteiorganisation von oben nach unten ausgeübt Verantwortung wird von unten nach oben verlagert ⇒ alles wird von NS organisiert → Volksgemeinschaft Führer Staatliche Organisationen Volk was das Volk voranbringt Aufgehen des Einzelnen in der Volksgemeinschaft Ausrichtung der Volksgemeinschaft nach dem "Führer- und Gefolgschaftsprinzip" ↳gesellschaftliche Zerrissenheit (Klassen- und Standesunterschiede) soll überwunden werden ↳, einheitliche Gemeinschaft Integration der Volksgenossen unter Ausschluss der Gemeinschaftsfremden: ↳ Juden, ethnische Minderheiten (→ nicht "Arier") ↳ politisch Oppositionelle ↳ Homosexuelle ↳, Behinderte ↳, alte und kranke Menschen ↳ Menschen ohne Wohnsitz Kriminelle ↳ Prostituierte → Schädlinge ↳ Volk muss davon bereinigt werden → Verfolgung, Euthanasie, Zwangssterilisation und Konzentrationslager ⇒ Absicht: Angst, Abschreckung, Denunziantentum

Geschichte /

NS-Regime

H

hannah  

Follow

7 Followers

 Machtübertragung und Machtfestigung 1933 der NSDAP
→ Aufstieg der NSDAP
●
1923: Putschversuch
↳, Hitler und seine Parteigenossen versuchen,

App öffnen

Machtübertragung und Machtfestigung 1933 der NSDAP Innenpolitik der NSDAP Ideologie der NSDAP Außenpolitik der NSDAP (Doppelstrategie; Verfolgung der Juden) Verlauf des 2. Weltkrieges Widerstand gegen das NS-Regime

Ähnliche Knows

F

7

NS Regim und Ideologie

Know NS Regim und Ideologie thumbnail

3

 

4

user profile picture

2

Zitatanalyse Hitler

Know Zitatanalyse Hitler thumbnail

7

 

11/12/10

C

1

Aufstieg Nationalsotialismus

Know Aufstieg Nationalsotialismus thumbnail

9

 

11/9/10

user profile picture

Nationalsozialismus Zeitstrahl

Know Nationalsozialismus Zeitstrahl thumbnail

19

 

11/10

Machtübertragung und Machtfestigung 1933 der NSDAP → Aufstieg der NSDAP ● 1923: Putschversuch ↳, Hitler und seine Parteigenossen versuchen, die Macht im Staat gewaltsam an sich zu reißen Putsch misslingt ⇒ Hitler kommt für einige Monate ins Gefängnis ↳, ist nun in ganz Deutschland bekannt (vorher Provinzpolitiker) 1925: Neugründung der NSDAP ↳, nach Ende von Hitlers Haft ↳ SA wird erneut aufgestellt →Änderung Hitlers Strategie ↳ Legalitätsprinzip anstatt gewaltsame Machtübernahme ↳ Nazis sollen auf legale Weise, durch Wahlen an die Macht kommen ↳ Hitler Alleiniger Führer der Partei Aggressiver Wahlkampf L, SA kämpft gegen politische Gegner ⇒ trotzdem keine Wahlerfolge ↳ 1928 ⇒ 2,6% ↳ Auftreten & Themen der Partei schrecken Wähler ab Weimarer Republik befindet sich in politischer Dauerkrise ↳ Parteien ⇒ nicht kompromissfähig ↳ Wähler haben kein Vertrauen in demokratische Politiker ⇒ mehr Einfluss der radikalen Parteien 1925: Hindenburg wird Reichspräsident ↳ Antidemokrat → politischer Kampf (Parteien haben bewaffnete Einheiten) 1929: Weltwirtschaftskrise ↳ Regierungskoalition zerbricht September 1930: Neuwahlen ↳, mehr radikale Parteien ↳ NSDAP steigert sich auf 18,3% (2. Stärkste Partei) verfassungswidrige "Hindenburg-Diktatur" ↳ Durch Präsidialkabinette ↳ Reichspräsident löst Reichstag auf ↳ Setzt Notverordnung in Kraft (alleine, da keine neue Regierung) → keine Kontrolle durch Reichstag 1931: Zusammenschluss der rechten Parteien (NSDAP & DNVP) Juli 1932: Wahlkampf ↳ Jede Zielgruppe bekommt eigene Ansprache ↳ Personalisierung (Hitler auf Plakaten, anstatt NSDAP) ↳ Hitler veranstaltet überall Großkundgebungen ↳, Antisemitismus in Hintergrund (damit Wähler nicht verschreckt werden) L, SA geht gewaltsam gegen politische Gegner...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

vor ⇒ NSDAP erreicht 37,3% ● Hindenburg ernennt Hitler erst nicht zum Reichskanzler ↳, keine Regierung kommt zustande ↳ NSDAP zeigt Judenhass wieder öffentlich → Kampf für alleinige Macht ● → Neuwahlen ↳ NSDAP verliert Stimmen ↳ von Papen überzeugt Hindenburg, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen (denkt er kann Hitler lenken ⇒ unterschätzt ihn) ● 30. Januar 1933: Reichspräsident Paul von Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler → Reichstagbrand und die Aufhebung der Grundrechte NSDAP hatte Macht über die Polizei ↳ 17.Februar 1933: "Schießerlass" gegen NS-Gegner ↳ Unterstützung durch 50.000 Hilfspolizisten ⇒SS, SA, SD, Gestapo ⇒ verhaften Mitglieder der SPD & KPD 27. Februar 1933: Reichstagbrand Hitlers Ziel: politische Gegner ausschalten (Sozialdemokraten & Kommunisten) ↳ Fordert 2 Tage nach Amtsübernahme Auflösung des Reichstag ⇒ Neuwahlen (5. März 1933) ↳, rücksichtsloser Wahlkampf der NSDAP gegen SPD & KPD ↳ Volk verunsichert ↳ Hitler & Anhänger geben Kommunisten die Schuld (schüren Angst vor kommunistischen Aufstand → Reichstagbrandverordnung ↳ hebt Grundrechte der Weimarer Verfassung auf ↳ Widerstand gegen NS-Regime war nun verboten ⇒ Menschen hatten keine Wahl mehr ↳ NSDAP erreichte bei Neuwahlen trotzdem nur 43,9% der Stimmen → Gesetze festigen Hitlers Stellung Eröffnung des neu gewählten Reichstag (Tag von Potsdam) ↳, Propagandaveranstaltung (Volk feierte neuen Reichskanzler) Reichstag erlässt Ermächtigungsgesetz ↳ Hitler darf nun alleine Gesetze beschließen (absolute Entscheidungsgewalt) ↳ Selbstausschaltung des Reichstages/Legislative L, Gegner werden gehindert an Abstimmung teilzunehmen ⇒ Abschaffung der Demokratie 2. August 1934: Reichspräsident Paul von Hindenburg stirbt ↳ Letztes Hindernis beseitigt ⇒ Hitler ernennt sich selbst zum Führer & Reichskanzler (Diktatur!) Innenpolitik der NSDAP → Gleichschaltung Hitler nutzte seine neu gewonnene Macht, um Deutsches Reich nach seinen Vorstellungen umzustrukturieren einheitliche Gesellschaft Teil / Methode der Machtsicherung ↳ Presse (⇒ Propaganda) ↳ Bundesländer (⇒ Gaue) ↳ Wirtschaft/ Gewerkschaften (⇒ DAF/ Deutsche Arbeitsfront) Politik/ Parteienverbot (→⇒Einparteienstaat) ⇒ Nach wenigen Monaten war nahezu jeder Lebensbereich auf den Nationalsozialismus ausgerichtet ↳ Alles wurde von der NSDAP organisiert und kontrolliert Die nationalsozialistischen Organisationen waren → hierarchisch strukturiert → ideologisch ausgerichtet → und sollten die "Volksgemeinschaft" verkörpern → Ausrichtung der Wirtschaft Nationalsozialisten hatten kein geschlossenes wirtschaftspolitisches Konzept Vierjahresplan (September 1936) ↳ Ausrichtung der Wirtschaft auf beschleunigte Rüstung ↳, soll in 4 Jahren kriegsfähig sein ⇒ durch Rohstoffkontingentierung, Investitionen sowie Lenkung des Arbeitseinsatzes Die obersten Ziele: ↳, Erlangung der Autarkie (Unabhängigkeit vom Ausland) ↳ Kriegsvorbereitung ↳ Massenproduktion ↳ Qualitätssteigerung → Mobilisierung! explodierende Staatsverschuldung ↳, drohender Kollaps! ⇒daher Beginn des 2. Weltkrieges, da sonst aufgrund von Inflation Versprechen nicht eingehalten → Krieg als Ziel und gleichzeitige Lösung Ideologie der NSDAP →Allgemeine Kennzeichen Als Weltanschauung ist die nationalsozialistische Ideologie eine Antihaltung gegen die Abendländischen Werte ↳ vulgärphilosophische Grundlage: Sozialdarwinismus, Antiindividualismus ↳ Elemente: Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus, Expansionismus ↳ Ablehnung von: Humanität, Rationalität, Liberalismus, Parlamentarismus, Pazifismus ↳ Gegenpol zur Aufklärung → Menschenbild ● unterschiedlich wertvolle Rassen ↳ "arisch-nordische Herrenrasse" ↳ "Kuli- und Fellachenrassen" (Asiaten & Slawen) ↳ "Parasitenrasse" (Juden) ⇒ Rasse soll sich nur mit gleicher Rasse fortpflanzen Wert einer Rasse bestimmt durch Befähigung zum Erobern und Herrschen Besonderheit der Juden: Lunfähig zur Gründung eines eigenen Staates ↳, daher "parasitäre Existenz in Wirtsvölkern" Gemeinsamkeit aller Rassen, Völker und Einzelnen: L, Drang nach Existenzerhaltung und -erweiterung Juden: streben nach Herrschaft durch Unterwanderung und "biologische Schwächung der Wirtsvölker" durch Misch-ehen → Folgerungen: ↳ Im Überlebenskampf (alle gegen alle) müssen Juden als Feinde der Menschheit ausgerottet werden ↳, das deutsche Herrenvolk finde den für seine Expansion nötigen Lebensraum am leichtesten in dem von Slawen besiedelten und Kommunisten beherrschten Osten Unternehmen Barbarossa ↳, Kriegsvorbereitungen ⇒ argumentiert bei Vererbung von menschlichen Erbgut mit mathematischen Prinzipien ↳ Vererbung verläuft nach anderen Prinzipien! ⇒ G. Mendel + Ch. Darwin → Scheinargumente ↳ höhere Wesen = besser ↳, stärkere Wesen = besser ↳, schwächere Wesen = schlechter ⇒ Argumente + Begriffe bleiben diffus und pauschal → Führerprinzip Führer vereint sich in die Oberste vollziehende, gesetzgebende und richterliche Gewalt Lbedarf keiner Legitimation ↳, verlangt unbedingten gehorsam ↳ Führer wird Verehrt Autorität wird in Staats- und Parteiorganisation von oben nach unten ausgeübt Verantwortung wird von unten nach oben verlagert ⇒ alles wird von NS organisiert → Volksgemeinschaft Führer Staatliche Organisationen Volk was das Volk voranbringt Aufgehen des Einzelnen in der Volksgemeinschaft Ausrichtung der Volksgemeinschaft nach dem "Führer- und Gefolgschaftsprinzip" ↳gesellschaftliche Zerrissenheit (Klassen- und Standesunterschiede) soll überwunden werden ↳, einheitliche Gemeinschaft Integration der Volksgenossen unter Ausschluss der Gemeinschaftsfremden: ↳ Juden, ethnische Minderheiten (→ nicht "Arier") ↳ politisch Oppositionelle ↳ Homosexuelle ↳, Behinderte ↳, alte und kranke Menschen ↳ Menschen ohne Wohnsitz Kriminelle ↳ Prostituierte → Schädlinge ↳ Volk muss davon bereinigt werden → Verfolgung, Euthanasie, Zwangssterilisation und Konzentrationslager ⇒ Absicht: Angst, Abschreckung, Denunziantentum