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IT System und Netzwerktechnik - Zusammenfassung

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 IT System und Netzwerktechnik
Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung Grundlegende Begriffserklärung
Client
Der Begriff Client kommt aus

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Inhalt: 1. Grundlegende Begriffe (Client, Server, etc.) 2. Protokollarten (OSI Modell + TCP/IP Modell) 3. Zahlensysteme (Binär und Hexadezimal) 4. Adressierung (IPv4/6) 5. Portnummern

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IT System und Netzwerktechnik Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung Grundlegende Begriffserklärung Client Der Begriff Client kommt aus dem Englischen. Client heißt auf Deutsch Kunde oder Klient. Clients sind Computer oder Programme, die auf einen Server zugreifen. Von dem Server (Zentralrechner) nimmt der Client spezielle Dienste und Daten in Anspruch indem er mit ihm kommuniziert. Der Client wird auch häufig als Clientanwendung oder Clientprogramm bezeichnet. Server Ein Server ist ein leistungsstarker, zentraler Netzwerk-Rechner. Er stellt seine Ressourcen für andere Computer bereit. Über den Server werden funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert. Hier können Daten, auf die mehrere Personen zugreifen müssen, gespeichert werden. Er ist in Bereitschaft und beantwortet die Anfragen der Clients. Host Als Hostrechner, kurz Host, wird ein in ein Rechnernetz eingebundener Computer mit zugehörigem Betriebssystem bezeichnet, der Clients bedient oder Server beherbergt. In der Informationstechnik bezeichnet der Begriff „Host" (engl. Gastgeber) den Hauptcomputer in einem Netzwerk. Er stellt den anderen Computern im Netzwerk, den sogenannten Clients, Dienste zur Verfügung. Router Der Router ist ein Gerät, das den Computer mit dem Internet verbindet. Der Router schickt die Anfragen ins Internet und verteilt dann die Antworten, die wieder zurück kommen, an die richtigen Computer. Eine Antwort ist dann zum Beispiel die angefragte Webseite. Ein Router verbindet außerdem mehrere Netzwerke mit unterschiedlichen Protokollen und Architekturen. Er befindet sich häufig an den Außengrenzen eines Netzwerks, um sich mit dem Internet...

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oder einem anderen, größeren Netzwerk zu verbinden. Switch Ein Switch ist ein Kopplungselement, das mehrere Hosts in einem Netzwerk miteinander verbindet. Mindestens zwei Computer werden an den Switch angeschlossen, damit die Geräte Daten untereinander austauschen können. Zudem kann ein Switch gleichzeitig Daten senden und empfangen, was ihn wesentlich schneller macht. Die Funktion ist ähnlich einem Hub, mit dem Unterschied, dass ein Switch direkte Verbindungen zwischen den angeschlossenen Geräten schalten kann, sofern ihm die Ports der Datenpaket-Empfänger bekannt sind. Segmentierung Segmentierung ist der Prozess der Aufteilung eines Datenstroms in kleinere Einheiten für Übertragungen über das Netzwerk. Segmentierung ist notwendig, da Datennetzwerke die die TCP/IP-Protokoll Suite verwenden, Daten in einzelnen IP-Paketen senden. Jedes Paket wird separat verschickt, ähnlich dem Senden eines langen Briefes als eine Reihe von einzelnen Postkarten. Pakete, die Segmente für dasselbe Ziel enthalten, können über verschiedene Pfade gesendet werden. Die Segmentierung erhöht außerdem die Geschwindigkeit und die Effizienz. Codierung Bei Computern ist das Codieren der Prozess des Übersetzens bzw. Verschlüsselns einer bestimmten Zeichenfolge (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen oder Symbole) in ein spezielles Format, damit diese effizienter übertragen oder gespeichert werden kann. Die Decodierung ist dann die Entschlüsselung der Nachricht durch den Empfänger. Protokolle OSI Modell Was ist das OSI Modell? Das Open Systems Interconnection Model (kurz: OSI-Modell) wurde von der International Organization for Standardization (ISO) als Referenzmodell für eine offene Kommunikation über verschiedene technische Systeme hinweg entworfen. Das OSI-Modell ist das Ergebnis eines Standardisierungsversuchs und bietet als konzeptioneller Rahmen eine Design-Grundlage für herstellerunabhängige Kommunikationsstandards. Innerhalb der Kommunikation zwischen zwei Systemen müssen auf jeder einzelnen Schicht spezifische Aufgaben erledigt werden. Hinsichtlich ihrer Aufgaben lassen sich die sieben Schichten des OSI-Modell in zwei Gruppen unterteilen - anwendungsorientierte und transportorientierte Schichten: Transportorientierte Schichten 1. Bitübertragungsschicht (Physical Layer) Umwandlung der Bits eines Datenpaketes in ein zum Übertragungsmedium passendes physikalisches Medium. Protokolle: DSL, ISDN, Ethernet 2. Sicherungsschicht (Data Link Layer) Auf der Sicherungsschicht sorgen Funktionen zur Fehlererkennung, Fehlerbehebung und Datenflusskontrolle dafür, dass Übertragungsfehler vermieden werden. - Protokolle: Ethernet, PPP 3. Vermittlungsschicht (Network Layer) erreicht Mit Layer 3 die Datenübertragung das Internet. Auf der Vermittlungsschicht erfolgt die logische Adressierung der Endgeräte. - 4. Transportschicht (Transport Layer) Auf dieser Ebene des OSI-Modells wird die logische Ende-zu-Ende-Verbindung, der Übertragungskanal, zwischen den kommunizierenden Systemen realisiert. Protokolle: IP, ICMP, OSPF Anwendungsorientierte Schichten - 5. Sitzungsschicht (Session Layer) Die zentrale Aufgabe, die in der Sitzungsschicht bewältigt wird, ist die Organisation der Verbindung zwischen den beiden Endsystemen. Protokolle: TCP, UDP - 6. Darstellungsschicht (Presentation Layer) Auf der Darstellungsschicht werden lokale Darstellungen in standardisierte Formate überführt. Im Fall der E-Mail-Übertragung wird hier definiert, wie die Nachricht dargestellt werden soll. - Protokolle: SMTP, FTP Protokolle: SSL, HTTP, FTP 7. Anwendungsschicht (Application Layer) Bei der Anwendungsschicht handelt es sich um die Ebene des OSI-Modells, die direkten Kontakt zu Anwendungen wie E-Mail-Programmen oder Webbrowsern hat. Hier finden Dateneingabe und -ausgabe statt. Protokolle: DNS, DHCP, FTP

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