Pädagogik /

Johann Amos Comenius

Johann Amos Comenius

 Biografie
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Zählt Klassikern der Pädagogik des 17. Jh
Nachdem er mit 11 Jahren seine beiden Eltern, sowie 2 Schwestern
verloren hatte
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Johann Amos Comenius

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Hanuta

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Lernzettel

Hey! Das sind die Lernzettel, die ich für das schriftliche Abitur 2022 im Fach Erziehungswissenschaften im Lk in Hessen verwendet habe. Damals gab es noch nicht so viele Lernzettel über diese Themen, deswegen hoffe ich jemandem weiterhelfen zu können. :)

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Biografie ● ● ● Zählt Klassikern der Pädagogik des 17. Jh Nachdem er mit 11 Jahren seine beiden Eltern, sowie 2 Schwestern verloren hatte ● JOHANN AMOS CORMENIUS Geschichtlicher Hintergrund ● O studierte Theologie Später als Lehrer, Rektor u Priester eingesetzt Eine Tante nahm ihn als Waisenkind bei ihr auf Didactica Magna In dieser Zeit befasst er sich, neben seinen beruflichen Aufgaben, bereits mit ersten Entwürfen zu didaktischen Schriften erlebte die Grausamkeiten u Wirren des Dreißigjährigen Krieges u hoffte, dass Erziehung einen Beitrag dazu leisten könne, eine Verbesserung der Lebensverhältnisse zu erreichen Leitspruch ,,omnes, omnia, omnino" Grundsatz seiner Pädagogik u der Inhalt seiner großen Didaktik: „omnes, omnia, omnino" O OTCH N entwickelte seine Vorstellungen über Erziehung u Bildung aus seiner Religion heraus O u formulierte ,,gelehrte Bildung", „Sittlichkeit“ u „Religiosität“ als Erziehungsziele zentrales Werk: Große Didaktik (Didactica Magna) AT. D.h.: ,,Alle alles ganz zu lehren" Alle hieß für ihn: alle Menschen, egal welcher Herkunft, sozialen Standes u Geschlechtes, ohne Unterschied die gleiche Förderung brauchen Selbst diejenigen, die von Natur aus nicht so klug, sollen dieselbe Bildung erhalten forderte eine öffentliche Schule für alle O Bildungsanspruch für alle begründete er als Theologe mit der Schöpfungstheorie, nach der alle Menschen von Gott erschaffen u sein Ebenbild sind ,,Alles ganz lehren“ heißt nicht, Stoffanhäufungen und „Vielwisserei“, vielmehr sollten wichtigste Tatsachen und Ereignisse gelehrt werden Diese revolutionierende Bildungsforderung fand z.T. heftige Ablehnung Zwang ● C kritisierte die damaligen Schulen mit ihren schlecht ausgebildeten Lehren forderte nicht nur zwangsfreien...

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Unterricht, sondern lehnte Zwang in jeder Hinsicht ab Schulreform u Fachbereiche Nach C's Vorstellung soll Schule sich in 5 Fachbereiche gliedern (Wissenschaften, Künste, Sprachen, Sittenlehre, Frömmigkeit) u Erziehung sich in 4 Schritten vollziehen: O schon von der Wiege an lernen die Kinder in der ,,Mutterschule" mit ,,Buchen und Eichen als Lehrer" 6-12 alle Kinder in öffentlichen Schulen (,,Volksschulen") Lesen, Schreiben, Messen, Rechnen, sowie grundlegende religiöse, sittliche, geographische, geschichtliche u politische Kenntnisse erlernen ● O Seine Methode: ganzheitlich u frei von Zwang wollte die ,,Lust zu ergründen“ fordern ● O 17 Universität von 19 bis 24 Jahren soll trotz Fächerwahl weiter auch allgemeinbildend Ausrichtung des Menschen auf Gott hin war für ihn die Grundlage des gesamten Bildungsbemühens Didaktische Prinzipien forderte außerdem Orientierung an naturgemäßen Methoden, d.h. die Erziehung u Bildung sollte sich an den konkreten Vorgängen der Natur orientieren: O Prinzip der Naturgemäßheit, Anschauung sowie Selbsttätigkeit hatte erkannt, dass die Natur selbst die Beispiele u Beweise liefere, um Wissen zu begründen, z.B. fließt Wasser erkennbar den Berg hinunter u nicht hinauf O nicht wie damals in den wenigen Schulen üblich in Latein, sondern in der Muttersprache wer keinen handwerklichen oder kaufmännischen Beruf ergreift u die Begabung für ein Studium besitzt, geht danach bis 18 in die ,,Lateinschule", indem u.a. sprachliche Fächer wie ,,Latein" hinzukommen sah in der Erziehung den einzigen Ausweg aus dem verkehrten Zustand der Menschheit In einer Zeit, die von Kriegen, Unterdrückung und Unrecht geprägt war, verlor er nie den Glauben an die Macht der Erziehung und die Selbstbildungsfähigkeit des Menschen Auswirkungen auf das heutige Schulwesen C.'s Reformvorschläge wurden in seiner Zeit kaum umgesetzt O Da viele seiner Unternehmungen meist aufgrund der politischen Wirrungen scheiterten dennoch hatte sein Lebenswerk indirekten Einfluss auf die Entwicklung des Schulwesens - v.a. auf die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht u auf die Einführung des gestuften, muttersprachlichen Unterrichts als Fundament der Volksbildung Aber auch: O grundlegende, das Wesentliche umfassende Allgemeinbildung, O Verteidigte einen Lehrplan, der den gesamten Unterrichtsstoff auf die Klassen verteilt -> schaffte Grundlage unseres heutigen Bildungsplans O lebensnahe u freundliche Schule ohne Zwang u Gewalt Ebenso bekannt: „Orbis pictus" (Die sichtbare Welt in Bildern), das erste moderne Lehrbuch, in dem er den Kindern die Welt mittels vorstrukturierter Bilder u dazugehörigen Erläuterungen erklärt Kritik C. Idee des Frontalunterrichts vor 100 Kindern O Schwer umsetzbar wegen der großen Klassengröße, Kinder können einander ablenken, worunter die Aufmerksamkeit u die Konzentration leidet Sowie kann sich die Lehrkraft nicht auf einzelne Personen konzentrieren; persönlicher Kontakt geht verloren, sowie die individuelle Förderung Die Idee ist höchstens in akademischen Einrichtungen umsetzbar Seine christlich-theologische Erziehung findet in Schulen heutzutage keinen Anklang Zusammenfassung ● ● O forderte in seinem zentralen Werk (Didactica Magna) eine umfassende Bildung für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Stand u Herkunft Vor dem Hintergrund, dass die niederen Stände besuchten u nicht lesen konnten, sollte die Erziehung ,,allen Menschen alles lehren" O Forderung war revolutionär u fand nicht nur Zustimmung, sondern auch heftige Gegenwehr durch Adel u Bürgertum Seine Ideen wurden von vielen Persönlichkeiten seiner Zeit als Denkmodell aufgenommen, doch die Umsetzung in die Praxis der Schulen für das Volk kam nur schleppend voran O Wichtig ist festzuhalten, dass C bereits einen umfassenden Bildungsbegriff hatte u Bildung als langjährigen Prozess von der Mutterschule (0-6 Jahre) bis zu Akademie (ca. 23 Jahre) ansah

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Zählt Klassikern der Pädagogik des 17. Jh
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Unterricht, sondern lehnte Zwang in jeder Hinsicht ab Schulreform u Fachbereiche Nach C's Vorstellung soll Schule sich in 5 Fachbereiche gliedern (Wissenschaften, Künste, Sprachen, Sittenlehre, Frömmigkeit) u Erziehung sich in 4 Schritten vollziehen: O schon von der Wiege an lernen die Kinder in der ,,Mutterschule" mit ,,Buchen und Eichen als Lehrer" 6-12 alle Kinder in öffentlichen Schulen (,,Volksschulen") Lesen, Schreiben, Messen, Rechnen, sowie grundlegende religiöse, sittliche, geographische, geschichtliche u politische Kenntnisse erlernen ● O Seine Methode: ganzheitlich u frei von Zwang wollte die ,,Lust zu ergründen“ fordern ● O 17 Universität von 19 bis 24 Jahren soll trotz Fächerwahl weiter auch allgemeinbildend Ausrichtung des Menschen auf Gott hin war für ihn die Grundlage des gesamten Bildungsbemühens Didaktische Prinzipien forderte außerdem Orientierung an naturgemäßen Methoden, d.h. die Erziehung u Bildung sollte sich an den konkreten Vorgängen der Natur orientieren: O Prinzip der Naturgemäßheit, Anschauung sowie Selbsttätigkeit hatte erkannt, dass die Natur selbst die Beispiele u Beweise liefere, um Wissen zu begründen, z.B. fließt Wasser erkennbar den Berg hinunter u nicht hinauf O nicht wie damals in den wenigen Schulen üblich in Latein, sondern in der Muttersprache wer keinen handwerklichen oder kaufmännischen Beruf ergreift u die Begabung für ein Studium besitzt, geht danach bis 18 in die ,,Lateinschule", indem u.a. sprachliche Fächer wie ,,Latein" hinzukommen sah in der Erziehung den einzigen Ausweg aus dem verkehrten Zustand der Menschheit In einer Zeit, die von Kriegen, Unterdrückung und Unrecht geprägt war, verlor er nie den Glauben an die Macht der Erziehung und die Selbstbildungsfähigkeit des Menschen Auswirkungen auf das heutige Schulwesen C.'s Reformvorschläge wurden in seiner Zeit kaum umgesetzt O Da viele seiner Unternehmungen meist aufgrund der politischen Wirrungen scheiterten dennoch hatte sein Lebenswerk indirekten Einfluss auf die Entwicklung des Schulwesens - v.a. auf die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht u auf die Einführung des gestuften, muttersprachlichen Unterrichts als Fundament der Volksbildung Aber auch: O grundlegende, das Wesentliche umfassende Allgemeinbildung, O Verteidigte einen Lehrplan, der den gesamten Unterrichtsstoff auf die Klassen verteilt -> schaffte Grundlage unseres heutigen Bildungsplans O lebensnahe u freundliche Schule ohne Zwang u Gewalt Ebenso bekannt: „Orbis pictus" (Die sichtbare Welt in Bildern), das erste moderne Lehrbuch, in dem er den Kindern die Welt mittels vorstrukturierter Bilder u dazugehörigen Erläuterungen erklärt Kritik C. Idee des Frontalunterrichts vor 100 Kindern O Schwer umsetzbar wegen der großen Klassengröße, Kinder können einander ablenken, worunter die Aufmerksamkeit u die Konzentration leidet Sowie kann sich die Lehrkraft nicht auf einzelne Personen konzentrieren; persönlicher Kontakt geht verloren, sowie die individuelle Förderung Die Idee ist höchstens in akademischen Einrichtungen umsetzbar Seine christlich-theologische Erziehung findet in Schulen heutzutage keinen Anklang Zusammenfassung ● ● O forderte in seinem zentralen Werk (Didactica Magna) eine umfassende Bildung für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Stand u Herkunft Vor dem Hintergrund, dass die niederen Stände besuchten u nicht lesen konnten, sollte die Erziehung ,,allen Menschen alles lehren" O Forderung war revolutionär u fand nicht nur Zustimmung, sondern auch heftige Gegenwehr durch Adel u Bürgertum Seine Ideen wurden von vielen Persönlichkeiten seiner Zeit als Denkmodell aufgenommen, doch die Umsetzung in die Praxis der Schulen für das Volk kam nur schleppend voran O Wichtig ist festzuhalten, dass C bereits einen umfassenden Bildungsbegriff hatte u Bildung als langjährigen Prozess von der Mutterschule (0-6 Jahre) bis zu Akademie (ca. 23 Jahre) ansah