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Betrachtungsweisen bei der Analyse sportlicher Bewegungen Biomechanische Perspektive Physikalische Einflussgrößen Beispiel Weitsprung Morphologische Perspektive Was ist der optimale Absprungwinkel? Wie kann die horizontale Anlaufgeschwindigkeit in einen möglichst hohen resultierenden Kraftstoß beim Abspringen umgesetzt werden? Qualitative Bewegungsmerkmale Phasenstruktur Beispiel Weitsprung Beispiel Welche Bedeutung hat der Bewegungsrhythmus für die Effektivität der Weitsprungs? Funktionale Perspektive Welche Rolle spielt der Bewegungsfluss in der Struktur des Weitspringens? Bewegungslehre Beispiel Weitsprung Funktion der Bewegungsmerkmale/Phasenstruktur Psychologische Perspektive Psychische Einflussfaktoren 1 Emotionen, Motive und Ziele verkrampft = unsicher Z Voz do -Anlauf- 2 3 Vo Vax 4 Physikalische Einflussgrößen Absprung>< 567 8 ▸ Körperschwerpunkt/Körperachsen ▸ Masse ▸ Trägheit/Trägheitsmoment ▸ Kraft ▸ Kraftstoß ▸kräftefreies System ▸ Impuls ▸ Impulserhaltung ▸ Drehmoment -Sprungweite W- 9 Wozu bringt ein Springer am Ende der Flugphase Hände und Beine klappmesserartig nach vorne? Welche Funktion besitzt die Aktion des Abspringens? Anatomisch-physiologische Perspektive Inwiefern neuromuskuläres Nervensystem für Funktion einer Bewegung verantwortlich ist Fähigkeitsanalytische Perspektive Erforschung konditioneller oder koordinativer Fähigkeiten, welche die für diverse Bewegungsaufgaben benötigt werden Einsatz und Gebrauch von Muskeln Beispiel Differenzierung konditioneller/koordinativer Fähigkeiten Kinästhetische Differenzierungsfähigkeit (koordinativ) Schnelligkeit (konditionell) -Flug- 10 11 Soziokulturelle Perspektive Beispiel Hochsprung 12 Straddle 13 Fosbury-Sprung Einfluss der Gesellschaft auf die Bewegung 14 X-Landung→ 15 X 16 Newtonsche Gesetze der Mechanik 1. Trägheitssatz "wirkt keine Kraft, dann ändert sich nichts." Ich lieg hier nur so rum... Kraft Masse 100 km/h 2. Aktionsprinzip F=m*a Reaktionskraft 100 km/h Aktion Fuck ich werde langsamer -- Reibung 3. Reaktionsprinzip Aktion = Reaktion Beschleunigung Motor Schlamm 1. Trägheitsgesetz Einwirkende Kraft verändert Zustand eines Körpers Beispiel Schwimmen Startsprung 2. Bewegungsgesetz Kraft als Ursache der Geschwindigkeitsänderung Beispiel Boxen Schlagkraft ist abhängig von seiner Masse und der Beschleunigung 3. Wechselwirkungsgesetz Wirkt Körper A eine Kraft F auf Körper B aus (actio), so übt Körper B eine gleichgroße entgegengesetzte Kraft F auf A aus (reactio). Beispiel Ball fangen Ball A wirkt Kraft F auf Sportler B aus...

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und A verliert Gleichgewicht nach hinten Biomechanische Prinzipien nach HOCHMUT Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges Je länger eine konstante Kraft auf eine Masse einwirkt, umso höher ist die Endgeschwindigkeit. Hohe Endgeschwindigkeit als Ziel (z.B. Würfe/Stöße) → optimal ‡ maximal Geometrischer Verlauf des Beschleunigungswegs → gradlinig oder gekrümmt, nicht wellenförmig Sobald Beschleunigungsweg zeitlich oder räumlich begrenzt ist, gilt das Prinzip nicht! Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf Je schneller eine Kraft entwickelt werden muss, umso größer müssen die Beschleunigungskräfte am Anfang der Beschleunigungsphase sein (z.B. Boxen). Je höher die Endgeschwindigkeit sein soll, umso größer müssen die Beschleunigungskräfte am Ende der Beschleunigungsphase sein (z.B. Wurfdisziplinen). Prinzip der Anfangskraft Hohe Endgeschwindigkeit wird durch entgegengesetzt gerichtete Bewegung eingeleitet Abbremsung der Gegenbewegung → Anfangskraft (Kraftstoß (Impuls) wird vergrößert) Anfangskraft → optimal ‡ maximal (z.B. Absprung) Prinzip der zeitlichen und räumlichen Koordination von Einzelimpulsen Koordination = räumliche, zeitliche und kraftmäßige Ordnung menschlicher Bewegungen Impuls = Masse und Geschwindigkeit Damit eine effektive Bewegung (hohe Endgeschwindigkeit) erreicht wird, müssen die Teilaktionen der verschiedenen Muskeln zeitlich und räumlich aufeinander abgestimmt sein. Beispiel Hochsprung Sprungbein, Schwungbein und Armbewegung erzeugen Teilimpulse und müssen im optimalen Verhältnis zueinanderstehen, welche für Gesamtbewegung wichtig sind Prinzip der Gegenwirkung Wirkt Körper A eine Kraft F auf Körper B aus, so übt Körper B eine gleichgroße entgegengesetzte Kraft F auf A aus. Gleichgewichtszustand wird erlangt (z.B. Laufen) Beschleunigungsverlauf und Zielgenauigkeit wird verbessert (z. B. Handballschlagwurf) Zweckmäßige Körperhaltung für Flug und Landung wird erlangt (z.B. Klappmesserhaltung beim Weitsprung) Drehmoment-Reaktion = Oberarmbeuger, auf Bizeps und Trizeps wirkt gleichgroße Kraft, jedoch entgegengesetzt Prinzip der Impulserhaltung Annäherung der Extremitäten an Drehachse kann ohne Veränderung des Krafteinsatzes die Drehgeschwindigkeit erhöhen (z. B. Pirouette) Drehgeschwindigkeit kann verringert werden, indem Extremitäten von Drehachse entfernt werden Drehimpulserhaltungssatz erlaubt Sportler aktive Kontrolle über Drehgeschwindigkeit - Drehimpuls = Drehzustand eines Körpers unter Einbeziehung der Masse → Produkt von Drehwiederstand und Drehgeschwindigkeit Prinzip der Kinetion und Modulation Zusammenspiel von starken Muskeln (Beschleunigungsaufgabe) und schwächeren Muskeln (Feinanstimmung) Beispiel Handball Kinetion der Bewegung - Untere Extremitäten (aufrechte Körperhaltung) und Antriebsenergie durch die Hüfte (Kinetion) Modulation = Feinmotorische Muskeln (Hand und Finger) stimmen Energie auf gewünschtes Maß ab (Modulatoren) Prinzip der Impulserhaltung Prinzip der Prinzip des optimalen Beschleunigungswegs Beschleunigungsverlauf Prinzip der optimalen Tendenz im Gegenwirkung Qualitative Bewegungsmerkmale nach MEINEL/SCHNABEL Bewegungsaspekt Beispiel Fünf-Schritt-Rhythmus zwischen den Hürden beim Hürdenlauf Merkmal Bewegungs- rhythmus Bewegungs- kopplung Bewegungs- fluss Bewegungs- präzision Bewegungs- konstanz Bewegungs- stärke Bewegungs- umfang Bewegungs- tempo Zeitlich-dynamische Ordnung einer sportlichen Bewegung Räumlich-zeitliche und dynamische Kopplung von Teilbewegungen Grad der Kontinuität des Ablaufs einer sportlichen Bewegung Grad der Übereinstimmung einer sportlichen Bewegung mit dem geplanten Verlauf oder Ziel Grad der Übereinstimmung von wiederholten sportlichen Bewegungen Krafteinsatz bei sportlichen Bewegungen Räumliche Ausdehnung oder Amplitude einer sportlichen Bewegung ine igen Schnelligkeit und Frequenz sportlicher Bewegungen oder Teilbewegungen Erst die Beine, dann die Hüfte und zum Schluss die Arme strecken (Kugelstoßen) Ein schlechter Bewegungsfluss ist bei ungeübten Werfern vom Anlauf zum Abwurf zu erkennen. Beim Wasserspringen ist eine gute Verlaufspräzision, beim Basketballwur eine hohe Zielpräzision notwendig. Bewegungskonstanz ist beim Freiwurf im Basketball im Hinblick auf eine hohe Trefferquote von Vorteil. Bei einer Flanke im Fußball ist die richtige Bewegungsstärke in Form des Krafteinsatzes des Schussbeins leistungsbestimmend. Prinzip der Anfangskraft Der Bewegungsumfang beim Handballwurf wird durch die Weite der Ausholbewegung bestimmt. Beim Radfahren spielt die Trittfrequenz, beim Rudern die Schlagfrequenz eine zentrale Rolle. Karsta Quelle Versich Prinzip der zeitlichen Koordination von Telimpulsen Struktur sportl. Bewegungsanalyse - Analyse der Struktur u. Bewegungen → System (Bewegungsanalyse) → Bewegungen haben mehr als eine Struktur (Ermittlung häng von der Zielsetzung ab Qualitative Bewegungsmerkmale: - Beim Erlernen zunächst unzureichend ausgeprägt - zentraler Bestandteil der: Bewegungsanweisung = verbale und/oder nichtverbale Information mit Aufforderungscharakter zur Realisierung einer bestimmten Bewegungshandlung Fehlerkorrektur = verbale und/oder nichtverbale Information mit Aufforderungscharakter zur Verbesserung bestimmter Bewegungshandlungen Bewegungsharmonie: - Ästhetisch und ausgewogen - Hilfreich bei Bewegungsschulung und beim Techniktraining Phasenstruktur Elemente der morphologischen Grundstruktur (äußere Struktur eines Menschen): Vorbereitungsphase Optimale Vorbereitung der Hauptphase Hauptphase Direkte Lösung der gestellten Bewegungsaufgabe Endphase Aus labiler Position in stabile Gleichgewichtslage Beziehung zwischen den drei Phasen zueinander Zweckbeziehung V Zwischen End- und Vorbereitungsphase Vorbereitungsphase hat Einfluss auf Endphase Ergebnisbeziehung Hauptphase ist Endphase untergeordnet Endphase hat Einfluss auf Bewertung der Hauptphase Jede Phase hängt von der vorherigen Phase ab Zwischen Vorbereitung- und Hauptphase ➤ Geistige Programmierung für weiteren Verlauf der Bewegung Zwischen Haupt- und Endphase Starke Zweckbeziehung Schwache Zweckbeziehung Ergebnisbeziehung Ursächliche Beziehung (Kausalbeziehung) Anflugwinkel H Deutliche Dreigliederung (z.B.Speerwurf) Vorbereitungsphase-> Hauptphase-> Endphase 19 8⁰ Absprung Ausholbewegung Vorbereitungsphase Absprung Kausalbeziehung Hauptphase kann nicht ohne Endphase „beendet" werden Vorbereitungsphase kann ohne Hauptphase beendet werden Unterscheidung zwischen Zyklischen und Azyklischen Bewegungen Azyklische Bewegungen Abflugwinkel Anflugwinkel 35 erste Flugphase Zyklische Bewegungen Stütz Hauptphase Stütz 6 20° Abflugwinkel 7 8 zweite Flugphase Oft Zweiphasigkeit (End- und Vorbereitungsphase gehen direkt ineinander überein) oder Phasenverschmelzung (z.B. Rudern) Endphase Landung E 10

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und A verliert Gleichgewicht nach hinten Biomechanische Prinzipien nach HOCHMUT Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges Je länger eine konstante Kraft auf eine Masse einwirkt, umso höher ist die Endgeschwindigkeit. Hohe Endgeschwindigkeit als Ziel (z.B. Würfe/Stöße) → optimal ‡ maximal Geometrischer Verlauf des Beschleunigungswegs → gradlinig oder gekrümmt, nicht wellenförmig Sobald Beschleunigungsweg zeitlich oder räumlich begrenzt ist, gilt das Prinzip nicht! Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf Je schneller eine Kraft entwickelt werden muss, umso größer müssen die Beschleunigungskräfte am Anfang der Beschleunigungsphase sein (z.B. Boxen). Je höher die Endgeschwindigkeit sein soll, umso größer müssen die Beschleunigungskräfte am Ende der Beschleunigungsphase sein (z.B. Wurfdisziplinen). Prinzip der Anfangskraft Hohe Endgeschwindigkeit wird durch entgegengesetzt gerichtete Bewegung eingeleitet Abbremsung der Gegenbewegung → Anfangskraft (Kraftstoß (Impuls) wird vergrößert) Anfangskraft → optimal ‡ maximal (z.B. Absprung) Prinzip der zeitlichen und räumlichen Koordination von Einzelimpulsen Koordination = räumliche, zeitliche und kraftmäßige Ordnung menschlicher Bewegungen Impuls = Masse und Geschwindigkeit Damit eine effektive Bewegung (hohe Endgeschwindigkeit) erreicht wird, müssen die Teilaktionen der verschiedenen Muskeln zeitlich und räumlich aufeinander abgestimmt sein. Beispiel Hochsprung Sprungbein, Schwungbein und Armbewegung erzeugen Teilimpulse und müssen im optimalen Verhältnis zueinanderstehen, welche für Gesamtbewegung wichtig sind Prinzip der Gegenwirkung Wirkt Körper A eine Kraft F auf Körper B aus, so übt Körper B eine gleichgroße entgegengesetzte Kraft F auf A aus. Gleichgewichtszustand wird erlangt (z.B. Laufen) Beschleunigungsverlauf und Zielgenauigkeit wird verbessert (z. B. Handballschlagwurf) Zweckmäßige Körperhaltung für Flug und Landung wird erlangt (z.B. Klappmesserhaltung beim Weitsprung) Drehmoment-Reaktion = Oberarmbeuger, auf Bizeps und Trizeps wirkt gleichgroße Kraft, jedoch entgegengesetzt Prinzip der Impulserhaltung Annäherung der Extremitäten an Drehachse kann ohne Veränderung des Krafteinsatzes die Drehgeschwindigkeit erhöhen (z. B. Pirouette) Drehgeschwindigkeit kann verringert werden, indem Extremitäten von Drehachse entfernt werden Drehimpulserhaltungssatz erlaubt Sportler aktive Kontrolle über Drehgeschwindigkeit - Drehimpuls = Drehzustand eines Körpers unter Einbeziehung der Masse → Produkt von Drehwiederstand und Drehgeschwindigkeit Prinzip der Kinetion und Modulation Zusammenspiel von starken Muskeln (Beschleunigungsaufgabe) und schwächeren Muskeln (Feinanstimmung) Beispiel Handball Kinetion der Bewegung - Untere Extremitäten (aufrechte Körperhaltung) und Antriebsenergie durch die Hüfte (Kinetion) Modulation = Feinmotorische Muskeln (Hand und Finger) stimmen Energie auf gewünschtes Maß ab (Modulatoren) Prinzip der Impulserhaltung Prinzip der Prinzip des optimalen Beschleunigungswegs Beschleunigungsverlauf Prinzip der optimalen Tendenz im Gegenwirkung Qualitative Bewegungsmerkmale nach MEINEL/SCHNABEL Bewegungsaspekt Beispiel Fünf-Schritt-Rhythmus zwischen den Hürden beim Hürdenlauf Merkmal Bewegungs- rhythmus Bewegungs- kopplung Bewegungs- fluss Bewegungs- präzision Bewegungs- konstanz Bewegungs- stärke Bewegungs- umfang Bewegungs- tempo Zeitlich-dynamische Ordnung einer sportlichen Bewegung Räumlich-zeitliche und dynamische Kopplung von Teilbewegungen Grad der Kontinuität des Ablaufs einer sportlichen Bewegung Grad der Übereinstimmung einer sportlichen Bewegung mit dem geplanten Verlauf oder Ziel Grad der Übereinstimmung von wiederholten sportlichen Bewegungen Krafteinsatz bei sportlichen Bewegungen Räumliche Ausdehnung oder Amplitude einer sportlichen Bewegung ine igen Schnelligkeit und Frequenz sportlicher Bewegungen oder Teilbewegungen Erst die Beine, dann die Hüfte und zum Schluss die Arme strecken (Kugelstoßen) Ein schlechter Bewegungsfluss ist bei ungeübten Werfern vom Anlauf zum Abwurf zu erkennen. Beim Wasserspringen ist eine gute Verlaufspräzision, beim Basketballwur eine hohe Zielpräzision notwendig. Bewegungskonstanz ist beim Freiwurf im Basketball im Hinblick auf eine hohe Trefferquote von Vorteil. Bei einer Flanke im Fußball ist die richtige Bewegungsstärke in Form des Krafteinsatzes des Schussbeins leistungsbestimmend. Prinzip der Anfangskraft Der Bewegungsumfang beim Handballwurf wird durch die Weite der Ausholbewegung bestimmt. Beim Radfahren spielt die Trittfrequenz, beim Rudern die Schlagfrequenz eine zentrale Rolle. Karsta Quelle Versich Prinzip der zeitlichen Koordination von Telimpulsen Struktur sportl. Bewegungsanalyse - Analyse der Struktur u. Bewegungen → System (Bewegungsanalyse) → Bewegungen haben mehr als eine Struktur (Ermittlung häng von der Zielsetzung ab Qualitative Bewegungsmerkmale: - Beim Erlernen zunächst unzureichend ausgeprägt - zentraler Bestandteil der: Bewegungsanweisung = verbale und/oder nichtverbale Information mit Aufforderungscharakter zur Realisierung einer bestimmten Bewegungshandlung Fehlerkorrektur = verbale und/oder nichtverbale Information mit Aufforderungscharakter zur Verbesserung bestimmter Bewegungshandlungen Bewegungsharmonie: - Ästhetisch und ausgewogen - Hilfreich bei Bewegungsschulung und beim Techniktraining Phasenstruktur Elemente der morphologischen Grundstruktur (äußere Struktur eines Menschen): Vorbereitungsphase Optimale Vorbereitung der Hauptphase Hauptphase Direkte Lösung der gestellten Bewegungsaufgabe Endphase Aus labiler Position in stabile Gleichgewichtslage Beziehung zwischen den drei Phasen zueinander Zweckbeziehung V Zwischen End- und Vorbereitungsphase Vorbereitungsphase hat Einfluss auf Endphase Ergebnisbeziehung Hauptphase ist Endphase untergeordnet Endphase hat Einfluss auf Bewertung der Hauptphase Jede Phase hängt von der vorherigen Phase ab Zwischen Vorbereitung- und Hauptphase ➤ Geistige Programmierung für weiteren Verlauf der Bewegung Zwischen Haupt- und Endphase Starke Zweckbeziehung Schwache Zweckbeziehung Ergebnisbeziehung Ursächliche Beziehung (Kausalbeziehung) Anflugwinkel H Deutliche Dreigliederung (z.B.Speerwurf) Vorbereitungsphase-> Hauptphase-> Endphase 19 8⁰ Absprung Ausholbewegung Vorbereitungsphase Absprung Kausalbeziehung Hauptphase kann nicht ohne Endphase „beendet" werden Vorbereitungsphase kann ohne Hauptphase beendet werden Unterscheidung zwischen Zyklischen und Azyklischen Bewegungen Azyklische Bewegungen Abflugwinkel Anflugwinkel 35 erste Flugphase Zyklische Bewegungen Stütz Hauptphase Stütz 6 20° Abflugwinkel 7 8 zweite Flugphase Oft Zweiphasigkeit (End- und Vorbereitungsphase gehen direkt ineinander überein) oder Phasenverschmelzung (z.B. Rudern) Endphase Landung E 10