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Tanz/ Choreografie

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 Choreografieren
1. Einführung
Unter Choreografieren versteht man erstmal einen Tanzvortrag zu entwerfen und technisch sowie
künstlerisch um

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Elsa 🌙

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12/8/10

Ausarbeitung

Ausarbeitung zum choreografischen Prozess - für die Ausarbeitung habe ich eine 1 bekommen.

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Choreografieren 1. Einführung Unter Choreografieren versteht man erstmal einen Tanzvortrag zu entwerfen und technisch sowie künstlerisch umzusetzen, jedoch steckt sehr viel mehr dahinter. Ein choreografischer Prozess besteht aus einer Reflexionsphase, welche als Ausgangspunkt dient, und drei weiteren Schritten, wobei am Ende eine Idee, eine Emotion oder ein Thema ausgedrückt und erkennbar sein sollte. 2. Ausgangspunkt bzw. Reflexionsphase In der Reflexionsphase wird der Arbeitsrahmen geklärt, durch die Fragen: wozu, wer, wo, wann, für wen, wie und was. Wozu legt das Ziel, die Idee oder das Thema fest, welches auch als Richtschnur für das Lehrpersonal dient, und der Kerngedanke des Prozesses ist. Wer muss geklärt werden, damit der Prozess in Gang kommt und an die beteiligten Menschen angepasst werden kann. Wo klärt den Ort der Präsentation der Ergebnisse, dies ist wichtig damit man die beeinflussenden Faktoren berücksichtigen kann und die Choreografie problemlos vorgetragen werden kann. Wann definiert die verfügbare Zeit, die man für die Choreografie zur Verfügung hat und man kann daraus resultierend einen Trainings-/Zeitplan erstellen. Für wen befasst sich mit den Anforderungen und Erwartungen des Publikums, welchem die Choreografie als Endprodukt präsentiert wird. Wie betrifft die Vorgehensweise und Arbeitsmethoden, um an das Ziel zu kommen. Was beschreibt nur das kreative Schaffen selbst, welches sich auf die nächsten Schritte bezieht. Diese Fragen werden am Anfang immer durch die Vorgaben des Lehrpersonals geklärt. 3. Erster...

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Schritt: Bewegungen entwickeln Im ersten Schritt geht es erstmal darum Bewegungen zu entdecken und entwickeln. Um dies zu ermöglichen werden verschiedene Impulse eingesetzt, welche dem Lehrpersonal und der Gruppe hilft, neue Bewegungen zu finden. Dabei gibt es fünf wesentliche Arten von Impulsen: visuelle Impulse, auditive Impulse, taktile Impulse, thematische oder konzeptuelle Impulse und Verpflichtung als Impuls. Beim visuellen Impuls werden den Teilnehmenden verschiedene Bilder vorgelegt, wobei dann jeder für sich für drei bis fünf Bilder entscheidet. Wenn dies geschehen ist setzt er sich mit seinen Bildern auseinander und versucht sich durch die Idee oder einfach durch ein Detail des Bildes zu einer Bewegung inspirieren zu lassen. Aus dieser Inspiration heraus soll jeder eine Bewegung darstellen, und wenn die Person dann drei bis fünf Bewegungen entwickelt hat, können diese kombiniert werden, wodurch auch wieder neue Bewegungen entstehen. Bei dem auditiven Impuls wird den Teilnehmern der Text eines Liedes ausgewählt, sodass sich die Personen von der Bedeutung des Liedtextes oder auch von dem Rhythmus des Liedes inspirieren lassen können und so auch wieder neue Bewegungen finden. Unter dem taktilen Impuls versteht man die Inspiration durch den Einbau eines Objektes. Also kriegen die Teilnehmer dann ein zufälliges Objekt, mit welchem diese dann Möglichkeiten suchen das Objekt in ihre Bewegungen einzubauen und somit neue Bewegungen zu erforschen. Optional kann auch das Lehrpersonal Hilfestellung gibt, indem Fragen gestellt werden zu dem Objekt damit die Teilnehmer dieses besser einschätzen können. Der konzeptionelle Impuls inspiriert die Teilnehmer, indem diese ihre eigenen Namen oder auch andere Wörter, welche sich auf das Thema der Choreografie herleiten, in dem Raum schreiben. Nachdem dies getan wurde, versucht die Person nun diese Begriffe bzw. Namen zu schreiben oder zu zeichnen, mithilfe ihres Körpers und Bewegungen. Zuletzt noch Verpflichtung als Impuls, dabei geht es darum, dass das Lehrpersonal verschiedene Zettel gestaltet, indem es auf Zettel jeweils eine Vorgabe schreibt, welches als Pflichtelement später miteingebracht werden muss. Die Teilnehmer ziehen jeweils drei bis fünf Zettel und versuchen nun ihre Zettel bzw. Vorgaben, nach der Reihenfolge wie sie gezogen wurden, vorzustellen. Es gibt auch die Möglichkeit verschiedene Impulse gleichzeitig einzusetzen, wodurch wieder neue Kombinationen an Bewegungen entstehen, jedoch auch die Komplexität des Prozesses steigt. 4. Zweiter Schritt: Kombinieren und Variieren Im zweiten Schritt geht es darum, denn Bewegungen mehr Spannung und Ausdruck zu geben, indem man die nun entwickelten Bewegungen kombiniert und variiert. Die Bewegungen sind simultan oder aufeinanderfolgend kombinierbar. Wenn man Bewegungen simultan kombiniert, werden mehrere Bewegungen gleichzeitig ausgeführt, wohingegen bei dem aufeinanderfolgenden kombinieren, die Bewegungen nacheinander ausführt. Beim variieren gibt es verschiedene Parameter, welche man verändern kann: Zeit, Raum, Kraft, und Abwandlungsthemen. Die Zeit beschreibt die Dauer der Ausführung einer Bewegung, diese kann man zum Beispiel variieren indem man die Geschwindigkeit einer Bewegung verlangsamt. Unter dem Raum versteht man zum einen den Innenraum, auch persönlicher Raum genannt, der nach Definition, 27 Bewegungsrichtungsmöglichkeiten innehat. Zum anderen gibt es den Außenraum, auch Außenraum genannt, welcher das Volumen beschreibt, in dem sich der Innenraum bewegt. In diesem Raum werden durch verschiedene Wege Start- und Endpunkte des Interpreten, sowie seine aktuelle Position beschrieben. Es gibt drei Arten von diesen Wegen: gerade Linien, gebogene Linien und Kombinationen dieser. Dieser Parameter lässt sich zum Beispiel variieren, indem man den Bewegungsumfang ändert, also groß bzw. klein hält. Die Kraft beschreibt die Fähigkeit der Muskulatur gegen die Schwerkraft und anderen Widerständen anzukommen. Dies könnte man variieren, indem man eine Bewegung mit viel Kraft ausführt oder eher schwach. Zuletzt noch die Themen, wobei man im Prinzip die Ausgangskombination variiert. Zum Beispiel, durch das rückwärtslaufen der Bewegungsfolge. 5. Dritter Schritt: Die Endform geben Im dritten und somit letzten Schritt geht es darum, die Endform der Choreografie zu bestimmen. Dies geschieht mit Hilfe verschiedener Aspekte. Zum einen kann die Struktur der Komposition bestimmt werden, dafür gibt es verschiedenste Formen, für die man sich entscheiden kann (z.B. Form AB, Rondo, Collage, etc.). Zudem muss ein Gleichgewicht von Hoch- und Tiefpunkten bestehen, ein Höhepunkt ist ein großer Moment. Wohingegen Tiefpunkte eher kaum wahrnehmbare Bewegungen sind, die aber manchmal packender als Höhepunkte sind. Die Formationen spielen auch eine wichtige Rolle, da diese einen Einfluss darauf haben, welche Bedeutung die Bewegungen fürs Publikum. Auch der Ort auf der Bühne (vorne/hinten) kann von dem Publikum gesondert gedeutet werden und muss somit bedacht werden. Außerdem verbergen verschiedene Formationen auch symbolische Bedeutungen, die man jedoch manchmal nur von oben sieht und nicht aus frontaler Sicht (z.B. Herzform). Dabei muss man auch auf die Orientierung der Interpreten aufpassen, da man manche Bewegungen zum Beispiel nur Frontal zu sehen sind und nicht im Profil. Zwischen den Formationen finden Übergänge statt, diese müssen auch geplant werden, da diese möglichst reibungslos ablaufen und lang genug dauern sollten. Durch den Kanon oder einem Cue kann man die zeitliche Abfolge der Bewegungen organisieren, wobei beim Kanon die Bewegungen zeitlich nacheinander ausgeführt werden und bei dem Cue die Bewegungen mit einander verbunden sind. Die Bewegungen sind mit der Musik eng verbunden, jedoch entscheidet das Lehrpersonal, ob zuerst die Musik gewählt wird und dazu passende Bewegungen entwickelt werden, oder ob am Ende erst die Musik gewählt wird und am Anfang die Bewegungen entwickelt werden. Wobei die Musik auch nicht so einfach auszuwählen ist, da es verschiedene Faktoren und Fragen gibt die geklärt werden müssen, bis man die perfekte Musik für seine Choreografie gefunden hat. Zum Beispiel muss der Stil, der Musik, zu dem der Bewegungen passen. Neben der Musik kann man auch Kostüme, Schminken und Accessoires nutzen, um in verschiedene Rollen zu schlüpfen und dem Publikum noch mehr Informationen zum Thema oder Absicht der Choreografie zu bieten. Und zuletzt gibt es noch die Beleuchtungsparameter und -konzept, wobei der Beleuchtungsparamter die Stärke des Lichts darstellt, da je nachdem wie man das Licht einsetzt verschiedene Absichten vermittelt werden. Zudem wird werden Dinge auf der Bühne von vorn, von der Seite, im Gegenlicht oder von oben beleuchtet, wobei das Lehrpersonal sich auch damit befassen muss, wenn sie bestimmte Lichteffekte einbauen möchte.

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Bei dem auditiven Impuls wird den Teilnehmern der Text eines Liedes ausgewählt, sodass sich die Personen von der Bedeutung des Liedtextes oder auch von dem Rhythmus des Liedes inspirieren lassen können und so auch wieder neue Bewegungen finden. Unter dem taktilen Impuls versteht man die Inspiration durch den Einbau eines Objektes. Also kriegen die Teilnehmer dann ein zufälliges Objekt, mit welchem diese dann Möglichkeiten suchen das Objekt in ihre Bewegungen einzubauen und somit neue Bewegungen zu erforschen. Optional kann auch das Lehrpersonal Hilfestellung gibt, indem Fragen gestellt werden zu dem Objekt damit die Teilnehmer dieses besser einschätzen können. Der konzeptionelle Impuls inspiriert die Teilnehmer, indem diese ihre eigenen Namen oder auch andere Wörter, welche sich auf das Thema der Choreografie herleiten, in dem Raum schreiben. Nachdem dies getan wurde, versucht die Person nun diese Begriffe bzw. Namen zu schreiben oder zu zeichnen, mithilfe ihres Körpers und Bewegungen. Zuletzt noch Verpflichtung als Impuls, dabei geht es darum, dass das Lehrpersonal verschiedene Zettel gestaltet, indem es auf Zettel jeweils eine Vorgabe schreibt, welches als Pflichtelement später miteingebracht werden muss. Die Teilnehmer ziehen jeweils drei bis fünf Zettel und versuchen nun ihre Zettel bzw. Vorgaben, nach der Reihenfolge wie sie gezogen wurden, vorzustellen. Es gibt auch die Möglichkeit verschiedene Impulse gleichzeitig einzusetzen, wodurch wieder neue Kombinationen an Bewegungen entstehen, jedoch auch die Komplexität des Prozesses steigt. 4. Zweiter Schritt: Kombinieren und Variieren Im zweiten Schritt geht es darum, denn Bewegungen mehr Spannung und Ausdruck zu geben, indem man die nun entwickelten Bewegungen kombiniert und variiert. Die Bewegungen sind simultan oder aufeinanderfolgend kombinierbar. Wenn man Bewegungen simultan kombiniert, werden mehrere Bewegungen gleichzeitig ausgeführt, wohingegen bei dem aufeinanderfolgenden kombinieren, die Bewegungen nacheinander ausführt. Beim variieren gibt es verschiedene Parameter, welche man verändern kann: Zeit, Raum, Kraft, und Abwandlungsthemen. Die Zeit beschreibt die Dauer der Ausführung einer Bewegung, diese kann man zum Beispiel variieren indem man die Geschwindigkeit einer Bewegung verlangsamt. Unter dem Raum versteht man zum einen den Innenraum, auch persönlicher Raum genannt, der nach Definition, 27 Bewegungsrichtungsmöglichkeiten innehat. Zum anderen gibt es den Außenraum, auch Außenraum genannt, welcher das Volumen beschreibt, in dem sich der Innenraum bewegt. In diesem Raum werden durch verschiedene Wege Start- und Endpunkte des Interpreten, sowie seine aktuelle Position beschrieben. Es gibt drei Arten von diesen Wegen: gerade Linien, gebogene Linien und Kombinationen dieser. Dieser Parameter lässt sich zum Beispiel variieren, indem man den Bewegungsumfang ändert, also groß bzw. klein hält. Die Kraft beschreibt die Fähigkeit der Muskulatur gegen die Schwerkraft und anderen Widerständen anzukommen. Dies könnte man variieren, indem man eine Bewegung mit viel Kraft ausführt oder eher schwach. Zuletzt noch die Themen, wobei man im Prinzip die Ausgangskombination variiert. Zum Beispiel, durch das rückwärtslaufen der Bewegungsfolge. 5. Dritter Schritt: Die Endform geben Im dritten und somit letzten Schritt geht es darum, die Endform der Choreografie zu bestimmen. Dies geschieht mit Hilfe verschiedener Aspekte. Zum einen kann die Struktur der Komposition bestimmt werden, dafür gibt es verschiedenste Formen, für die man sich entscheiden kann (z.B. Form AB, Rondo, Collage, etc.). Zudem muss ein Gleichgewicht von Hoch- und Tiefpunkten bestehen, ein Höhepunkt ist ein großer Moment. Wohingegen Tiefpunkte eher kaum wahrnehmbare Bewegungen sind, die aber manchmal packender als Höhepunkte sind. Die Formationen spielen auch eine wichtige Rolle, da diese einen Einfluss darauf haben, welche Bedeutung die Bewegungen fürs Publikum. Auch der Ort auf der Bühne (vorne/hinten) kann von dem Publikum gesondert gedeutet werden und muss somit bedacht werden. Außerdem verbergen verschiedene Formationen auch symbolische Bedeutungen, die man jedoch manchmal nur von oben sieht und nicht aus frontaler Sicht (z.B. Herzform). Dabei muss man auch auf die Orientierung der Interpreten aufpassen, da man manche Bewegungen zum Beispiel nur Frontal zu sehen sind und nicht im Profil. Zwischen den Formationen finden Übergänge statt, diese müssen auch geplant werden, da diese möglichst reibungslos ablaufen und lang genug dauern sollten. Durch den Kanon oder einem Cue kann man die zeitliche Abfolge der Bewegungen organisieren, wobei beim Kanon die Bewegungen zeitlich nacheinander ausgeführt werden und bei dem Cue die Bewegungen mit einander verbunden sind. Die Bewegungen sind mit der Musik eng verbunden, jedoch entscheidet das Lehrpersonal, ob zuerst die Musik gewählt wird und dazu passende Bewegungen entwickelt werden, oder ob am Ende erst die Musik gewählt wird und am Anfang die Bewegungen entwickelt werden. Wobei die Musik auch nicht so einfach auszuwählen ist, da es verschiedene Faktoren und Fragen gibt die geklärt werden müssen, bis man die perfekte Musik für seine Choreografie gefunden hat. Zum Beispiel muss der Stil, der Musik, zu dem der Bewegungen passen. Neben der Musik kann man auch Kostüme, Schminken und Accessoires nutzen, um in verschiedene Rollen zu schlüpfen und dem Publikum noch mehr Informationen zum Thema oder Absicht der Choreografie zu bieten. Und zuletzt gibt es noch die Beleuchtungsparameter und -konzept, wobei der Beleuchtungsparamter die Stärke des Lichts darstellt, da je nachdem wie man das Licht einsetzt verschiedene Absichten vermittelt werden. Zudem wird werden Dinge auf der Bühne von vorn, von der Seite, im Gegenlicht oder von oben beleuchtet, wobei das Lehrpersonal sich auch damit befassen muss, wenn sie bestimmte Lichteffekte einbauen möchte.