Auswirkung des Lichts auf tierische Organismen
Licht hat einen bedeutenden Einfluss auf Tiere und beeinflusst verschiedene Aspekte ihres Lebens:
- Festlegung der Aktivitätszeiten: Tiere haben sich an unterschiedliche Lichtbedingungen angepasst und sind entweder tag-, nacht- oder dämmerungsaktiv.
Beispiel:
- Tagaktiv: Mensch, Eichhörnchen, Buntspecht, Kreuzspinne, Waldameise
- Nachtaktiv: Igel, Maus, Fledermaus, Fuchs, Uhu, Frösche, Motten
- Dämmerungsaktiv: Mücken, Rehe, Stinktiere, Glühwürmchen
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Lebensgrundlage: Licht ermöglicht die Sehfähigkeit, unterstützt Atmungsprozesse und ist wichtig für die Vitaminproduktion.
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Orientierung: Viele Tiere nutzen Licht zur räumlichen und zeitlichen Orientierung.
Vocabulary: Saisondimorphismus bezeichnet das Auftreten von mindestens zwei unterschiedlichen äußerlichen Erscheinungsformen eines Organismus, abhängig von der Jahreszeit.
Der Saisondimorphismus bei Schmetterlingen ist ein faszinierendes Beispiel für die Abhängigkeit der Fotosynthese von Außenfaktoren:
- Frühjahrsform (hell): Entsteht, wenn die Raupen im Herbst bei weniger als 16 Stunden Tageslicht aufwachsen.
- Sommerform (dunkel): Entwickelt sich, wenn die Raupen im Sommer bei mehr als 16 Stunden Tageslicht leben.
Highlight: Die Ausprägung des Saisondimorphismus hängt von der Dauer und Stärke der UV-Strahlung ab und zeigt, wie komplex die Anpassungen an den abiotischen Faktor Licht sein können.
Die "Vogeluhr" veranschaulicht eindrucksvoll, wie verschiedene Vogelarten ihre Aktivitäten im Tagesverlauf an die Lichtverhältnisse anpassen. Dies unterstreicht die Bedeutung des Photoperiodismus bei Tieren und zeigt, wie eng die biologischen Rhythmen mit dem Licht als Umweltfaktor verknüpft sind.



