Der Strahlengang im Auge und Fehlsichtigkeiten
Der Strahlengang im Auge folgt physikalischen Gesetzen der Lichtbrechung. Ein Objekt wird immer verkleinert und auf dem Kopf stehend auf der Netzhaut abgebildet. Die Funktion des Auges besteht darin, diese Abbildung scharf zu stellen und zu verarbeiten.
Bei der Nah- und Fernakkommodation passt sich die Augenlinse an, um Objekte in unterschiedlichen Entfernungen scharf zu sehen. Bei der Fernakkommodation entspannt sich der Ziliarmuskel, die Linsenbänder spannen die Linse an, wodurch sie flacher wird. Bei der Nahakkommodation spannt sich der Ziliarmuskel an, die Linse wird runder und stärker gewölbt.
Example: Bei der Nahakkommodation, z.B. beim Lesen eines Buches, wird die Linse runder, um die Brechkraft zu erhöhen und das nahe Objekt scharf auf der Netzhaut abzubilden.
Fehlsichtigkeiten entstehen, wenn der Augapfel eine abweichende Länge hat oder die Brechkraft der Linse nicht optimal ist:
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Kurzsichtigkeit (Myopie): Der Augapfel ist zu lang, das Bild entsteht vor der Netzhaut. Eine Brille mit Zerstreuungslinse korrigiert dies.
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Weitsichtigkeit (Hyperopie): Der Augapfel ist zu kurz, das Bild würde hinter der Netzhaut entstehen. Eine Brille mit Sammellinse gleicht dies aus.
Highlight: Die Akkommodation des Auges ermöglicht es, Gegenstände in unterschiedlichen Entfernungen scharf zu stellen, indem die Brechkraft der Linse angepasst wird.
Das Auge verfügt über verschiedene Schutzeinrichtungen:
- Wimpern und Augenbrauen halten groben Schmutz fern.
- Die Iris reguliert den Lichteinfall durch die Pupille, um die empfindliche Netzhaut zu schützen.
Vocabulary: Ziliarmuskel - Ein ringförmiger Muskel im Auge, der die Form der Linse verändert und somit die Akkommodation ermöglicht.



































