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Depressionen

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 DEPRESSIONE
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Datum GLIEDERUNG
1. Grundinformationen
2. Verbreitung
3. Symptome
4. Häufigste Formen
5. Uni- und bipolare Depres
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Ausarbeitung, GFS, Präsentation Depressionen, verschiedene Arten, Verbreitung, Symptome, Diagnose, Behandlung

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DEPRESSIONE N Name Klasse Datum GLIEDERUNG 1. Grundinformationen 2. Verbreitung 3. Symptome 4. Häufigste Formen 5. Uni- und bipolare Depressionen 6. Ursachen 7. Diagnose 8. Behandlung 9. Quellen GRUNDINFORMATIONEN • lateinisch depressio, bedeutet ,,niederdrücken" •Eine der häufigsten Erkrankungen • Wird unterschätzt • Psychische Erkrankung •Eine affektive Störung •Symptome über mindestens zwei Wochen ● ● ● VERBREITUNG Oft Hausfrauen und -männer Bei Frauen häufiger diagnostiziert ● • 2 von 3 Suiziden von Männern begangen Knapp 25% aller Fehltage wegen Depressionen ● Anzahl stieg in den letzten Jahren enorm Über 4 Millionen suchen psychiatrische Hilfe Jeder Vierte Etwa 20% aller Minderjährigen SYMPTOME Morgentief Nicht unbedingt Traurigkeit •Typische Symptome: gedrückte Stimmung Verlust von Interesse und Freude erhöhte Müdigkeit Körperliche Symptome: Schwindel Kopfschmerzen Kreislaufprobleme Kloßgefühl im Hals Herzrhythmusstörungen Atemnot Seite 1 Grundinformationen Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen, trotzdem werden sie leider sehr oft unterschätzt. Menschen welche nicht von starken Depressionen betroffen sind unterschätzen Erkrankte sehr. Das Wort Depressionen kommt eigentlich aus dem Lateinischen „depressio" von dem Verb ,deprimere“, auf Deutsch heißt es „niederdrücken“. Diese Krankheit ist wie eine länger anhaltende Traurigkeit. Jedoch muss eine depressive Person nicht unbedingt traurig sein, es gibt andere Symptome die noch viel ausschlaggebender sind als nur die länger anhaltende Traurigkeit. Die Symptome sollten über mindestens zwei Wochen bemerkbar sein. Diese psychische Erkrankung kann in jedem Alter auftauchen, vor allem Menschen zwischen 25 und 30 Jahren aber auch ältere Menschen über 70 sind von Depressionen betroffen. Depressionen tauchen in verschiedenen Phasen auf und werden unterteilt in Episoden. Es gibt leichte, mittelgradige und schwere Episoden. Sie können einmalig oder wiederholt auftreten...

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und werden unterteilt dadurch wie stark ausgeprägt die Symptome des Erkrankten sind. Verbreitung Die Anzahl der erkrankten Menschen stieg in den letzten Jahren enorm. Über vier Millionen Menschen suchen jährlich psychiatrische Hilfe und davon sind 400.000 in stationärer Behandlung. Etwa jeder vierte Deutsche ist in seinem Leben bereits an Depressionen erkrankt. Bei vielen wird jedoch die Krankheit nicht vom Arzt festgestellt da sie nicht zu stark ausgeprägt ist und somit oft unerkannt bleibt. Knapp 25 % aller ärztlichen Bescheinigungen für Fehltage in Betrieben hatten die Begründung ,,Depressionen". Es werden meistens Depressionen bei Hausfrauen und Hausmännern festgestellt, da sie sich stark unterdrückt fühlen vom Haushalt und Familienleben. Bei Frauen wird eine Depression zwar häufiger diagnostiziert das liegt aber größtenteils daran, dass Männer nicht zum Arzt gehen um ihre Depressionen feststellen zulassen, sondern versuchen alleine damit klarzukommen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum zwei von drei Suiziden von Männern begangen werden, denn diese holen sich keine psychiatrische Hilfe. Jährlich ereignen sich rund 10.000 Suizide und eine Depression ist die häufigste Ursachen dafür. Symptome Seite 2 Die Symptome einer Depression sind meistens morgens besonders ausgeprägt. Ärzte sprechen dann von einem sogenannten Morgentief. Eine Depression muss nicht immer mit Traurigkeit zu tun haben, die drei typischen Symptome sind die depressive Stimmung, Verlust von Interesse und Freude und eine erhöhe Müdigkeit. Auch körperliche Symptome sind vorhanden, dazu gehören Schwindel, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, ein Kloßgefühl im Hals, Herzrhythmusstörungen und Atemnot. Es gibt aber noch weitere Symptome die bei einer Depression oft vorhanden. Depressive Menschen neigen zu Schlafstörungen, Minderwertigkeitsgefühle, Schuld- und Angstgefühle. Auch Appetitlosigkeit gehört dazu, der Erkrankte isst nicht mehr und verliert Gewicht. Selbstmordgedanken, Reizbarkeit, Entscheidungsprobleme, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten und ein sozialer Rückzug sind ebenfalls Anzeichen für Depressionen. Alltägliche Aufgaben sind immer schwerer zu bewältigen. Die Stimmungslage des Erkrankten ist weitgehend unabhängig von den äußeren Einflüssen. Auch wenn im sozialen Umfeld des Menschen etwas sehr Schönes passiert ist erfreut sich der Erkrankte nicht wirklich daran. Häufigste Formen Die fünf häufigsten Formen von Depressionen sind unipolare Depressionen, Bipolare Depressionen, saisonal bedingte Depressionen, Wochenbettdepressionen und chronisch depressive Verstimmung. Eine saisonal bedingte Depression entwickelt sich meistens in den dunklen Herbst- und Wintermonaten, sie wird auch als Winterdepression bezeichnet. In den nördlichen Ländern kommt diese Depression öfter vor als in den südlichen Ländern. Grund dafür ist der Vitamin-D Mangel, also das fehlende Sonnenlicht, in den nördlichen Gebieten. Etwa jede zehnte Depression die im Winter auftritt, ist eine Winterdepression. Das typischste Symptom für eine Winterdepression ist die hohe Müdigkeit und die Schlafsucht, der Fachbegriff hierfür lautet Hypersomnie. Am Morgen ist es sehr schwer aus dem Bett zu kommen. Außerdem leiden Menschen, die an einer Winterdepression erkranken, an großem Heißhunger, vor allem nach Süßigkeiten und Kohlenhydraten. Eine Wochenbettdepression ist nach einer Schwangerschaft. Typische Symptome dafür sind große Angst, extreme Reizbarkeit, Lustlosigkeit, Schlafprobleme. Die Frau hat entweder ein ständiges Verlangen oder überhaupt kein Verlangen nach Essen. Laut Experten liegt es an den Schwangerschaftshormonen, die schon während der neunmonatigen Schwangerschaft verrücktspielen. Auch wenn fast jede Frau diese Seite 3 hormonellen Hochs und Tiefs hat, ist es für manche Frauen eben wesentlich intensiver. Eine chronisch depressive Verstimmung ist sehr ähnlich zur Depression. Es sind die gleichen Symptome, jedoch sind sie in ihrem täglichen Leben nicht so stark beeinträchtigt wie bei einer Depression. Die Beschwerden sind jeden Tag anders und schwanken. Wenn die Beschwerden mindestens zwei Jahre andauern, ist es eine chronisch depressive Verstimmung, der Fachbegriff hierfür lautet Dysthymie. Der Erkrankte ist vielleicht nicht so stark im Alltag eingeschränkt, trotzdem ist es aufgrund der Dauer genauso belastend. Bipolare Depressionen Die bipolare Depression wird auch als ,,manisch-depressive-Störung" bezeichnet, sie hat verschiedene Verläufe und Ausprägungen. Es gibt Zeiten da geht es dem Erkrankten sehr gut. Ohne Grund ist die Person plötzlich ideenreich, ist voller Energie und oft extrem leistungsfähig. Das Schlafbedürfnis sinkt und sie ist einfach so in Hochstimmung. Es kann aber auch zu Größenwahn oder Halluzinationen kommen. Das ist die manische Phase. In der depressiven Phase leidet der Patient an Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Schuld- und Angstgefühlen und auch Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme gehören dazu. Der Erkrankte pendelt zwischen den beiden Phasen und eine Phase geht etwa zwei Wochen. Zwischendurch kann es auch Zeiten geben, in denen der Patient in normaler Stimmung ist und keine Anzeichen einer bipolaren Depression hat. Unipolare Depressionen Die Unipolare Depression ist die häufigste Art von Depression. Sie wird auch Major Depression genannt. Der frühere Begriff dafür ist endogene Depression. Es sind die typischen Symptome welche über mindestens zwei Wochen bestehen. Eine unipolare Depression ist die typische Art von Depression, die jeder kennt. Es gibt keine Manie und eine reine Manie ohne anschließende Depression ist sehr selten. Ursachen Meistens ist es nicht nur ein Auslöser der zu Depressionen führt. Das Zusammenspiel mehrere Faktoren ist der Grund. Reaktive, psychosoziale und neurobiologische Faktoren sorgen zusammen für die Krankheit. Reaktive Faktoren sind die persönlich belastenden Ereignisse Seite 14 oder Überforderungssituationen. Dazu gehört die dauerhafte Überforderung am Arbeitsplatz, eine konfliktreiche Partnerschaft oder der Verlust des Partners. Auch ein Drogen-, oder Alkoholmissbrauch oder die Einnahme bestimmter Medikamente wie zum Beispiel die Antibabypille sind Auslöser. Manchmal lösen auch schwere Krankheiten wie zum Beispiel Bulimie, Magersucht, Schizophrenie oder Krebs die Depressionen aus. Die psychosozialen Ursachen sind vor allem geprägt von schweren Traumata wie einer Vergewaltigung. Aber auch ein ängstlich-fürsorglicher Erziehungsstil sorgt später für Depressionen. Aus dem Erziehungsstil wächst ein Kind heran mit einer „erlernten Hilflosigkeit" oder einer geringen Fähigkeit den eigenen Stress zu bewältigen. Das Kind erlernt solche Dinge nicht selber zu bewältigen und ist auch damit für sein Leben geprägt, aber dadurch lösen sich später auch Depressionen an. Das Kind hat eine riesige Verletzlichkeit, auch genannt Vulnerabilität, alles ist zu schwer zu meistern für die Person. Es hat nur eine geringe Toleranz gegenüber Belastungsfaktoren wie eben dem Verlust eines Partners oder ähnlichem. Zu den neurobiologischen Faktoren gehören Ursachen wie die Vererbung. Sind Verwandte ersten Grades betroffen, liegt die Gefahr, selbst eine Depression zu entwickeln, bei etwa 15 %. Bei eineiigen Zwillingen steigert sich das Risiko, dass beide an einer Depression erkranken auf mindestens 50 %. Dies belegt, dass ein genetischer Faktor vorhanden sein muss. Der Stoffwechsel im Gehirn ist stark gestört. Die Botenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Dopamin sind aus dem Gleichgewicht und die Aktivität der Neurotransmitter ist sehr erniedrigt. Sie werden nicht in ausreichender Menge produziert und können folglich ihre Aufgabe bei der Regulation von Gefühlen nicht richtig ausführen. Die Areale im Körper sind verantwortlich für die Entwicklung von Zielen und das Entstehen positiver Gefühle. Andere Regionen die die Produktion von Stresshormonen und negativen Gefühlen steuern, sind häufig überaktiv. Diagnose Normalerweise sollte die Krankheit bereits vom Hausarzt entdeckt werden, jedoch ist dies meistens nicht der Fall. Dadurch bleiben Depressionen lange Zeit unerkannt denn solang der Hausarzt sagt, es wäre nichts, denken die Betroffenen dies auch. Am Ende erkennt oft erst der Psychiater oder Psychotherapeut die Krankheit. Vor allem Kinder sollten gleich vom Facharzt untersucht werden. Denn die meisten Kinder werden, wenn die Depression nicht früh genug erkannt wurde, auch im späteren Alter immer noch daran leiden. Depressionen werden oft durch Fragebögen erkannt. Es gibt drei verschiedene Seite 5 bekannte Fragebögen, sie heißen Hamilton-Depressionsskala (HAMD), Beck-Depressions-Inventar (BDI) und Inventar depressiver Symptome (IDS). Es gibt Fragebögen zur Selbstbeurteilung, Fremdbeurteilung und in einer Fremd- und Selbstbeurteilung. Der Hamilton-Depressionsskala (HAMD) ist ein Fremdbeurteilungsverfahren, dass bedeutet ein Fremder beantwortet die Fragen für den Patienten. Es gibt Abweichungen von 17,21 oder 24 Fragen und eingeführt wurde der Test 1960 von Max Hamilton. In dem Bogen wird anhand der gestellten Fragen die Schwere einer Depression festgestellt. Das Beck-Depressions-Inventar (BDI) ist ein Selbstbeurteilungsverfahren. Der Patient beantwortet die 21 Fragen des Testes selbst. Es gibt verschiedene Ausführungen dieses Testes und der Patient beantwortet die Fragen danach wie sie in dieser Woche am zutreffendsten sind. Erfunden wurde der Test von einem US- amerikanischen Psychiater namens Aaron T. Beck. Der Fragebogen „Inventar depressiver Symptome (IDS)“ wurde vom Amerikaner Rush 1986 eingeführt. Es gibt eine Fremd- und einer Selbstbeurteilungsversion. Anfangs waren es 28 Fragen, später wurde der Test auf 30 Fragen erweitert. Mit dem sogenannten ICD-10 Schlüssel kommunizieren die Ärzte, Psychologen oder auch Zahnärzte. Damit können sie die Krankheiten einheitlich definieren. Für Depressionen gilt der Schlüssel F32, sie werden als depressive Episode bezeichnet. Dazu gibt es auch noch Unterpunkte. Mit dem ICD-10 Schlüssel werden ebenfalls die typischen Symptome benannt. Behandlung Es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Behandlung. Medikamente wie Antidepressiva können helfen aber auch Selbsthilfegruppen können schon sehr aufbauend sein. Viele Patienten machen eine Gesprächstherapie bei einem Psychologen oder eine Psychotherapie. Auch Entspannungsverfahren wie Yoga können manchen Menschen schon helfen jedoch sind sie bei den meisten Erkrankten nicht wirksam. Dasselbe gilt für Sport, manche Menschen bekommen beim Sport schon wieder sehr gute Laune jedoch ist diese gute Laune nicht lange anhaltend und eben nicht effektiv genug für eine komplette Heilung. Generell ist jede Therapie verschieden, die Therapie ist abhängig von den Symptomen des Kranken und seiner Schwere der Depression. Die meisten Menschen die an einer mittelgradigen oder schweren Depression erkranken nehmen während ihrer Therapie auch das Medikament Antidepressiva ein. Meistens wird das Medikament für Depressionen genutzt aber auch bei Zwangsstörungen und anderen Angsterkrankungen wird das Präparat manchmal verschrieben. Es gehört zu der Gruppe der Psychopharmaka also eben zu der Medizin

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und werden unterteilt dadurch wie stark ausgeprägt die Symptome des Erkrankten sind. Verbreitung Die Anzahl der erkrankten Menschen stieg in den letzten Jahren enorm. Über vier Millionen Menschen suchen jährlich psychiatrische Hilfe und davon sind 400.000 in stationärer Behandlung. Etwa jeder vierte Deutsche ist in seinem Leben bereits an Depressionen erkrankt. Bei vielen wird jedoch die Krankheit nicht vom Arzt festgestellt da sie nicht zu stark ausgeprägt ist und somit oft unerkannt bleibt. Knapp 25 % aller ärztlichen Bescheinigungen für Fehltage in Betrieben hatten die Begründung ,,Depressionen". Es werden meistens Depressionen bei Hausfrauen und Hausmännern festgestellt, da sie sich stark unterdrückt fühlen vom Haushalt und Familienleben. Bei Frauen wird eine Depression zwar häufiger diagnostiziert das liegt aber größtenteils daran, dass Männer nicht zum Arzt gehen um ihre Depressionen feststellen zulassen, sondern versuchen alleine damit klarzukommen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum zwei von drei Suiziden von Männern begangen werden, denn diese holen sich keine psychiatrische Hilfe. Jährlich ereignen sich rund 10.000 Suizide und eine Depression ist die häufigste Ursachen dafür. Symptome Seite 2 Die Symptome einer Depression sind meistens morgens besonders ausgeprägt. Ärzte sprechen dann von einem sogenannten Morgentief. Eine Depression muss nicht immer mit Traurigkeit zu tun haben, die drei typischen Symptome sind die depressive Stimmung, Verlust von Interesse und Freude und eine erhöhe Müdigkeit. Auch körperliche Symptome sind vorhanden, dazu gehören Schwindel, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, ein Kloßgefühl im Hals, Herzrhythmusstörungen und Atemnot. Es gibt aber noch weitere Symptome die bei einer Depression oft vorhanden. Depressive Menschen neigen zu Schlafstörungen, Minderwertigkeitsgefühle, Schuld- und Angstgefühle. Auch Appetitlosigkeit gehört dazu, der Erkrankte isst nicht mehr und verliert Gewicht. Selbstmordgedanken, Reizbarkeit, Entscheidungsprobleme, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten und ein sozialer Rückzug sind ebenfalls Anzeichen für Depressionen. Alltägliche Aufgaben sind immer schwerer zu bewältigen. Die Stimmungslage des Erkrankten ist weitgehend unabhängig von den äußeren Einflüssen. Auch wenn im sozialen Umfeld des Menschen etwas sehr Schönes passiert ist erfreut sich der Erkrankte nicht wirklich daran. Häufigste Formen Die fünf häufigsten Formen von Depressionen sind unipolare Depressionen, Bipolare Depressionen, saisonal bedingte Depressionen, Wochenbettdepressionen und chronisch depressive Verstimmung. Eine saisonal bedingte Depression entwickelt sich meistens in den dunklen Herbst- und Wintermonaten, sie wird auch als Winterdepression bezeichnet. In den nördlichen Ländern kommt diese Depression öfter vor als in den südlichen Ländern. Grund dafür ist der Vitamin-D Mangel, also das fehlende Sonnenlicht, in den nördlichen Gebieten. Etwa jede zehnte Depression die im Winter auftritt, ist eine Winterdepression. Das typischste Symptom für eine Winterdepression ist die hohe Müdigkeit und die Schlafsucht, der Fachbegriff hierfür lautet Hypersomnie. Am Morgen ist es sehr schwer aus dem Bett zu kommen. Außerdem leiden Menschen, die an einer Winterdepression erkranken, an großem Heißhunger, vor allem nach Süßigkeiten und Kohlenhydraten. Eine Wochenbettdepression ist nach einer Schwangerschaft. Typische Symptome dafür sind große Angst, extreme Reizbarkeit, Lustlosigkeit, Schlafprobleme. Die Frau hat entweder ein ständiges Verlangen oder überhaupt kein Verlangen nach Essen. Laut Experten liegt es an den Schwangerschaftshormonen, die schon während der neunmonatigen Schwangerschaft verrücktspielen. Auch wenn fast jede Frau diese Seite 3 hormonellen Hochs und Tiefs hat, ist es für manche Frauen eben wesentlich intensiver. Eine chronisch depressive Verstimmung ist sehr ähnlich zur Depression. Es sind die gleichen Symptome, jedoch sind sie in ihrem täglichen Leben nicht so stark beeinträchtigt wie bei einer Depression. Die Beschwerden sind jeden Tag anders und schwanken. Wenn die Beschwerden mindestens zwei Jahre andauern, ist es eine chronisch depressive Verstimmung, der Fachbegriff hierfür lautet Dysthymie. Der Erkrankte ist vielleicht nicht so stark im Alltag eingeschränkt, trotzdem ist es aufgrund der Dauer genauso belastend. Bipolare Depressionen Die bipolare Depression wird auch als ,,manisch-depressive-Störung" bezeichnet, sie hat verschiedene Verläufe und Ausprägungen. Es gibt Zeiten da geht es dem Erkrankten sehr gut. Ohne Grund ist die Person plötzlich ideenreich, ist voller Energie und oft extrem leistungsfähig. Das Schlafbedürfnis sinkt und sie ist einfach so in Hochstimmung. Es kann aber auch zu Größenwahn oder Halluzinationen kommen. Das ist die manische Phase. In der depressiven Phase leidet der Patient an Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Schuld- und Angstgefühlen und auch Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme gehören dazu. Der Erkrankte pendelt zwischen den beiden Phasen und eine Phase geht etwa zwei Wochen. Zwischendurch kann es auch Zeiten geben, in denen der Patient in normaler Stimmung ist und keine Anzeichen einer bipolaren Depression hat. Unipolare Depressionen Die Unipolare Depression ist die häufigste Art von Depression. Sie wird auch Major Depression genannt. Der frühere Begriff dafür ist endogene Depression. Es sind die typischen Symptome welche über mindestens zwei Wochen bestehen. Eine unipolare Depression ist die typische Art von Depression, die jeder kennt. Es gibt keine Manie und eine reine Manie ohne anschließende Depression ist sehr selten. Ursachen Meistens ist es nicht nur ein Auslöser der zu Depressionen führt. Das Zusammenspiel mehrere Faktoren ist der Grund. Reaktive, psychosoziale und neurobiologische Faktoren sorgen zusammen für die Krankheit. Reaktive Faktoren sind die persönlich belastenden Ereignisse Seite 14 oder Überforderungssituationen. Dazu gehört die dauerhafte Überforderung am Arbeitsplatz, eine konfliktreiche Partnerschaft oder der Verlust des Partners. Auch ein Drogen-, oder Alkoholmissbrauch oder die Einnahme bestimmter Medikamente wie zum Beispiel die Antibabypille sind Auslöser. Manchmal lösen auch schwere Krankheiten wie zum Beispiel Bulimie, Magersucht, Schizophrenie oder Krebs die Depressionen aus. Die psychosozialen Ursachen sind vor allem geprägt von schweren Traumata wie einer Vergewaltigung. Aber auch ein ängstlich-fürsorglicher Erziehungsstil sorgt später für Depressionen. Aus dem Erziehungsstil wächst ein Kind heran mit einer „erlernten Hilflosigkeit" oder einer geringen Fähigkeit den eigenen Stress zu bewältigen. Das Kind erlernt solche Dinge nicht selber zu bewältigen und ist auch damit für sein Leben geprägt, aber dadurch lösen sich später auch Depressionen an. Das Kind hat eine riesige Verletzlichkeit, auch genannt Vulnerabilität, alles ist zu schwer zu meistern für die Person. Es hat nur eine geringe Toleranz gegenüber Belastungsfaktoren wie eben dem Verlust eines Partners oder ähnlichem. Zu den neurobiologischen Faktoren gehören Ursachen wie die Vererbung. Sind Verwandte ersten Grades betroffen, liegt die Gefahr, selbst eine Depression zu entwickeln, bei etwa 15 %. Bei eineiigen Zwillingen steigert sich das Risiko, dass beide an einer Depression erkranken auf mindestens 50 %. Dies belegt, dass ein genetischer Faktor vorhanden sein muss. Der Stoffwechsel im Gehirn ist stark gestört. Die Botenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Dopamin sind aus dem Gleichgewicht und die Aktivität der Neurotransmitter ist sehr erniedrigt. Sie werden nicht in ausreichender Menge produziert und können folglich ihre Aufgabe bei der Regulation von Gefühlen nicht richtig ausführen. Die Areale im Körper sind verantwortlich für die Entwicklung von Zielen und das Entstehen positiver Gefühle. Andere Regionen die die Produktion von Stresshormonen und negativen Gefühlen steuern, sind häufig überaktiv. Diagnose Normalerweise sollte die Krankheit bereits vom Hausarzt entdeckt werden, jedoch ist dies meistens nicht der Fall. Dadurch bleiben Depressionen lange Zeit unerkannt denn solang der Hausarzt sagt, es wäre nichts, denken die Betroffenen dies auch. Am Ende erkennt oft erst der Psychiater oder Psychotherapeut die Krankheit. Vor allem Kinder sollten gleich vom Facharzt untersucht werden. Denn die meisten Kinder werden, wenn die Depression nicht früh genug erkannt wurde, auch im späteren Alter immer noch daran leiden. Depressionen werden oft durch Fragebögen erkannt. Es gibt drei verschiedene Seite 5 bekannte Fragebögen, sie heißen Hamilton-Depressionsskala (HAMD), Beck-Depressions-Inventar (BDI) und Inventar depressiver Symptome (IDS). Es gibt Fragebögen zur Selbstbeurteilung, Fremdbeurteilung und in einer Fremd- und Selbstbeurteilung. Der Hamilton-Depressionsskala (HAMD) ist ein Fremdbeurteilungsverfahren, dass bedeutet ein Fremder beantwortet die Fragen für den Patienten. Es gibt Abweichungen von 17,21 oder 24 Fragen und eingeführt wurde der Test 1960 von Max Hamilton. In dem Bogen wird anhand der gestellten Fragen die Schwere einer Depression festgestellt. Das Beck-Depressions-Inventar (BDI) ist ein Selbstbeurteilungsverfahren. Der Patient beantwortet die 21 Fragen des Testes selbst. Es gibt verschiedene Ausführungen dieses Testes und der Patient beantwortet die Fragen danach wie sie in dieser Woche am zutreffendsten sind. Erfunden wurde der Test von einem US- amerikanischen Psychiater namens Aaron T. Beck. Der Fragebogen „Inventar depressiver Symptome (IDS)“ wurde vom Amerikaner Rush 1986 eingeführt. Es gibt eine Fremd- und einer Selbstbeurteilungsversion. Anfangs waren es 28 Fragen, später wurde der Test auf 30 Fragen erweitert. Mit dem sogenannten ICD-10 Schlüssel kommunizieren die Ärzte, Psychologen oder auch Zahnärzte. Damit können sie die Krankheiten einheitlich definieren. Für Depressionen gilt der Schlüssel F32, sie werden als depressive Episode bezeichnet. Dazu gibt es auch noch Unterpunkte. Mit dem ICD-10 Schlüssel werden ebenfalls die typischen Symptome benannt. Behandlung Es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Behandlung. Medikamente wie Antidepressiva können helfen aber auch Selbsthilfegruppen können schon sehr aufbauend sein. Viele Patienten machen eine Gesprächstherapie bei einem Psychologen oder eine Psychotherapie. Auch Entspannungsverfahren wie Yoga können manchen Menschen schon helfen jedoch sind sie bei den meisten Erkrankten nicht wirksam. 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