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Diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus

 DIABETES MELLITUS
honigsüßer Durchfluss
= meist eine Stoffwechselerkrankung, mit erhöhtem Blutzuckerspiegel
(Hyperglykämie)
●
• beruht auf

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11/12/13

Ausarbeitung

-Einteilung -Epidemiologie -Modell zur Blutzuckerregulation -Diagnostik -Diabetes Typ-1 vs. Typ-2 -Behandlung -diabetische Langzeitfolgen -Prävention

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DIABETES MELLITUS honigsüßer Durchfluss = meist eine Stoffwechselerkrankung, mit erhöhtem Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) ● • beruht auf einem absoluten oder relativen Insulinmangel • Schäden an Blutgefäßen und Nervensystem treten meist nach längerer Krank- heitsdauer auf einteilung des diabetes • B-Zell-Zerstörung, die gewöhnlich zum absoluten Insulinmangel führt (Autoimmunerkrankung) • vorherrschende Insulin-Resistenz und damit relativer Insulinmangel • andere Ursachen: genetische Defekte (z.B. Trisomie 21), Infektionen (Röteln), medikamentöse / chemische Schädigungen (z. B. Cortison, Schilddrüsenhormone) • Gestationsdiabetes (GDM) gestationsdiabetes • jede während der Schwangerschaft erstmals erkannte Störung des Kohlenhy- dratstoffwechsels (aufgrund des erhöhten Hormonspiegels) • verschwindet in der Mehrzahl der Fälle nach der Schwangerschaft • ABER • Risiko für erneuten GDM um 50% höher ● Risiko für bleibenden Diabetes Mellitus = 45% in 10 Jahren • Häufigkeit: 3% aller Schwangeren betroffen epidemiologie • kontinuierlicher Anstieg der Diabeteshäufigkeit in den letzten 40 Jahren, v·a· bei über 40-jährigen Männern • immer mehr Kinder und Jugendliche mit Typ-2-Diabetes → Volkskrankheit • Zunahme auch des Typ-1-Diabetes (ca. 5%) ca 95% der Diabetiker leiden an Typ-2-Diabetes • hohe Dunkelziffer v.a. beim Typ-2-Diabetes • gesicherte Zahlen plus Dunkelziffer: 8 Millionen Betroffene in Dtl. (10%) • Fazit: Früherkennung des Typ-2-Diabetes ist wichtig, v.a. um Folgeschäden für den Organismus zu vermeiden funktion des blutzuckers Hauptenergielieferant in Nahrung sind Kohlenhydrate • werden als Einfachzucker, z. B. Glukose, über Dünndarm in Blut aufgenommen ● und mit Blutstrom im gesamten Körper verteilt so werden alle Zellen mit ausreichend Energie beliefert bildung von insulin...

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und glukagon Insulin und Glukagon werden in Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet • deren hormonproduzierende Zellen sind zu den sog. Lagerhans-Inseln (Insel- apparat) zusammengelagert, die verstreut im Gewebe liegen • sie geben ihre Hormone direkt ins Blut ab • Insulin und Glukagon werden von unterschiedlichen Inselzelltypen gebildet: B-Zellen / Beta- oder B-Zellen (60-80% der Inselzellen): bilden Insulin • a-Zellen / Alpha- oder A-Zellen (15-20% der Inselzellen): bilden Glukagon insulin • Insulin ist das einzige Hormon, das den BZ senkt • wird besonders während und nach dem Essen freigesetzt, da dann der BZ am höchsten ist ● ● ● ● • ein niedriger BZ hemmt die Insulinfreisetzung • Insulin sorgt dafür, dass die Glukose / BZ (zusammen mit Kalium) aus dem Blut schnell in die Muskel-, Leber- und Fettzellen (erst wenn die Speicherkapazität von Leber und Muskulatur erschöpft ist) aufgenommen und gespeichert wird (in Form von Glykogen) Leptin (produziert von den Fettzellen) hemmt die Wirksamkeit von Insulin • kein / wenig Insulin →kein / verminderter Glukosestoffwechsel in den Zellen Folge: die Glukose verbleibt im Blut, häuft sich dort an →Hyperglykämie diabetisches Koma beim gesunden Menschen wird Insulin zur Hälfte kontinuierlich, zur Hälfte bei den Mahlzeiten entsprechend zur aufgenommenen Kohlenhydratmenge freigesetzt ● • ohne Insulin ist der Mensch nur für kurze Zeit lebensfähig! • zusätzlich zu den Blutzuckerregulierenden Eigenschaften ist Insulin an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen in den Körperzellen beteiligt: • Eiweiß-Synthese ● Neubildung von Gefäßen • Fettverwertung ● glukagon Gegenspieler des Insulins • bewirkt einen Anstieg des Blutzuckerspiegels • wird v.a. zwischen den Mahlzeiten ausgeschüttet, wenn der BZ niedrig ist wirkt an der Leber und den Muskelzellen • • bewirkt dort die Abspaltung von Glukose aus dem gespeicherten Glykogen und die Neubildung von Zucker (Glukoneogenese) • hemmt den Zuckerabbau (Glykolyse) →dadurch wird die neu entstandene Glukose nicht direkt wieder in den Leberzellen verbraucht, sondern stattdessen ins Blut abgegeben • hoher BZ hemmt die Ausschüttung von Glukagon wirkung von glukagon und insulin niedriger BZ → Glukagonausschüttung aus den a-Zellen der Pankreas + Glukosefreisetzung aus der Leber und Muskelzellen →BZ steigt wieder Insulin und Bewegung Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus Bauchspeicheldrüse schüttet Glucagon aus BZ Glukagonaus- schüttung (a-Zellen) Leber + Blutzuckerspiegel niedrig Blutzucker- spiegel zu hoch Bauchspeicheldrüse cichling Blutzucker- spiegel zu niedrig Glukosefreisetzung modell zur blutzuckeregulation Körperzellen nehmen Glucose auf; Leber- und Muskelzellen speichern sie als Glykogen Insulinausschüttung (B-Zellen) Fettzellen Glukoseeinstrom Muskelzellen normal Blutzuckerspiegel hoher BZ → C hoch BZ+ Blutzuckerspiegel regulieren zusammen den Blutzuckerspiegel Bauchspeicheldrüse misst Blutzuckerspiegel B-Zellen setzen Insulin frei →Glukoseaufnahme in Fett-, Leber- und Muskelzellen →BZ sinkt wieder Blutzuckerspiegel sinkt Blutzuckerspiegel steigt Leber- und Muskelzellen bauen Glykogen zu Glucose ab und geben sie ins Blut ab ↑ Nahrungszufuhr, Wachstumshormone, Adrenalin, Cortisol (s. Stressreaktion), Glukagon regelkreis der blutzuckerregulation ● Regelgröße / Führungsgröße = werden muss (z.B. Blutdruck, Blutzuckerwert, Körpertemperatur etc.) • Messfühler = Rezeptoren bzw. Sensoren (Glukosesensoren im Gehirn und der Bauchspeicheldrüse), die ständig IST-Wert registrieren Regler (bestimmtes Gehirngebiet, hier Hypothalamus) = bekommt Informationen über aktuellen IST-Wert von Messfühler (Sensoren) →vergleicht diesen Wert mit SOLL-Wert aktiviert bei Bedarf Stellglieder (Insulin und Glukagon arbeiten als Gegenspieler) • Stellglieder bringen IST-Wert dem SOLL-Wert näher, durch geeignete Korrekturmaßnahmen (z.B. zusammenziehen der Gefäße bei zu niedrigem Blutdruck oder Ausschüttung von Insulin, wenn BZS zu hoch / Glukagon, wenn BZS zu niedrig: Alpha- bzw. Betazellen in der Bauchspeicheldrüse) (bei Blutdruckregulation: Herzzeitvolumen) ● Störgrößen (Diabetes ● Regelstrecke verursachen Regelabweichungen (z.B. Blutverlust, Unterkühlung) Nahrungsaufnahme / Kohlenhydratzufuhr →Anstieg BZS oder Muskelarbeit) Einrichtung an der dies geschieht (Blutdruck Glukosestoffwechsel = Blutzuckerregulation) Herzkreislaufsystem, ● = ● = ● = • negative Rückkopplung = veränderter IST-Wert wird an Regler zurückgemeldet →Aktivierung der Stellglieder wird zurückgenommen (z.B. Ausschüttung von Glukagon/Insulin) Größe / Zustand, die / der Konstant gehalten = körperliche belastung und bzs • Bauchspeicheldrüse misst regelmäßig unseren Blutzuckerspiegel • wird ein bestimmter Wert unterschritten, z.B. durch intensive Muskelarbeit beim Sport, so reagiert der Körper mit einer vermehrten Glukagon Ausschüttung Glukagon bewirkt, dass Glykogen in Muskeln und Leber zu Glukose abgebaut und ins Blut abgegeben wird • der BZS steigt wieder ● = diagnostik Anamnese: Erhebung der Krankheitsgeschichte und Lebensumstände körperliche Untersuchung: Gewicht, Körpergröße, Taillen- und Hüftumfang, Blutdruck, Augen, Füße, Beine, Haut, Gefäße, Nerven • Blutzuckeruntersuchung (Plasmaglukose - Wert) 1. Nüchtern Blutzucker (Nüchternglukose) vor der Untersuchung sollte der Patient 8 bis 12 Stunden nichts gegessen haben • auch auf Getränke, mit Ausnahme von Wasser, sollte einige Stunden vorher verzichtet werden • deshalb sollte der Test morgens vor dem Frühstück durchgeführt werden 2. Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest OGTT) • der standardisierte Test misst, wie schnell eine bestimmte Menge Zucker (75 g) vom Körper abgebaut wird 3. grenzwertig erhöhte Blutzuckerwerte • nicht selten kommt es vor, dass die Blutzuckerwerte grenzwertig sind: die Werte sind zwar eindeutig erhöht, haben aber nicht die Diabetesschwelle erreicht = abnorme Nüchternglukose, gestörte Glukosetoleranz oder Prädiabetes • betroffene Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes und Schädigungen an den großen Blutgefäßen (Makroangiopathie) • laut der Leitlinie sollen ihnen Maßnahmen angeboten werden, die ihnen helfen, ihren Lebensstil umzustellen nach einem Jahr wird bei ihnen das Erkrankungsrisiko erneut überprüft ● 4. HbAlc • Bestimmung mittels Blutprobe • Hb ist die Abkürzung für Hämoglobin (=Substanz in den roten Blutkörperchen, die das Blut rot färbt; für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich) • der Zucker im Blut lagert sich an Hämoglobin an • dadurch bildet sich Hämoglobin A1c, auch glykiertes Hämoglobin" genannt • je höher und je länger die Blutglukose erhöht ist, umso mehr HbAlc entsteht • HbAlc Wert erlaubt Rückschlüsse auf den Blutzuckerspiegel in den letzten 8 bis 12 Wochen →Diagnose und Langzeitkontrolle von Diabetes • Rückschlüsse auf erfolgreiche Therapie oder ob sie geändert werden sollte • normal / kein Diabetes = <5,7% • Diabetes = >6,5% Wert risikofaktoren typ-2-diabetes • bei erstgradig Verwandten („Veranlagung“) Lebensweise ● ● Übergewicht (ca. 80% der Typ-2-Diabetiker) körperliche Inaktivität

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und glukagon Insulin und Glukagon werden in Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet • deren hormonproduzierende Zellen sind zu den sog. Lagerhans-Inseln (Insel- apparat) zusammengelagert, die verstreut im Gewebe liegen • sie geben ihre Hormone direkt ins Blut ab • Insulin und Glukagon werden von unterschiedlichen Inselzelltypen gebildet: B-Zellen / Beta- oder B-Zellen (60-80% der Inselzellen): bilden Insulin • a-Zellen / Alpha- oder A-Zellen (15-20% der Inselzellen): bilden Glukagon insulin • Insulin ist das einzige Hormon, das den BZ senkt • wird besonders während und nach dem Essen freigesetzt, da dann der BZ am höchsten ist ● ● ● ● • ein niedriger BZ hemmt die Insulinfreisetzung • Insulin sorgt dafür, dass die Glukose / BZ (zusammen mit Kalium) aus dem Blut schnell in die Muskel-, Leber- und Fettzellen (erst wenn die Speicherkapazität von Leber und Muskulatur erschöpft ist) aufgenommen und gespeichert wird (in Form von Glykogen) Leptin (produziert von den Fettzellen) hemmt die Wirksamkeit von Insulin • kein / wenig Insulin →kein / verminderter Glukosestoffwechsel in den Zellen Folge: die Glukose verbleibt im Blut, häuft sich dort an →Hyperglykämie diabetisches Koma beim gesunden Menschen wird Insulin zur Hälfte kontinuierlich, zur Hälfte bei den Mahlzeiten entsprechend zur aufgenommenen Kohlenhydratmenge freigesetzt ● • ohne Insulin ist der Mensch nur für kurze Zeit lebensfähig! • zusätzlich zu den Blutzuckerregulierenden Eigenschaften ist Insulin an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen in den Körperzellen beteiligt: • Eiweiß-Synthese ● Neubildung von Gefäßen • Fettverwertung ● glukagon Gegenspieler des Insulins • bewirkt einen Anstieg des Blutzuckerspiegels • wird v.a. zwischen den Mahlzeiten ausgeschüttet, wenn der BZ niedrig ist wirkt an der Leber und den Muskelzellen • • bewirkt dort die Abspaltung von Glukose aus dem gespeicherten Glykogen und die Neubildung von Zucker (Glukoneogenese) • hemmt den Zuckerabbau (Glykolyse) →dadurch wird die neu entstandene Glukose nicht direkt wieder in den Leberzellen verbraucht, sondern stattdessen ins Blut abgegeben • hoher BZ hemmt die Ausschüttung von Glukagon wirkung von glukagon und insulin niedriger BZ → Glukagonausschüttung aus den a-Zellen der Pankreas + Glukosefreisetzung aus der Leber und Muskelzellen →BZ steigt wieder Insulin und Bewegung Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus Bauchspeicheldrüse schüttet Glucagon aus BZ Glukagonaus- schüttung (a-Zellen) Leber + Blutzuckerspiegel niedrig Blutzucker- spiegel zu hoch Bauchspeicheldrüse cichling Blutzucker- spiegel zu niedrig Glukosefreisetzung modell zur blutzuckeregulation Körperzellen nehmen Glucose auf; Leber- und Muskelzellen speichern sie als Glykogen Insulinausschüttung (B-Zellen) Fettzellen Glukoseeinstrom Muskelzellen normal Blutzuckerspiegel hoher BZ → C hoch BZ+ Blutzuckerspiegel regulieren zusammen den Blutzuckerspiegel Bauchspeicheldrüse misst Blutzuckerspiegel B-Zellen setzen Insulin frei →Glukoseaufnahme in Fett-, Leber- und Muskelzellen →BZ sinkt wieder Blutzuckerspiegel sinkt Blutzuckerspiegel steigt Leber- und Muskelzellen bauen Glykogen zu Glucose ab und geben sie ins Blut ab ↑ Nahrungszufuhr, Wachstumshormone, Adrenalin, Cortisol (s. Stressreaktion), Glukagon regelkreis der blutzuckerregulation ● Regelgröße / Führungsgröße = werden muss (z.B. Blutdruck, Blutzuckerwert, Körpertemperatur etc.) • Messfühler = Rezeptoren bzw. Sensoren (Glukosesensoren im Gehirn und der Bauchspeicheldrüse), die ständig IST-Wert registrieren Regler (bestimmtes Gehirngebiet, hier Hypothalamus) = bekommt Informationen über aktuellen IST-Wert von Messfühler (Sensoren) →vergleicht diesen Wert mit SOLL-Wert aktiviert bei Bedarf Stellglieder (Insulin und Glukagon arbeiten als Gegenspieler) • Stellglieder bringen IST-Wert dem SOLL-Wert näher, durch geeignete Korrekturmaßnahmen (z.B. zusammenziehen der Gefäße bei zu niedrigem Blutdruck oder Ausschüttung von Insulin, wenn BZS zu hoch / Glukagon, wenn BZS zu niedrig: Alpha- bzw. Betazellen in der Bauchspeicheldrüse) (bei Blutdruckregulation: Herzzeitvolumen) ● Störgrößen (Diabetes ● Regelstrecke verursachen Regelabweichungen (z.B. Blutverlust, Unterkühlung) Nahrungsaufnahme / Kohlenhydratzufuhr →Anstieg BZS oder Muskelarbeit) Einrichtung an der dies geschieht (Blutdruck Glukosestoffwechsel = Blutzuckerregulation) Herzkreislaufsystem, ● = ● = ● = • negative Rückkopplung = veränderter IST-Wert wird an Regler zurückgemeldet →Aktivierung der Stellglieder wird zurückgenommen (z.B. Ausschüttung von Glukagon/Insulin) Größe / Zustand, die / der Konstant gehalten = körperliche belastung und bzs • Bauchspeicheldrüse misst regelmäßig unseren Blutzuckerspiegel • wird ein bestimmter Wert unterschritten, z.B. durch intensive Muskelarbeit beim Sport, so reagiert der Körper mit einer vermehrten Glukagon Ausschüttung Glukagon bewirkt, dass Glykogen in Muskeln und Leber zu Glukose abgebaut und ins Blut abgegeben wird • der BZS steigt wieder ● = diagnostik Anamnese: Erhebung der Krankheitsgeschichte und Lebensumstände körperliche Untersuchung: Gewicht, Körpergröße, Taillen- und Hüftumfang, Blutdruck, Augen, Füße, Beine, Haut, Gefäße, Nerven • Blutzuckeruntersuchung (Plasmaglukose - Wert) 1. Nüchtern Blutzucker (Nüchternglukose) vor der Untersuchung sollte der Patient 8 bis 12 Stunden nichts gegessen haben • auch auf Getränke, mit Ausnahme von Wasser, sollte einige Stunden vorher verzichtet werden • deshalb sollte der Test morgens vor dem Frühstück durchgeführt werden 2. Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest OGTT) • der standardisierte Test misst, wie schnell eine bestimmte Menge Zucker (75 g) vom Körper abgebaut wird 3. grenzwertig erhöhte Blutzuckerwerte • nicht selten kommt es vor, dass die Blutzuckerwerte grenzwertig sind: die Werte sind zwar eindeutig erhöht, haben aber nicht die Diabetesschwelle erreicht = abnorme Nüchternglukose, gestörte Glukosetoleranz oder Prädiabetes • betroffene Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes und Schädigungen an den großen Blutgefäßen (Makroangiopathie) • laut der Leitlinie sollen ihnen Maßnahmen angeboten werden, die ihnen helfen, ihren Lebensstil umzustellen nach einem Jahr wird bei ihnen das Erkrankungsrisiko erneut überprüft ● 4. HbAlc • Bestimmung mittels Blutprobe • Hb ist die Abkürzung für Hämoglobin (=Substanz in den roten Blutkörperchen, die das Blut rot färbt; für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich) • der Zucker im Blut lagert sich an Hämoglobin an • dadurch bildet sich Hämoglobin A1c, auch glykiertes Hämoglobin" genannt • je höher und je länger die Blutglukose erhöht ist, umso mehr HbAlc entsteht • HbAlc Wert erlaubt Rückschlüsse auf den Blutzuckerspiegel in den letzten 8 bis 12 Wochen →Diagnose und Langzeitkontrolle von Diabetes • Rückschlüsse auf erfolgreiche Therapie oder ob sie geändert werden sollte • normal / kein Diabetes = <5,7% • Diabetes = >6,5% Wert risikofaktoren typ-2-diabetes • bei erstgradig Verwandten („Veranlagung“) Lebensweise ● ● Übergewicht (ca. 80% der Typ-2-Diabetiker) körperliche Inaktivität