Neue Erkenntnisse und Modellentwicklung
Die Entwicklung neuer Membranmodelle wurde durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse vorangetrieben. Jedes neue Modell basierte auf den Schwächen des vorherigen und integrierte neue Beobachtungen.
Langmuirs Modell wurde verworfen, da es nicht erklären konnte, wie Zellmembranen auf beiden Seiten von wässrigen Lösungen umgeben sein können. Dies führte zum Gorter und Grendel Experiment, das die Existenz einer Lipiddoppelschicht nachwies.
Definition: Das Gorter und Grendel Modell postulierte eine Lipiddoppelschicht als Grundstruktur der Zellmembran.
Das Davson-Danielli Modell wurde entwickelt, nachdem chemische Analysen zeigten, dass Membranen sowohl aus Lipiden als auch aus Proteinen bestehen. Es hatte jedoch mehrere Schwächen:
- Es konnte die unterschiedlichen Mengenverhältnisse von Lipiden und Proteinen in verschiedenen Membranen nicht erklären.
- Es berücksichtigte nicht, dass viele Membranproteine sowohl hydrophile als auch hydrophobe Bereiche haben.
- Es konnte die Unterschiede in der Zusammensetzung und dem Aussehen verschiedener Membranen nicht erklären.
Highlight: Die Kritik am Sandwich-Modell Biomembran führte zur Entwicklung des Flüssig-Mosaik-Modells durch Singer und Nicolson.





