Grundlagen der Enzyme
Enzyme sind hochspezifische Biokatalysatoren, die biochemische Reaktionen beschleunigen, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Sie zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:
• Enzyme setzen die Aktivierungsenergie herab und erhöhen so die Reaktionsgeschwindigkeit • Sie sind substrat- und wirkungsspezifisch • Die Enzymaktivität hängt vom physikalisch-chemischen Milieu der Zelle ab • Einige Enzyme benötigen Coenzyme wie ATP • Enzyme können durch Effektormoleküle gehemmt oder aktiviert werden • Sie gehören zur Stoffklasse der Proteine und besitzen komplexe dreidimensionale Strukturen
Highlight: Enzyme fungieren als Biokatalysatoren, die chemische Reaktionen beschleunigen, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Dies ermöglicht ihre wiederholte Verwendung in biochemischen Prozessen.
Vocabulary: Die Wechselzahl bezeichnet die Anzahl der pro Minute umgesetzten Substratmoleküle durch ein Enzym.
Enzyme interagieren mit ihren Substraten nach zwei Hauptprinzipien:
- Schlüssel-Schloss-Prinzip: Das Substrat passt genau in die Substratbindungsstelle des Enzyms.
- Induced-fit (Induzierte Passform): Das Enzym verändert seine Form bei der Substratbindung, um eine optimale Passform zu erreichen.
Example: Die Maltase ist ein Enzym, das spezifisch Maltose (Substrat) in zwei Glucose-Moleküle (Produkte) spaltet. Dieser Vorgang demonstriert die Substrat- und Wirkungsspezifität von Enzymen.








































