Bedeutung der Zellatmung
Glucose ist unser primärer Energielieferant, daneben können auch Polysaccharide, Fette und Proteine als Energiequellen dienen. Mit der Tracer-Methode lässt sich die Glucoseverteilung im Körper untersuchen: Eine Person bekommt schwach radioaktiv markierte Glucose injiziert, wodurch Bereiche mit hoher Stoffwechselaktivität sichtbar werden. Nach körperlicher Aktivität zeigen besonders Gehirn, Herz und die beanspruchten Skelettmuskeln einen hohen Glucoseverbrauch.
Die Zellatmung und die Fotosynthese stehen in einem engen Zusammenhang. In den Chloroplasten wird Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt und in Form energiereicher organischer Moleküle wie Glucose gespeichert. Diese Moleküle werden in den Mitochondrien durch die Zellatmung abgebaut, wobei Energie freigesetzt wird. Etwa ein Drittel dieser Energie wird als Wärme abgegeben, der Rest als ATP gespeichert.
Die Summengleichung der Zellatmung lautet: C₆H₁₂O₆ + 6 O₂ → 6 CO₂ + 6 H₂O + Energie (ATP). Der für die Zellatmung benötigte Sauerstoff stammt aus der Fotosynthese, während die Produkte Kohlenstoffdioxid und Wasser wiederum als Ausgangsstoffe für die Fotosynthese dienen.
🌱 Ökologischer Zusammenhang: Die Zellatmung und Fotosynthese bilden einen perfekten Kreislauf in der Natur: Pflanzen produzieren durch Fotosynthese Sauerstoff und Glucose, die wir für unsere Zellatmung nutzen. Wir geben CO₂ ab, das wiederum die Pflanzen für ihre Fotosynthese verwenden!