Neurotransmitter und synaptische Übertragung
In diesem Abschnitt werden die Rolle von Neurotransmittern bei der synaptischen Übertragung sowie die verschiedenen Arten von Synapsen und deren Funktionsweise behandelt.
Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, die in den meisten Neuronen vorhanden sind. Sie können entweder erregend oder hemmend wirken.
Vocabulary: Erregende Neurotransmitter wie Glutamat und Acetylcholin führen zu einer Depolarisation der postsynaptischen Membran, während hemmende Neurotransmitter wie GABA und Glycin eine Hyperpolarisation bewirken.
An Synapsen gibt es verschiedene Verrechnungsmöglichkeiten von erregenden (EPSP) und hemmenden (IPSP) postsynaptischen Potenzialen. Die Summe dieser Potenziale entscheidet darüber, ob ein Aktionspotenzial am Axonhügel ausgelöst wird.
Highlight: Die Erregungsübertragung an der Synapse ist ein komplexer Prozess, der durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden kann, einschließlich Synapsengifte.
Synapsengifte können die Übertragung an Synapsen auf verschiedene Weise beeinflussen:
- Verhinderung der Freisetzung des Transmitters (z.B. Botox)
- Hemmung von Enzymen, die Neurotransmitter spalten (z.B. Sarin oder E605)
- Konkurrenz mit Neurotransmittern am Rezeptor (z.B. Curare)
Example: Das Gift der Schwarzen Witwe (Latrotoxin) wirkt an der Synapse, indem es die massive Freisetzung von Neurotransmittern verursacht.
Die neuromuskuläre Synapse, auch als motorische Endplatte bekannt, ist eine spezielle chemische Synapse, die die elektrische Erregung von einer Nervenzelle auf eine Muskelfaser überträgt.





































