Fortpflanzungsstrategien und Investitionen in den Nachwuchs
Fortpflanzungsstrategien zielen darauf ab, die evolutionäre Fitness zu maximieren. Die Gesamtfitness setzt sich aus der direkten Fitness (eigene Nachkommen) und der indirekten Fitness (Nachkommen von Verwandten) zusammen.
Vocabulary: Anisogamie bezeichnet die ungleiche Größe und Energieinvestition in männliche und weibliche Gameten.
Das Bateman-Prinzip beschreibt geschlechtsspezifische Unterschiede im Fortpflanzungserfolg:
Definition: Männchen haben eine höhere Variation im individuellen Fortpflanzungserfolg und maximieren diesen durch viele Verpaarungen, während Weibchen in die Qualität weniger Nachkommen investieren.
Paarungsstrategien und Nahrungsstrategien dienen der Steigerung der individuellen Fitness. Bei Hominoiden verfolgen vor allem Weibchen Nahrungsstrategien zur Optimierung der Jungenaufzucht.
Beispiel: Ein biologisches Fitness-Beispiel ist die unterschiedliche Investition von Männchen und Weibchen in die Fortpflanzung bei vielen Tierarten.





