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Facharbeit: Schlafstörungen

Facharbeit: Schlafstörungen

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Facharbeit: Schlafstörungen

 Beurteilung der Facharbeit Biologie zum Thema
Schlafstörungen - eine Untersuchung bei Jugendlichen an der
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Bei der Bewertung der Facha
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Facharbeit im Biologie LK, Q1, Schlaf, Schlafstörungen, Umfrage, 15 Punkte (1+) !!

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Beurteilung der Facharbeit Biologie zum Thema Schlafstörungen - eine Untersuchung bei Jugendlichen an der Note: Bei der Bewertung der Facharbeit wurden die wissenschaftliche Arbeitsweise sowie die inhaltliche, die sprachliche und die formale Darstellung berücksichtigt. Die Arbeit ist sachlogisch aufgebaut. Die Auswahl an verwendeter Literatur ist umfangreich und er- scheint sinnvoll. Sowohl aus der Arbeit als auch aus den Beratungsgesprächen wird eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich. Die Einleitung zeigt sehr gut Intention und Ziel der Arbeit, auch der Aufbau (roter Faden) wird ange- messen erläutert. Kapitel 1 (Schlaf- Was ist das?) liefert strukturiert die wichtigsten Informationen zur Thematik (Aufbau des Schlafes, die innere Uhr, Schlafstörungen bei Jugendlichen, etc.). Kapitel 2 (Untersuchung des Schlafverhaltens) erläutert ausführlich die Vorgehensweise mittels Fra- gebogen zur Beantwortung der Leitfrage. Die Gestaltung des Fragebogens und die Auswahl der Ver- suchsgruppe ist gut durchdacht und erscheint sehr sinnvoll. An dieser Stelle wird auch eine Verknüp- fung von Theorie (Kapitel 1) und Praxis (Kapitel 2) deutlich. Die Ergebnisse der Untersuchung werden ausführlich beschrieben und graphisch ansprechend ausgewertet. Bei dieser Auswertung werden auch die Möglichkeiten und Grenzen (subjektives Empfinden) der Ergebnisse klar herausgestellt und mit dem Theorieteil verknüpft. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und beinhaltet eine sinnvolle Stellungnahme zur Thematik. sehr gut plus (15 Punkte) Gesamtschule von Jiii n Die Arbeit ist auf formaler Ebene sehr...

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ansprechend aufgebaut bzw. gestaltet (Schriftbild, etc.) und ein angemessener Sprachstil wird verwendet. Insgesamt übertrifft diese Arbeit die Anforderungen. Bielefeld, den 10.03.2022 Fach: Fachlehrer: Jill Biologie Gesamtschule Schlafstörungen - eine Untersuchung bei Jugendlichen an der Name meiner Schule.... Vorgelegt am 25.02.2022 von: Gesamtschule Facharbeit im Schuljahr 2021/2022 Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Schlaf- Was ist das? 1.1. Aufbau des Schlafes...... 1.2. Die innere Uhr 1.3. Welche Schlafstörungen gibt es? 1.4. Schlaf und Schlafstörungen bei Jugendlichen 2. Untersuchung des Schlafverhaltens an der Friedrich Wilhelm Murnau- Gesamtschule 2.1. Erstellung eines Fragebogens. 2.2. Durchführung der Umfrage.. 2.3. Auswertung der Umfrage.........….. 2.4. Ergebnisse . Fazit Literaturverzeichnis... 1 2 Anhang. 2 4 5 6 7 7 9 10 10 14 15 17 Einleitung Schlafen ist einer der Hauptbestandteile unseres Lebens. Insgesamt schlafen die Menschen ein Drittel ihres gesamten Lebens.1 Der Schlaf hat sich für mich als ein wichtiger Faktor bei der physischen sowie psychischen Gesundheit erwiesen. Schlafe ich in einer Nacht wenig, dann erscheint es schwerer durch den Tag zu kommen. Je mehr und ruhiger ich in einer Nacht geschlafen habe, desto besser wird der Tag, der vor mir liegt. In meinem Alltag begegne ich oft Jugendlichen, die sagen, dass sie müde seien oder sie sich bereits auf den Mittagsschlaf nach der Schule freuen. Obwohl der Schlaf so wichtig für uns Menschen ist, höre ich immer wieder, wie wenig viele meiner Mitschüler schlafen. Auch ich war bereits in meinem Schulalltag müde und habe selbst gemerkt, wie stark die Stimmung und die Konzentrationsfähigkeit von dem Schlaf der vorherigen Nacht abhängig sein kann. Bis vor wenigen Monaten war mein Schlafverhalten problematisch, ich schlief maximal sechs Stunden in einer Nacht und kam morgens schwer aus dem Bett. Nachdem ich für mich selbst entschieden hatte, an meinem Schlaf zu arbeiten, fragte ich mich, inwiefern die Jugendlichen in meinem Umfeld wirklich von schlechten Schlafgewohnheiten betroffen sind. Inwiefern spielen Schlafstörungen bei den schlechten Schlafgewohnheiten eine Rolle? Mir wurde schnell bewusst, dass ich gerne eine Umfrage zu der Thematik Schlaf bei Jugendlichen in meinem Alter machen würde. Zudem interessiert mich jedoch auch, ob es da bei den Altersstufen des Jugendalters wesentliche Unterschiede gibt. Meine Hypothese vor meiner Umfrage lautet, dass jüngere Jugendliche sicher noch mehr schlafen als ältere Jugendliche, da die Schule und die Alltagsbelastung bei zunehmendem Alter größer wird und diese Faktoren nach meinem Empfinden einen großen Einfluss auf den Schlaf haben. Dieser Vermutung möchte ich im Rahmen dieser Facharbeit nachgehen. Ich möchte zudem erfahren, ob die Jugendlichen ggf. unter Schlafstörungen leiden bzw. herausfinden, ob sie Anzeichen dafür zeigen. Dafür informiere ich mich vor der Durchführung meiner Umfrage mit Hilfe von Literatur und Internetquellen über Schlaf und Schlafstörungen insbesondere mit Blick auf Jugendliche. Die Entscheidung, mich auf die Fragestellung, inwiefern Jugendliche an meiner Schule von Schlafstörungen betroffen sind, festzulegen, fiel mir leicht, da es eine Thematik ist, die mich sehr interessiert und mit der ich mich gerne auseinandersetze. ¹Fischbach, R.D. Dr. med. (Hrsg.) Ern, Guido. Dr. med. (Hrsg.) (2001). Gesunder Schlaf. Schlafstörungen erfolgreich behandeln. Neuer Honos-Verlag. (S.10) 1 1. Schlaf- Was ist das? Der Schlaf scheint eine schnell reversible Form des stark verminderten Wachzustandes zu sein, da der Mensch sich im Schlaf kaum bewegt, sowie weder ansprechbar noch bei Bewusstsein ist.² Eine von drei Stunden des Lebens wird geschlafen, der Mensch nimmt davon jedoch kaum etwas wahr. Lediglich das Ende des Schlafens, zumeist das abrupte Aufwachen durch Störungen von außen, wird wahrgenommen. Wir spüren nicht einmal den exakten Zeitpunkt des Einschlafens. Beim Schlafen scheint der Mensch zwar ohne Bewusstsein zu sein, doch mit Hilfe von Reizen kann man eine schlafende Person jederzeit wecken, aus diesem Grund kann man nicht von einer echten Bewusstlosigkeit sprechen.³ Der Schlaf wird benötigt, damit sich das Gehirn von den wachen Stunden des Tages erholen kann. ,,Wer wach sein will, muss schlafen." (Dr. Benedict/ Tunberger, 2019, S.18) Nicht nur das Gehirn erholt sich im Schlaf, auch übrige Teile des Körpers wie das Herz- Kreislauf-System sowie die Gewebe und Zellen erhalten genügend Regeneration. Die empfohlene Schlafdauer liegt bei Erwachsenen bei sieben bis neun Stunden, Jugendliche sollten mindestens acht Stunden Schlaf pro Nacht aufweisen. Diese Werte sind allerdings alles lediglich Empfehlungen, eine Abweichung kann mehr oder weniger große Folgen haben, denn es gibt Menschen, die mit weniger Schlaf pro Nacht auskommen und beispielsweise mit sechs Stunden Schlaf zufrieden und erholt in den Tag starten können. Eine geringe Schlafdauer weist also nicht zwangsläufig auf gestörten Schlaf hin.4 1.1. Aufbau des Schlafes Anhand von Messungen der Gehirnaktivität, der Augenbewegungen sowie der Muskelspannung kann man den Schlaf in vier verschiedene Schlafphasen aufteilen. Jeder Mensch durchläuft diese Phasen in einer bestimmten Abfolge, die sich im Laufe der Nacht mehrmals wiederholt. Dies sind die Schlafzyklen. Eine klare Reihenfolge der Schlafphasen zeichnet den gesunden Schlafzyklus aus. Meist werden vier bis sieben 2 DocCheck Flexikon: Schlaf. https://flexikon.doccheck.com/de/Schlaf#Definition 3 Zulley, J.; Knab, B. (2016). Die kleine Schlafschule. Wege zum guten Schlaf. Mabuse-Verlag. (S.12f.) 4 Benedict, C. Dr.; Tunberger, M. (2019). Schlaf ist die beste Medizin. Eden Books. (S. 17ff.) 2 Schlafzyklen in einer Nacht durchlaufen, die jeweils eine Dauer von 90 bis 110 Minuten aufweisen. Der Schlafzyklus Ein Schlafzyklus besteht aus vier Schlafphasen 1 Einschlafphase Übergang vom Wachzustand zum Schlaf. ca. 5% 4 REM-Schlaf Die Muskulatur des Körpers ist maximal entspannt und die Augen zeigen phasenweise schnelle Bewegungen (Rapid Eye Movements - REM). Quelle: Maurer et al. (2018) Stiftung Gesundheitswissen 2020 ca. 20-25%* REM-Schlaf Phason Leichtschlaf Tiefschlaf ca. *Dies bezieht sich auf die Gesamtschlafzeit während einer Nacht. **Gesunde Schläferinnen und Schläfer durchlaufen in jeder Nacht abhängig von der Schlafdauer und individuellen Faktoren 4-7 Schlafzyklen. .45-55%* Ein Schlafzyklus dauert 90 bis 110 Minuten** https://tinyurl.com/2huxt8bz ca. 15-20% Abb. 1. Der Schlafzyklus; Stiftung Gesundheitswesen. 2020. https://tinyurl.com/2huxt8bz 0.30 (2) Stabiler Schlaf Der Körper kommt zur Ruhe. Trotzdem ist der Schlaf noch leicht störbar. Der Schlafzyklus beginnt mit dem Einschlafen, diese Phase nimmt nur einen geringen Teil des Schlafes ein und zeichnet sich durch den fließenden Übergang des Wachzustandes in den Schlaf aus. Die zweite Phase ist der stabile Schlaf, hier kommt der Körper zur Ruhe. Die ersten beiden Phasen lassen sich zusammenfassen als „leichter Schlaf", der Mensch kann hier leicht gestört und aufgeweckt werden. Daraufhin folgt der Tiefschlaf, bei dem die Muskulatur des Körpers entspannt und der Blutdruck sowie der Puls sinken. Zuletzt folgt der REM-Schlaf (Rapid Eye Movement - „Schnelle Augenbewegung“), in dieser Phase träumt man sehr lebhaft, die Augen bewegen sich ruckartig und es tritt eine völlige Muskelentspannung ein.5 3) Tiefschlaf Die Spannung der Muskulatur nimmt weiter ab. Auch Herzschlag und Blutdruck sind niedrig. Uhrzeit 22.30 2.30 Abb. 2. Abfolge der Schlafstadien während des Schlafs. https://tinyurl.com/a7d85d4j 5 Stiftung Gesundheitswesen. (2021). Schlaf: Warum wir ihn brauchen. STIFTUNG GESUNDHEITS WISSEN 4.30 6.30 3

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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ansprechend aufgebaut bzw. gestaltet (Schriftbild, etc.) und ein angemessener Sprachstil wird verwendet. Insgesamt übertrifft diese Arbeit die Anforderungen. Bielefeld, den 10.03.2022 Fach: Fachlehrer: Jill Biologie Gesamtschule Schlafstörungen - eine Untersuchung bei Jugendlichen an der Name meiner Schule.... Vorgelegt am 25.02.2022 von: Gesamtschule Facharbeit im Schuljahr 2021/2022 Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Schlaf- Was ist das? 1.1. Aufbau des Schlafes...... 1.2. Die innere Uhr 1.3. Welche Schlafstörungen gibt es? 1.4. Schlaf und Schlafstörungen bei Jugendlichen 2. Untersuchung des Schlafverhaltens an der Friedrich Wilhelm Murnau- Gesamtschule 2.1. Erstellung eines Fragebogens. 2.2. Durchführung der Umfrage.. 2.3. Auswertung der Umfrage.........….. 2.4. Ergebnisse . Fazit Literaturverzeichnis... 1 2 Anhang. 2 4 5 6 7 7 9 10 10 14 15 17 Einleitung Schlafen ist einer der Hauptbestandteile unseres Lebens. Insgesamt schlafen die Menschen ein Drittel ihres gesamten Lebens.1 Der Schlaf hat sich für mich als ein wichtiger Faktor bei der physischen sowie psychischen Gesundheit erwiesen. Schlafe ich in einer Nacht wenig, dann erscheint es schwerer durch den Tag zu kommen. Je mehr und ruhiger ich in einer Nacht geschlafen habe, desto besser wird der Tag, der vor mir liegt. In meinem Alltag begegne ich oft Jugendlichen, die sagen, dass sie müde seien oder sie sich bereits auf den Mittagsschlaf nach der Schule freuen. Obwohl der Schlaf so wichtig für uns Menschen ist, höre ich immer wieder, wie wenig viele meiner Mitschüler schlafen. Auch ich war bereits in meinem Schulalltag müde und habe selbst gemerkt, wie stark die Stimmung und die Konzentrationsfähigkeit von dem Schlaf der vorherigen Nacht abhängig sein kann. Bis vor wenigen Monaten war mein Schlafverhalten problematisch, ich schlief maximal sechs Stunden in einer Nacht und kam morgens schwer aus dem Bett. Nachdem ich für mich selbst entschieden hatte, an meinem Schlaf zu arbeiten, fragte ich mich, inwiefern die Jugendlichen in meinem Umfeld wirklich von schlechten Schlafgewohnheiten betroffen sind. Inwiefern spielen Schlafstörungen bei den schlechten Schlafgewohnheiten eine Rolle? Mir wurde schnell bewusst, dass ich gerne eine Umfrage zu der Thematik Schlaf bei Jugendlichen in meinem Alter machen würde. Zudem interessiert mich jedoch auch, ob es da bei den Altersstufen des Jugendalters wesentliche Unterschiede gibt. Meine Hypothese vor meiner Umfrage lautet, dass jüngere Jugendliche sicher noch mehr schlafen als ältere Jugendliche, da die Schule und die Alltagsbelastung bei zunehmendem Alter größer wird und diese Faktoren nach meinem Empfinden einen großen Einfluss auf den Schlaf haben. Dieser Vermutung möchte ich im Rahmen dieser Facharbeit nachgehen. Ich möchte zudem erfahren, ob die Jugendlichen ggf. unter Schlafstörungen leiden bzw. herausfinden, ob sie Anzeichen dafür zeigen. Dafür informiere ich mich vor der Durchführung meiner Umfrage mit Hilfe von Literatur und Internetquellen über Schlaf und Schlafstörungen insbesondere mit Blick auf Jugendliche. Die Entscheidung, mich auf die Fragestellung, inwiefern Jugendliche an meiner Schule von Schlafstörungen betroffen sind, festzulegen, fiel mir leicht, da es eine Thematik ist, die mich sehr interessiert und mit der ich mich gerne auseinandersetze. ¹Fischbach, R.D. Dr. med. (Hrsg.) Ern, Guido. Dr. med. (Hrsg.) (2001). Gesunder Schlaf. Schlafstörungen erfolgreich behandeln. Neuer Honos-Verlag. (S.10) 1 1. Schlaf- Was ist das? Der Schlaf scheint eine schnell reversible Form des stark verminderten Wachzustandes zu sein, da der Mensch sich im Schlaf kaum bewegt, sowie weder ansprechbar noch bei Bewusstsein ist.² Eine von drei Stunden des Lebens wird geschlafen, der Mensch nimmt davon jedoch kaum etwas wahr. Lediglich das Ende des Schlafens, zumeist das abrupte Aufwachen durch Störungen von außen, wird wahrgenommen. Wir spüren nicht einmal den exakten Zeitpunkt des Einschlafens. Beim Schlafen scheint der Mensch zwar ohne Bewusstsein zu sein, doch mit Hilfe von Reizen kann man eine schlafende Person jederzeit wecken, aus diesem Grund kann man nicht von einer echten Bewusstlosigkeit sprechen.³ Der Schlaf wird benötigt, damit sich das Gehirn von den wachen Stunden des Tages erholen kann. ,,Wer wach sein will, muss schlafen." (Dr. Benedict/ Tunberger, 2019, S.18) Nicht nur das Gehirn erholt sich im Schlaf, auch übrige Teile des Körpers wie das Herz- Kreislauf-System sowie die Gewebe und Zellen erhalten genügend Regeneration. Die empfohlene Schlafdauer liegt bei Erwachsenen bei sieben bis neun Stunden, Jugendliche sollten mindestens acht Stunden Schlaf pro Nacht aufweisen. Diese Werte sind allerdings alles lediglich Empfehlungen, eine Abweichung kann mehr oder weniger große Folgen haben, denn es gibt Menschen, die mit weniger Schlaf pro Nacht auskommen und beispielsweise mit sechs Stunden Schlaf zufrieden und erholt in den Tag starten können. Eine geringe Schlafdauer weist also nicht zwangsläufig auf gestörten Schlaf hin.4 1.1. Aufbau des Schlafes Anhand von Messungen der Gehirnaktivität, der Augenbewegungen sowie der Muskelspannung kann man den Schlaf in vier verschiedene Schlafphasen aufteilen. Jeder Mensch durchläuft diese Phasen in einer bestimmten Abfolge, die sich im Laufe der Nacht mehrmals wiederholt. Dies sind die Schlafzyklen. Eine klare Reihenfolge der Schlafphasen zeichnet den gesunden Schlafzyklus aus. Meist werden vier bis sieben 2 DocCheck Flexikon: Schlaf. https://flexikon.doccheck.com/de/Schlaf#Definition 3 Zulley, J.; Knab, B. (2016). Die kleine Schlafschule. Wege zum guten Schlaf. Mabuse-Verlag. (S.12f.) 4 Benedict, C. Dr.; Tunberger, M. (2019). Schlaf ist die beste Medizin. Eden Books. (S. 17ff.) 2 Schlafzyklen in einer Nacht durchlaufen, die jeweils eine Dauer von 90 bis 110 Minuten aufweisen. Der Schlafzyklus Ein Schlafzyklus besteht aus vier Schlafphasen 1 Einschlafphase Übergang vom Wachzustand zum Schlaf. ca. 5% 4 REM-Schlaf Die Muskulatur des Körpers ist maximal entspannt und die Augen zeigen phasenweise schnelle Bewegungen (Rapid Eye Movements - REM). Quelle: Maurer et al. (2018) Stiftung Gesundheitswissen 2020 ca. 20-25%* REM-Schlaf Phason Leichtschlaf Tiefschlaf ca. *Dies bezieht sich auf die Gesamtschlafzeit während einer Nacht. **Gesunde Schläferinnen und Schläfer durchlaufen in jeder Nacht abhängig von der Schlafdauer und individuellen Faktoren 4-7 Schlafzyklen. .45-55%* Ein Schlafzyklus dauert 90 bis 110 Minuten** https://tinyurl.com/2huxt8bz ca. 15-20% Abb. 1. Der Schlafzyklus; Stiftung Gesundheitswesen. 2020. https://tinyurl.com/2huxt8bz 0.30 (2) Stabiler Schlaf Der Körper kommt zur Ruhe. Trotzdem ist der Schlaf noch leicht störbar. Der Schlafzyklus beginnt mit dem Einschlafen, diese Phase nimmt nur einen geringen Teil des Schlafes ein und zeichnet sich durch den fließenden Übergang des Wachzustandes in den Schlaf aus. Die zweite Phase ist der stabile Schlaf, hier kommt der Körper zur Ruhe. Die ersten beiden Phasen lassen sich zusammenfassen als „leichter Schlaf", der Mensch kann hier leicht gestört und aufgeweckt werden. Daraufhin folgt der Tiefschlaf, bei dem die Muskulatur des Körpers entspannt und der Blutdruck sowie der Puls sinken. Zuletzt folgt der REM-Schlaf (Rapid Eye Movement - „Schnelle Augenbewegung“), in dieser Phase träumt man sehr lebhaft, die Augen bewegen sich ruckartig und es tritt eine völlige Muskelentspannung ein.5 3) Tiefschlaf Die Spannung der Muskulatur nimmt weiter ab. Auch Herzschlag und Blutdruck sind niedrig. Uhrzeit 22.30 2.30 Abb. 2. Abfolge der Schlafstadien während des Schlafs. https://tinyurl.com/a7d85d4j 5 Stiftung Gesundheitswesen. (2021). Schlaf: Warum wir ihn brauchen. STIFTUNG GESUNDHEITS WISSEN 4.30 6.30 3