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Fotosyntheserate und Anpassung an den Standort

Fotosyntheserate und Anpassung an den Standort

 FREIWILLIGE AUFGABE BIOLOGIE
S.86 AUFGABE 1 UND 2
1. Aufgabe - Fotosyntheserate und Außenfaktoren
Die Fotosynthese ist vorwiegend von Licht

Fotosyntheserate und Anpassung an den Standort

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Taruna

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FREIWILLIGE AUFGABE BIOLOGIE S.86 AUFGABE 1 UND 2 1. Aufgabe - Fotosyntheserate und Außenfaktoren Die Fotosynthese ist vorwiegend von Licht, Kohlenstoffdioxidkonzentration und Temperatur abhängig. Dabei lässt sich die Abhängigkeit der Leistung von Licht mit Hilfe von einer Sättigungskurve grafisch veranschaulichen. Wie wir schon in den letzten Biologiestunden zusammenfassen konnten, ist der Sättigungspunkt für die Pflanzen enorm wichtig, da es bei Überschreitung des Punkts zu Schäden durch Fotoinhibition führen könnte oder die Fotosyntheserate wieder rasant fällt. Pflanzen zeigen unterschiedliche Anpassungen an die Lichtintensität, weswegen gleichzeitig auch die Geschwindigkeit, mit der die Photosynthese abläuft sich anpasst. Diesen Unterschied sehen wir in der Abbildung von Aufgabe 1. Hierbei wurde bei konstanter Temperatur der Einfluss von verschiedenen Faktoren auf die Fotosyntheserate untersucht, wobei sich deutlich herausstellte, dass der Einfluss von Starklicht die Fotosyntheserate deutlich verstärkt und ein Maximum von ca. 90,,relativen Einheiten,, erreicht. Hingegen dazu erreicht das Schwachlicht nur ein Maximum von etwa 40 ,,relativen Einheiten,,. Dennoch stellt sich uns die Frage wo genau der Unterschied zwischen den angegeben Einflüssen auf die Fotosyntheserate entsteht. Der wichtigste Unterschied liegt auch am nächsten, bei den verschiedenen Lichtstärken verhält sich auch die Reaktion (in unserem Fall die Photosyntheseleistung) unterschiedlich. Während bei dem Starklicht auch eine hohe Intensität der Lichtstärke angewendet wird, passiert bei dem Schwachlicht, das genaue Gegenteil. Zieht man nun den zweiten Teil der Aufgabe...

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1a hinzu, kann man meine vorherigen Argumente besser Verstehen. Das Ziel dieses Experiments war es herauszufinden wie sich der Einfluss von verschiedenen Lichtintensitäten auf den Vorgang der Fotosynthese auswirkt, weswegen ich zum Entschluss gekommen bin, dass durch das hinzufügen von verschiedenen Temperatur, was selbstverständlich auch ein Außenfaktor ist, welcher die Fotosyntheserate beeinflusst, die letztendlichen Ergebnisse nur verfälscht wären. Des weiteren möchte ich nun auf den zweiten Teil der 1. Aufgabe eingehen (Aufgabe 1b), denn meiner Meinung nach, zurückführend auf die Abbildung, stimmt die Aussage nur teilweise. Allgemein kann man sagen, dass die Wirkung, welche die Lichtintensität auf die Pflanze ausübt enorm wichtig sei, dennoch ist es nicht die einzige Quelle welche einen Einfluss auf die Kurve der Fotosynthese hat. Unteranderem hat die Temperatur, mindestens einen genau so wichtigen Stellenwert wie das Licht. Ein weiteres Argument meiner Seite, wäre die alleinige Durchführung des Experiments. Wie schon vorhin erwähnt, basiert das Experiment hauptsächlich auf der Suche nach dem Unterschied zwischen Stark und Schwachlicht, der Einfluss der Temperatur führt hierbei zu keinem Unterschied. Zusammengefasst bin ich daher der Meinung, dass auch wenn die Lichtintensität eine wichtige Rolle bei dem Verlauf der Fotosynthese spielt, ist sie nicht die wichtigste und hinzufügend dazu denke ich, dass alleine die Abbildung nicht ausreicht um eine akkurate Aussage zu tätigen, ob das Licht einen wirklich so großen Einfluss auf den Ablauf der Kurve hat. 2. Anpassungen an den Standort In den zwei vorgestellte Abbildung (unten 1, oben 2), sieht man einen skizzenähnlichen Aufbau zweier verschiedener Blätter. In der oberen Abbildung, sieht man eine klare Einteilung in Culticula, oberer Epidermis, Palisadengewebe, Schwammgewebe ohne Leitbündel, und die untere Epidermis. Eine Sache unterscheidet diese Skizze jedoch trotzdem von der ,,normalen,, Abbildung, lebende Haare welche in dieser Skizze wie kleine Hörner dargestellt wurden, sind die einzige Besonderheit in der oberen Darstellung. Die untere Abbildung zeigt jedoch mehrere Verschiedenheiten, die obere Epidermis setzt sich in diesem Fall aus mehreren Schichten zusammen, auch das Palisadengewebe sowie das Schwammgewebe ist viel breiter verteilt und nimmt dadurch auch viel mehr platz ein. Ein weiterer enormer Unterschied ist die unterste Schicht die der originalen unteren Epidermis ähnelt, jedoch in diesem Beispiel keine Vakuole vorweisen kann. Des weiteren hat dieses Blatt ganze drei Schließmuskel (links, mitte, rechts) und die im vorherigen Beispiel noch als lebende Haare, werden in diesem Beispiel als tote Haare vorgestellt. Hierbei unterschieden sich die toten von den lebenden Haaren hauptsächlich in der Form, Anzahl und Länge, bzw. der Breite. Verglichen mit dem uns bekannten Laubblatt erkannt bei dem Querschnitt einen typischen Schichtaufbau. Hierbei besteht die obere Epidermis normalerweise aus einer Schicht. Ihre Zellen sind nahtlos miteinander verbunden und haben normalerweise keine Chloroplasten. Die äußere Zellwand der oberen Epidermis ist normalerweise verdickt und durch einen dünnen Wachsfilm geschützt, der als Epidermis bezeichnet wird. Sie machen die obere Epidermis für Wasserdampf und andere Gase nahezu undurchlässig. Die obere Epidermis verhindert nicht nur mechanische Schäden, sondern schützt auch die Blätter vor mikrobiellen Infektionen. Unterhalb des meist einschichtigen Palisadengewebes befindet sich das Schwammgewebe. Die Zellen des Schwammgewebes sind in einem lockeren Verband angeordnet und enthalten ebenfalls Chloroplasten. Sie dienen vor allem der Fotosynthese. Manchmal bewirkt ein weitläufiger interzellulärer Raum (Zellraum), dass das Schwammgewebe eine beträchtliche innere Oberfläche erreicht. Der Gasaustausch zwischen den Blättern und der Umwelt erfolgt über Zellen. Das Kohlendioxid gelangt zwischen den Zellen zu den Schwamm- und Zaungewebezellen. Durch die interzellulären Linien kann Wasserdampf in entgegengesetzter Richtung in die Umwelt freigesetzt werden. Die Epidermis ist das Schutzgewebe und das Verschlussgewebe unter dem Blatt. Um den Gasaustausch einzustellen, gibt es zwei Poren, die aus Poren mit einem Spalt zwischen den beiden Poren bestehen. Stomata haben zwei völlig entgegengesetzte Aufgaben: Einerseits können sie beim Schließen der Stomata die Pflanzen vor dem Austrocknen schützen, da sonst kontinuierlich Wasserdampf an die Außenluft abgegeben wird. Andererseits erlauben sie nur die Absorption von Kohlendioxid aus der Außenluft beim Öffnen, was für den wichtigen Photosyntheseprozess wesentlich ist. Zusammengefasst kann man sagen, dass die vorgestellten Abbildungen verglichen mit dem uns bekannten und alltäglichen Laubblatt mehrer Gemeinsamkeiten oder Ähnlichkeiten aufweisen kann, jedoch trotzdem gewisse Unterschiede bestehen. Aufgabe 2b Ein Beispiel für ein Blattgruppe welch der oberen Skizze ähnelt sind die Hygrophyten. Hygrophyt = Feuchtpflanzen. Sie zeichnen sich meist durch große, dünne Blätter mit markanten Stomata aus. Diese freiliegenden Stomata ermöglichen es den Pflanzen, durch Verdunstung (Transpiration) große Mengen Wasser freizusetzen. Der Querschnitt eines typischen Wasserpflanzenblattes zeigt eine dünne äußere Zellschicht (Epidermis). Der Raum zwischen den Zellen ist groß. Die Blätter feuchter Pflanzen haben sogar lebende Haare, haarartige Blattstrukturen aus wichtigen Pflanzenzellen, die die Oberfläche der Blätter ausdehnen können. Diese Konstruktion kann die Freisetzung von Wasser in die Umwelt erhöhen. Ein Beispiel für eine feuchte Pflanze ist die Sumpfdotterblume. Diese Art von Pflanzen leben hauptsächlich, wie schon der Namen sagt, an Feuchtgebieten, wie zum Beispiel Regenwälder, Sümpfe und Auen. Diese Standorte unterstützen nämlich optimal den natürlichen Aufbau der Pflanzen zu welchen flache Wurzeln, große Blätter, eine dünne Culcticula sowie große Spaltöffnungen (Stroma), gehören.

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FREIWILLIGE AUFGABE BIOLOGIE S.86 AUFGABE 1 UND 2 1. Aufgabe - Fotosyntheserate und Außenfaktoren Die Fotosynthese ist vorwiegend von Licht, Kohlenstoffdioxidkonzentration und Temperatur abhängig. Dabei lässt sich die Abhängigkeit der Leistung von Licht mit Hilfe von einer Sättigungskurve grafisch veranschaulichen. Wie wir schon in den letzten Biologiestunden zusammenfassen konnten, ist der Sättigungspunkt für die Pflanzen enorm wichtig, da es bei Überschreitung des Punkts zu Schäden durch Fotoinhibition führen könnte oder die Fotosyntheserate wieder rasant fällt. Pflanzen zeigen unterschiedliche Anpassungen an die Lichtintensität, weswegen gleichzeitig auch die Geschwindigkeit, mit der die Photosynthese abläuft sich anpasst. Diesen Unterschied sehen wir in der Abbildung von Aufgabe 1. Hierbei wurde bei konstanter Temperatur der Einfluss von verschiedenen Faktoren auf die Fotosyntheserate untersucht, wobei sich deutlich herausstellte, dass der Einfluss von Starklicht die Fotosyntheserate deutlich verstärkt und ein Maximum von ca. 90,,relativen Einheiten,, erreicht. Hingegen dazu erreicht das Schwachlicht nur ein Maximum von etwa 40 ,,relativen Einheiten,,. Dennoch stellt sich uns die Frage wo genau der Unterschied zwischen den angegeben Einflüssen auf die Fotosyntheserate entsteht. Der wichtigste Unterschied liegt auch am nächsten, bei den verschiedenen Lichtstärken verhält sich auch die Reaktion (in unserem Fall die Photosyntheseleistung) unterschiedlich. Während bei dem Starklicht auch eine hohe Intensität der Lichtstärke angewendet wird, passiert bei dem Schwachlicht, das genaue Gegenteil. Zieht man nun den zweiten Teil der Aufgabe...

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Ein weiteres Argument meiner Seite, wäre die alleinige Durchführung des Experiments. Wie schon vorhin erwähnt, basiert das Experiment hauptsächlich auf der Suche nach dem Unterschied zwischen Stark und Schwachlicht, der Einfluss der Temperatur führt hierbei zu keinem Unterschied. Zusammengefasst bin ich daher der Meinung, dass auch wenn die Lichtintensität eine wichtige Rolle bei dem Verlauf der Fotosynthese spielt, ist sie nicht die wichtigste und hinzufügend dazu denke ich, dass alleine die Abbildung nicht ausreicht um eine akkurate Aussage zu tätigen, ob das Licht einen wirklich so großen Einfluss auf den Ablauf der Kurve hat. 2. Anpassungen an den Standort In den zwei vorgestellte Abbildung (unten 1, oben 2), sieht man einen skizzenähnlichen Aufbau zweier verschiedener Blätter. In der oberen Abbildung, sieht man eine klare Einteilung in Culticula, oberer Epidermis, Palisadengewebe, Schwammgewebe ohne Leitbündel, und die untere Epidermis. 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Verglichen mit dem uns bekannten Laubblatt erkannt bei dem Querschnitt einen typischen Schichtaufbau. Hierbei besteht die obere Epidermis normalerweise aus einer Schicht. Ihre Zellen sind nahtlos miteinander verbunden und haben normalerweise keine Chloroplasten. Die äußere Zellwand der oberen Epidermis ist normalerweise verdickt und durch einen dünnen Wachsfilm geschützt, der als Epidermis bezeichnet wird. Sie machen die obere Epidermis für Wasserdampf und andere Gase nahezu undurchlässig. Die obere Epidermis verhindert nicht nur mechanische Schäden, sondern schützt auch die Blätter vor mikrobiellen Infektionen. Unterhalb des meist einschichtigen Palisadengewebes befindet sich das Schwammgewebe. Die Zellen des Schwammgewebes sind in einem lockeren Verband angeordnet und enthalten ebenfalls Chloroplasten. Sie dienen vor allem der Fotosynthese. Manchmal bewirkt ein weitläufiger interzellulärer Raum (Zellraum), dass das Schwammgewebe eine beträchtliche innere Oberfläche erreicht. 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Zusammengefasst kann man sagen, dass die vorgestellten Abbildungen verglichen mit dem uns bekannten und alltäglichen Laubblatt mehrer Gemeinsamkeiten oder Ähnlichkeiten aufweisen kann, jedoch trotzdem gewisse Unterschiede bestehen. Aufgabe 2b Ein Beispiel für ein Blattgruppe welch der oberen Skizze ähnelt sind die Hygrophyten. Hygrophyt = Feuchtpflanzen. Sie zeichnen sich meist durch große, dünne Blätter mit markanten Stomata aus. Diese freiliegenden Stomata ermöglichen es den Pflanzen, durch Verdunstung (Transpiration) große Mengen Wasser freizusetzen. Der Querschnitt eines typischen Wasserpflanzenblattes zeigt eine dünne äußere Zellschicht (Epidermis). Der Raum zwischen den Zellen ist groß. Die Blätter feuchter Pflanzen haben sogar lebende Haare, haarartige Blattstrukturen aus wichtigen Pflanzenzellen, die die Oberfläche der Blätter ausdehnen können. Diese Konstruktion kann die Freisetzung von Wasser in die Umwelt erhöhen. Ein Beispiel für eine feuchte Pflanze ist die Sumpfdotterblume. Diese Art von Pflanzen leben hauptsächlich, wie schon der Namen sagt, an Feuchtgebieten, wie zum Beispiel Regenwälder, Sümpfe und Auen. Diese Standorte unterstützen nämlich optimal den natürlichen Aufbau der Pflanzen zu welchen flache Wurzeln, große Blätter, eine dünne Culcticula sowie große Spaltöffnungen (Stroma), gehören.