Die Grundlagen der Genregulation bei Eukaryoten und Prokaryoten
Die Genregulation bei Eukaryoten und Prokaryoten unterscheidet sich grundlegend in ihrer Komplexität und Funktion. Bei Prokaryoten dient die Genregulation hauptsächlich der Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen wie Sauerstoffgehalt, Nährstoffangebot, Temperatur, pH-Wert und osmotischen Druck.
Definition: Das Operon-Modell Prokaryoten ist eine funktionelle Einheit aus Promotor, Operator und Strukturgenen, die vom Regulatorgen gesteuert wird.
Die Genregulation erfolgt bei Prokaryoten häufig durch das Operon-System, wobei zwei wichtige Mechanismen unterschieden werden: Die positive und negative Regulation. Bei der positiven Regulation benötigt die RNA-Polymerase einen Aktivator zur Transkription. Bei der negativen Regulation verhindert ein Repressor durch Bindung an den Operator die Transkription.
Die Genregulation bei Eukaryoten ist komplexer, da sie weniger auf Umweltveränderungen reagieren muss, dafür aber die Entwicklung mehrzelliger Organismen steuert. Hierbei müssen in verschiedenen Zelltypen die richtigen Gene zum richtigen Zeitpunkt aktiviert werden.
Highlight: Aktivatoren und Repressoren sind Regulatorproteine, die von Regulatorgenen codiert werden und als Transkriptionsfaktoren fungieren.











