Stress und seine Auswirkungen auf den Körper
Stress ist eine körperliche und psychische Reaktion auf Herausforderungen. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Stress:
- Eustress (nützlicher Stress):
- Kurzfristige Anspannungsereignisse
- Fordert heraus und macht leistungsfähiger
- Wechselt sich mit Entspannung ab
- Macht optimistisch, glücklich und stark
Beispiel: Anspannung vor einem Sportwettkampf oder Glücksgefühle vor einer Hochzeit sind typische Eustress-Beispiele.
- Distress (schädlicher Stress):
- Langfristige oder wiederkehrende Überlastungen
- Überfordert und blockiert
- Verhindert rationale Problemlösung
- Macht ängstlich, gereizt und erschöpft
Beispiel: Überforderung am Arbeitsplatz ist ein klassisches Distress-Beispiel.
Die Stressreaktion im Körper läuft wie folgt ab:
- Reize werden über Auge oder Ohr ans Großhirn geleitet.
- Das limbische System signalisiert Angst.
- Der Hypothalamus startet eine Signalkette.
- Über den Sympathikus werden Herz, Blutgefäße und Nebennierenmark aktiviert.
- Herzfrequenz und Blutdruck steigen.
- Adrenalin und Noradrenalin werden ausgeschüttet.
- Die Hypophyse wird angeregt und stimuliert Schilddrüse und Nebennierenrinde.
- Thyroxin steigert den Stoffwechsel in allen Zellen.
- Cortisol beeinflusst verschiedene Körperfunktionen.
Highlight: Adrenalin regt die Freisetzung von Glucose an, was Energie für die Muskeln liefert - ein wichtiger Aspekt der Blutzuckerregulation durch Hormone.
Vocabulary: Cortisol ist ein Stresshormon, das unter anderem die Ausschwemmung roter Blutzellen fördert und die Blutgerinnung beschleunigt.





