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 INSULIN
Fein Hormon (Botenstoff, der den Stoffwechsel steuert) : Herstellung in der Bauchspeicheldrüse
Reiz für Insulinausschüttung
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INSULIN Fein Hormon (Botenstoff, der den Stoffwechsel steuert) : Herstellung in der Bauchspeicheldrüse Reiz für Insulinausschüttung steigender Blutzuckerspiegel Funktion: Förderung der Aufnahme von Glukose aus Blut in Zellen (vorallem in Leberzellen und Muskelzellen) ● Gesteigerte Verbrennung der Glukose zur Energieerzeugung Vermehrte Überführung von Glukose in Speicherform Glykogen (Speicherung in Leber -und Muskelzellen) Steigerung der Aufnahme freier Fettsäuren in Zellen (Leber und Fettgewebe) vermehrt in Depotfett überführt und gespeichert Hemmung des Fettabbau ● Förderung des Eiweißaufbaus und Hemmung des Eiweißabbaus ● Glukagon: ein Hormon Gegenspieler zum Insulin Funktion: • Erhöht den Blutzucker durch Förderung von Glykogenabbau (aus der Leber Iden Muskeln) und Glukoseneubildung (Glukoneogenese) Glukagon steigert Fett - und Proteinabbau Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus Bauchspeicheldrüse schüttet Glucagon aus Blutzucker- spiegel zu hoch Blutzucker- spiegel zu niedrig Körperzellen nehmen Glucose auf; Leber- und Muskelzellen speichern sie als Glykogen 4 Bauchspeicheldrüse misst Blutzuckerspiegel Leber- und Muskelzellen bauen Glykogen zu Glucose ab und geben sie ins Blut ab Blutzuckerspiegel sinkt Blutzuckerspiegel steigt Behandlungsstrategien: Theapieziele bei Typ 1 und Typ 2. ● möglichst normnahe Blutzuckereinstellung eine bestmögliche Lebensqualität die Minimierung von Folgeerkrankungen Insulin: Insulinpräparate: Bolusinsuline kurzwirksame Insuline Basalinsulin-langwirksame Insuline ● NPH Insuline (2.B. Insuman Basal) Normalinsulin /Altinsulin (z.B. Humaninsulin) ● kurzwirksame Insulinanaloga (z.B. Insulinanaloga) ● Aufbewahrung und Haltbarkeit: nicht angebrochene Insulinflaschen im Kühlschrank lagern INSULIN ● Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten: • Verminderung der Insulinwirkung 2.B. durch Schilddrüsenhormone, Glukokortikoide, Saluretika (harntreibende Medikamente) ● • Verstärkung der Insulinwirkung durch bestimmte Antibiotika und einige Betablocker (Herzkreislaufmedikament) einige Betablocker maskieren die Symptome einer Hypoglykämie Bemerkung auch intravenös Spritz-Ess-Abstand 20-30 min wirken schneller und kürzer kein Spritz-Ess-Abstand ist trübe 20 mal durchmischen ist klar kein mischen langwirksame Insulinanaloga (z.B. Insulin glargin) Mischinsuline...

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/Kombinationsinsulin (2.3.Actraphane 30/70) und NPH Insulin -20 mal durchmischen Kombination aus Normal ● angebrochene Insulinflaschen 30 Tage bei Raumtemperatur haltbar Wirkungsverlust bei Hitze, direkter Sonneneinstrahlung, Temperaturen <20°c und starkem Schütteln nicht verwenden bei sichtbaren Ausflockungen, Schlierenbildung, Farbveränderungen, nach Gefrieren, bei Überschreiten des Verfalldatums Wenn Insulin fehlt: (absoluter Insulinmangel) • Glucose kommt nicht in die Zellen • Glucose steht nicht zur Energieerzeugung bereit Schwäche, Leistungsminderung ● es entsteht kein Glykogen (Speicherform) Fettsäuren gelangen nicht in die Zelle -kein Depotfett Gewichtsabnahme Förderung / Steigerung Fettabbau Gewichtsabnahme, Übelkeit, Bauchschmerzen • Eiweiß wird abgebaut (Notsituation) Schwäche, Leistungsminderung, Gewichtsabnahme Wirkung Beginn nach 20-30 min Maximum:nach 2 h Dauer: 5-7h Beginn: nach 5-15 min Maximum: nach 1 h Dauer: 2-3h Beginn nach 45-90 min Maximum: nach 4-8h Dauer: 10-12 h Beginn: nach 2-4 h Maximum:nach 7-12 h Dauer: 12-24h Blutzucker steigt (Hyperglykämie) Polyurie ➡Polydipsie Orale Antidiabetika: (Typ 2.) Metformin: senkt die Zuckerproduktion der Leber und erhöht die Insulinempfindlichkeit der Zellen ● Glitazone: erhöht die Insulinempfindlichkeit von Leber, Muskulatur und Fettgewebe SGLT-2-Hemmer: steigern die Zuckerausscheidung über die Nieren ● Alpha-Glukosidashemmer: vermindern die Zuckeraufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt ins Blut Sulfonylharnstoffe und Glinide: erhöhen die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse GLP-1-Rezeptor agonisten + DPP-4-Hemmer:verstärken die Wirkung des Darmhormons GLP-1. das die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse anregt. Insulininjektion: Insulin in Fertigpens, Penpatronen, Durchstechflaschen Injektionsbereich: Bauch. Oberschenkel, Gesäß, Rückseiten d. Oberarme subcutan (s.c.)! Kanülen: Einweg-Pennadeln, Einweg-Sicherheits-Pennadeln, Einweg-Insulinspritzen empfohlene kanülenlänge: 4-6 mm Injektionswinkel 90° ohne oder mit Hautfalte (Kinder < 6 Jahre, sehr schlanke Erwachsene) Injektion nicht in Bereiche mit Zeichen von Lipodystrophie, Entzündung, Infektion, ödem, Hämatom, in Narben oder Muttermale,... Nebenwirkungen: zwei Arten der Lipodystrophie: Wachstum" = Fettgewebsstörung 4) Lipohypertrophie (LH) Vergrößerung der Adipozyten Schwellungen u. Verhärtungen des Fettgewebes Entstehung: kleinste Verletzungen (durch Infekt. unen) in kombi- nation mit der fettaufbauenden Wirkung des Insulins Verdickungen des Unterhautfettge- webes an den traumatisierten Infektionsbereichen - können an allen Infektionsstellen auftauchen -Insulin zu oft an der gleichen Stelle gespritzt • Faktoren, die zur Entstehung beitragen: gleiche Injektionsstelle gleiche Injektionsnadel/set (-Hautfaltenbildung = eingeschränkte Injektionszone) Therapieschemata: •Folgen (Insulininjektion in lipohypertrophes Gewebe): Schwellung / Verhärtung d. Gewebes kann LH verstärken verminderte Insulinresorption (Insulin kurz bis zu 30% verringert) - signifikante Schwankungen in der Insulinaufnahme Konventionelle Therapie (CT): "fehlerhaft" Intensivierte Konventionelle Therapie (ICT): Insulinpumpentherapie (CSII) : basalunterstützte orale Therapie (BOT): Supplementäre Insulin- Therapie (SIT): INSULIN verwendete Insulinart bzw. Medikament: Mischinsulin verzögerungsinsulin (Basalrate) kurz wirksames Insulin (Bolus) *2 Normalinsulin Uni kurzwirksames Insulin orales Antidiabetikum +Langzeit Insulin orales Antidiabetikum +kurz wirksames Insulin 2.) Lipoatrophie (LA). Verlust von Adipozyten (Fettzellen) Dellen, Krater lokale Immunreaktion gegen Fettzellen, durch Insulinkristalle ausgelöst - Zeitpunkt der Applikation / Dosis: Präventionsmaßnahmen: - Wechsel a. Injektionsstelle bei jeder Injektion kleinste Verletzungen vermeiden - Nutzung größerer Injektionszonen - Einmalverwendung von Pen-und Infusionssets Infektionsgefahr vermeiden Untersuchung der Injektionsstelle ● vor dem Frühstück (morgens) ● vor dem Abendessen (Abends) ● - ● Morgen 2/3 feste Dosis Abend 1/3 1-2 mal täglich zusätzlich zu den Hauptmahlzeiten (je nach KE- *1 Gehalt Mahlzeiten, Körper- liche Aktivität) Basis-Bolus-Prinzip • Tablette 1-0-1 ● Insulin 22:00 Uhr Tablette 1-0-1 Insulin vor jeder Mahlzeit (je nach B2) Vorteile: ● ● ● 2 Injektionen täglich einfach, schnell Henig B2 messen gute Stoffwechsellage hohe Flexibilität d. Patienten bei Aktivität u. Mahlzeit bessere Stoff- wechseleinstellung weniger Spritzen einfach +effektiv wenig BZ messen flexibel hinsichtlich Essenszeiten Nachteile: regelmäßig Essen Gewichtszunahme unflexibel vor jeder Mahlzeit B2 messen + entsprechend Insulin spritzen nur geschulte dauerhaft Katheter Defekt ketoazidose viele BZ- Messungen u. Infektionen = unmittelbar davor bestimmter BZ-Wert Imorgens am meisten Insulin, mittags am wenigsten = Separat gespritzt bei z.mahlzeit Zwischenmahlzeiten bei Hauptmahlzeit berücksichtigt - Diabetes Behandlungsform: Verzögerungsinsulin zur Abdeckung des Stoffwechselgrundbedarfs und kurzeitinsulin vor den Mahlzeiten

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Metformin: senkt die Zuckerproduktion der Leber und erhöht die Insulinempfindlichkeit der Zellen ● Glitazone: erhöht die Insulinempfindlichkeit von Leber, Muskulatur und Fettgewebe SGLT-2-Hemmer: steigern die Zuckerausscheidung über die Nieren ● Alpha-Glukosidashemmer: vermindern die Zuckeraufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt ins Blut Sulfonylharnstoffe und Glinide: erhöhen die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse GLP-1-Rezeptor agonisten + DPP-4-Hemmer:verstärken die Wirkung des Darmhormons GLP-1. das die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse anregt. Insulininjektion: Insulin in Fertigpens, Penpatronen, Durchstechflaschen Injektionsbereich: Bauch. Oberschenkel, Gesäß, Rückseiten d. Oberarme subcutan (s.c.)! 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Verhärtungen des Fettgewebes Entstehung: kleinste Verletzungen (durch Infekt. unen) in kombi- nation mit der fettaufbauenden Wirkung des Insulins Verdickungen des Unterhautfettge- webes an den traumatisierten Infektionsbereichen - können an allen Infektionsstellen auftauchen -Insulin zu oft an der gleichen Stelle gespritzt • Faktoren, die zur Entstehung beitragen: gleiche Injektionsstelle gleiche Injektionsnadel/set (-Hautfaltenbildung = eingeschränkte Injektionszone) Therapieschemata: •Folgen (Insulininjektion in lipohypertrophes Gewebe): Schwellung / Verhärtung d. Gewebes kann LH verstärken verminderte Insulinresorption (Insulin kurz bis zu 30% verringert) - signifikante Schwankungen in der Insulinaufnahme Konventionelle Therapie (CT): "fehlerhaft" Intensivierte Konventionelle Therapie (ICT): Insulinpumpentherapie (CSII) : basalunterstützte orale Therapie (BOT): Supplementäre Insulin- Therapie (SIT): INSULIN verwendete Insulinart bzw. Medikament: Mischinsulin verzögerungsinsulin (Basalrate) kurz wirksames Insulin (Bolus) *2 Normalinsulin Uni kurzwirksames Insulin orales Antidiabetikum +Langzeit Insulin orales Antidiabetikum +kurz wirksames Insulin 2.) Lipoatrophie (LA). Verlust von Adipozyten (Fettzellen) Dellen, Krater lokale Immunreaktion gegen Fettzellen, durch Insulinkristalle ausgelöst - Zeitpunkt der Applikation / Dosis: Präventionsmaßnahmen: - Wechsel a. Injektionsstelle bei jeder Injektion kleinste Verletzungen vermeiden - Nutzung größerer Injektionszonen - Einmalverwendung von Pen-und Infusionssets Infektionsgefahr vermeiden Untersuchung der Injektionsstelle ● vor dem Frühstück (morgens) ● vor dem Abendessen (Abends) ● - ● Morgen 2/3 feste Dosis Abend 1/3 1-2 mal täglich zusätzlich zu den Hauptmahlzeiten (je nach KE- *1 Gehalt Mahlzeiten, Körper- liche Aktivität) Basis-Bolus-Prinzip • Tablette 1-0-1 ● Insulin 22:00 Uhr Tablette 1-0-1 Insulin vor jeder Mahlzeit (je nach B2) Vorteile: ● ● ● 2 Injektionen täglich einfach, schnell Henig B2 messen gute Stoffwechsellage hohe Flexibilität d. Patienten bei Aktivität u. Mahlzeit bessere Stoff- wechseleinstellung weniger Spritzen einfach +effektiv wenig BZ messen flexibel hinsichtlich Essenszeiten Nachteile: regelmäßig Essen Gewichtszunahme unflexibel vor jeder Mahlzeit B2 messen + entsprechend Insulin spritzen nur geschulte dauerhaft Katheter Defekt ketoazidose viele BZ- Messungen u. Infektionen = unmittelbar davor bestimmter BZ-Wert Imorgens am meisten Insulin, mittags am wenigsten = Separat gespritzt bei z.mahlzeit Zwischenmahlzeiten bei Hauptmahlzeit berücksichtigt - Diabetes Behandlungsform: Verzögerungsinsulin zur Abdeckung des Stoffwechselgrundbedarfs und kurzeitinsulin vor den Mahlzeiten