RGT-Regel und Klimaregeln für homoiotherme Tiere
Die zweite Seite führt wichtige Konzepte ein, die das Verständnis für die Anpassungen von Tieren an verschiedene Klimabedingungen vertiefen.
Definition: Die RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel) besagt, dass die Geschwindigkeit chemischer Reaktionen in einem Körper temperaturabhängig ist. Bei einer Temperaturerhöhung um 10°C erhöht sich die Reaktionsgeschwindigkeit enzymkatalysierter Reaktionen um das 2- bis 4-fache.
Die RGT-Regel Biologie gilt sowohl für homoiotherme als auch für poikilotherme Tiere sowie für unbelebte Materie. Sie erklärt, warum Temperatur einen so großen Einfluss auf biologische Prozesse hat.
Highlight: Die folgenden Klimaregeln gelten ausschließlich für homoiotherme Tiere.
Bergmannsche Regel:
Definition: Die Bergmannsche Regel Definition besagt, dass Arten in kälteren Regionen größer sind als ihre nahe verwandten Arten in wärmeren Gebieten.
Der Grund dafür liegt im Verhältnis von Oberfläche zu Volumen. Größere Tiere haben im Verhältnis zu ihrer Masse eine relativ kleine Oberfläche, wodurch sie weniger Wärme über die Oberfläche verlieren. Dies ist ein Bergmannsche Regel Beispiel für evolutionäre Anpassungen an kalte Klimazonen.
Allensche Regel:
Diese Regel ergänzt die Bergmannsche Regel und besagt, dass Arten in kälteren Regionen kleinere Körperanhänge (z.B. Ohren) haben als ihre nahe verwandten Arten in wärmeren Regionen.
Example: Ein Bergmannsche Regel Beispiel wäre der Vergleich zwischen Eisbären und Malaienbären. Eisbären sind deutlich größer als ihre Verwandten in wärmeren Gebieten.




