DNA-Struktur und epigenetische Modifikationen
Die DNA-Struktur und ihre epigenetischen Modifikationen spielen eine zentrale Rolle in der Epigenetik. Dieses Kapitel erklärt die Unterschiede zwischen Coding- und Non-Coding-DNA sowie verschiedene Arten von RNA.
Die DNA besteht zu 98% aus Non-Coding-DNA, die nicht für Proteine codiert, aber wichtige regulatorische Funktionen hat. Nur 2% der DNA sind Coding-DNA, die in mRNA umgeschrieben und zu Proteinen translatiert wird.
Vocabulary: Non-Coding-DNA sind DNA-Bereiche, die für funktionsspezifische ncRNAs (non-protein-coding-DNA) codieren.
Verschiedene RNA-Arten erfüllen unterschiedliche Funktionen:
- rRNA bildet mit Proteinen Ribosomen.
- tRNA transportiert Aminosäuren während der Proteinsynthese.
- miRNA und siRNA sind an der Genregulation beteiligt.
Example: miRNA (mikroRNA) ist eine körpereigene, kurze, doppelsträngige RNA, die sich an Proteine anlagert und den RISC-Komplex bildet. Dieser kann an mRNA binden und deren Zerstörung oder Translationshemmung bewirken.
Die Epigenetik nutzt diese verschiedenen RNA-Arten, um die Genexpression zu regulieren. Besonders wichtig sind dabei miRNA und siRNA, die durch Gene Silencing die Aktivität bestimmter Gene unterdrücken können.






