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Lernzettel zu Evolutionsfaktoren Selektionsfaktoren Isolation Gendrift Koevolution adaptive Radiation Analogie/Homologie Industriemelanismus Mimikry/Mimese

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Mutation: Sprunghafte, nicht durch Vererbung bedingte Veränderung der genetischen Informationen; Sie kann auf der Ebene der DNA (Genmutation), der Chromosomenstruktur (Chromosomenmutation) oder auch der Chromosomenzahl (Genommutation) erfolgen Gendrift: vollkommen zufällige, nicht durch Selektion bewirkte Veränderung des Genpools Isolation: Verhinderung des Gen- austauschs zwischen Evolutionsfaktoren Rekombination: Um- und Neu- kombination genetischer Informationen bei Meiose, sexueller Fort- pflanzung oder Gentechnik Individuen/Populationen durch verschiedene (Isolations-) Mechanismen Genpool einer Population Selektion: Unterschiedlicher Fortpflanzungserfolg von Individuen verschiedenen Phänotyps in einer Population; als künstliche Selektion in ähnlicher Weise durch den Menschen bei Züchtung angewandt Migration: Auswanderung aus dem heimischen Gebiet Population: Gesamtheit der an einem Ort vorhandenen Individuen einer Art Genpool: Gesamtheit der genetischen Variationen (Allele) einer Population Art: verändert Genpool Eine Gruppe Organismen, die sich von allen anderen Gruppen von Organismen unterscheiden und sich untereinander fortpflanzen und fruchtbaren Nachwuchs erzeugen können. Unterart: Die Unterart oder Subspezies ist in der biologischen Systematik die taxonomische Rangstufe direkt unterhalb der Art. Analogie: Unterschiedlicher Grundbauplan - gleiche Funktion Beispiel: konvergente Entwicklung: Zunehmende Ähnlichkeit von Strukturen bei verschiedenen Entwicklungsplänen (Grund: Maulwurf: & Maulwurfs- Säugetier grille: Insekt gleicher Selektionsdruck) Homologie: Gleicher Grundbauplan - unterschiedliche Funktion Beispiel: divergente Entwicklung: Auseinanderlaufen verschiedener Strahligkeit der Knochen bei Säuge- tieren Entwicklungslinien zu größeren Unterschieden 1, 2 und 5 Strahligkeit je anders ausgeprägt Kriterien: der Lage: Übereinstimmung der Strukturen in der Lage im Gesamtorganismus & in Anordnung der Teilstrukturen (z.B. Vorder- extremitäten der Wirbeltiere) Homologiekriterium der spezifischen Qualität Aufbau von Haischuppe und Wirbeltierzahn Schmelz Dentin (Zahnbein) Pulpa (Schuppen-/Zahnhöhle) Weiteres Beispiel: Schwimmblase der Knochenfische homolog zur Lunge der Landwirbeltiere der Stetigkeit: Verknüpfung durch Zwischenformen (embryonal oder fossil) Mensch Fische Grabhände Kriterium der Lage Vogel Pferd der spezifischen Qualität: Übereinstimmung in besonderen Einzelheiten (innerer Aufbau und Materialien des Aufbaus (z.B: Hautschuppen des Hais/Zähne des Menschen)) O₂-arm Kriterium der Stetigkeit Amphibien Wal O₂-reich Säuger zunehmende Trennung von Lungen- und Körperkreislauf Präadaptation: Beispiel Industriemelanismus Präadaption allgemein: -...

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Angepasstheiten bestehen bereits vor der Veränderung des Selektionsdrucks; erkannt werden Präadaptionen können erst im Rückblick als solche Beispiel: Birkenspanner (Biston betularia) - nachtaktive Schmetterlinge, helle und dunkle Exemplare - Fressfeinde fressen vor allem dunkle Exemplare & auf Birken schlecht getarnt Selektionsdruck bzgl. Färbung entsteht - Änderung der Umweltbedingungen & Änderung Selektionsdruck - Verdunklung der Baumrinde in Industriegebieten Selektionsvorteil für dunkle Exemplare & Gene der dunklen Exemplare setzen sich durch Industriemalanismus Mimikry: Warnung - Nachahmung anderer Lebewesen & Feinde täuschen/anlocken Warntracht mit Farbkonzepten z.B.: ungiftig, tarnt sich als giftig, aggressive Scheintracht (Anglerfisch) Ziel: Nachahmung visueller, auditiven und olfaktorischen Signalen Beispiel Schutzmimikry: Schwebefliege tarnt sich als Wespe - Schwebefliege = harmlos, Wespe nicht & Warntracht hält Fressfeinde fern Beispiel Lockmimikry: - Anglerfisch imitiert mit Anhängsel auf der Stirn Beute Scheintracht lockt Beute an Mimese: Tarnung - Tiere passen sich Lebensraum an schwer erkennbar - Tarntracht mit Form und/oder Farbe Pflanzenfresser passen sich häufig an Pflanze an Ziel: keine aufffälligen Signal senden, unauffällig bleiben Allomimese: - Tarnung als unbelebter Gegenstand für Fressfeinde somit unsichtbar - z.B: "lebende Steine" (Pflanzen) Phytomimese: - Tarnung als Pflanze - Beispiel: Stabheu- schrecke Zoomimese: - Gestalt anderer Tiere annehmen und sich so unbemerkt unter andere Art mischen - Beispiel: Ameisengrille abiotisch biotisch interspezifisch intraspezifisch intersexuell intrasexuell Sexualdimor- phismus Pflanzenzucht - Selektionsfaktoren künstliche Selektion Unbelebte Faktoren wie z. B.: Wetter, Klima Belebte Faktoren wie z.B.: Konkurrenz innerhalb einer Art (intraspezifisch) oder zwischen zwei oder mehr Arten (interspezifisch) haben Einfluss auf die reproduktive Fitness der verschiedenen Phänotypern einer Population Einflüsse ausgehend von anderen Lebewesen wie z.B.: Fressfeinde, Parasiten Einflüsse ausgehend von anderen Lebewesen wie z.B.: Konkurrenz um Nahrung, Geschlechtspartner, Brutreviere Faktoren zwischen mehreren Geschlechter Faktoren innerhalb von einem Geschlecht Erscheinungsunterschiede zwischen m. & w. Individuen derselben Art; Beispiel: Enten & Erpel der Art Reiherente von Menschen gesteuerte Selektion zur Förderung bestimmter Merkmale bei Tier- und Pflanzenarten Ziele: - Zeit und Raum sparen durch verkürzte Prozesse im Labor bessere Qualität, weniger Verluste Methoden: - Zellkulturtechnik, Heterosiseffekt, Klonen, Protoplastenfusion, Auslese, Kombinationszüchtung Koevolution - Stammesgeschichtliche Entwicklung zweier Arten (z.B. Putzfisch & Zackenbarsch) sich wechselseitig so zu beeinflussen, dass Veränderungen an der einen Art zur Veränderung bei der anderen Art führen. - "Wettrüsten" Selektionsdruck von einer auf eine andere Art - gegenseitige Anpassung zweier Arten, deren Lebensweisen stark voneinander abhängen ↓ Aufspaltung einer Population in Unterarten und Arten unter Bildung neuer ökologischer Nischen innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums Beispiel: blaugefärbte Echse Besiedlung der Insel durch wenige Einzeltiere (Gründerpopulation mit Allelen für die auffällige Körperfärbung) + keine speziellen Fressfeinde neu entstandene Population kann sich zufällig durchsetzen (Gendrift) Phasen: 1) Vermehrung: Gründerpopulation einer Art sucht neuen Lebensraum A. 4) Separation: Individuen isolieren sich geographisch, spalten sich von Gründer- population ab und werden zu unterschiedlichen Teilpopulationen allopatrische Ausbildung 2. 3. mutiertes Gen adaptive Radiation trennende Barriere (hier: Gebirge) Art A Ursprungsgenpool 2) Selektionsdruck: nach einiger Zeit: Konkurrenz innerhalb der Art Art B mutiertes Gen 3) Einnischung: Individuen müssen sich an andere ökol. Nische anpassen 5) Neue Artbildung: Teilpopulationen können nur noch nebeneinander existieren, nicht mehr untereinander fortpflanzen keine Konkurrenz mehr Ausgangs- population Population vor Ereignis vor allem in Gebieten auffindbar, die viele unbesetzte ökologische Nischen bieten Flaschenhalseffekt Gründer- population Population nach Ereignis zufälliges Ereignis wie z. B. Waldbrand Flaschenhals- effekt

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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