Stammbaum und Reiche des Lebens
Die Idee, dass alle Arten auf einen gemeinsamen Ursprung zurückgehen, stammt von Darwin. Eine erste systematische Klassifizierung entwickelte Linne mit dem Konzept der Reiche. Diese traditionelle Einteilung umfasst fünf Hauptgruppen: Monera (Prokaryoten), Protista (einzellige Eukaryoten), Plantae (Pflanzen), Fungi (Pilze) und Animalia (Tiere).
Der moderne Stammbaum des Lebens zeigt eine verzweigte Struktur, wobei auf höchster Ebene drei Domänen unterschieden werden: Bakterien, Archaeen und Eukaryoten. Die Eukaryoten umfassen eine enorme Vielfalt – von einzelligen Lebewesen bis hin zu komplexen Organismen wie Pflanzen und Tieren.
Innerhalb der Tiere sind die Gliederfüßer mit über einer Million Arten (besonders Insekten) die artenreichste Gruppe. Bei den Pflanzen dominieren die Bedecktsamer (Blütenpflanzen) mit über 200.000 Arten. Diese Vielfalt spiegelt die erfolgreiche Anpassung dieser Gruppen an verschiedene Lebensräume wider.
💡 Wusstest du? Obwohl Insekten für uns oft lästig erscheinen, stellen sie mit über einer Million beschriebenen Arten mehr als 60% aller bekannten Tierarten dar!



