Lebensweise und Symbiose
Madenhacker verbringen einen Großteil ihres Lebens auf dem Rücken großer Wildtiere wie Büffel, Nashörner, Nilpferde und Giraffen. Tagsüber durchsuchen sie mit ihrem kräftigen Schnabel das Fell der Tiere nach Parasiten wie Zecken und Flöhen.
Die Beziehung zwischen Madenhacker und Wirtstier ist ein perfektes Beispiel für Symbiose in der Natur. Der Vogel erhält Nahrung und Schutz vor Feinden, während das Wirtstier von lästigen Parasiten befreit wird. Dies reduziert die Seuchengefahr und trägt zur Gesundheit der gesamten Tierherde bei.
Besonders interessant ist die Madenhacker und Nashorn Symbiose. Da Spitzmaulnashörner schlecht sehen können und von Wilderern bedroht sind, dienen die Vögel als "Sehhilfe". Bei Gefahr geben die Madenhacker laute Alarmrufe von sich, die das Nashorn warnen.
Merke: In einer echten Symbiose profitieren beide Arten voneinander - anders als beim Parasitismus, wo nur eine Art einen Vorteil hat!