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Mendelsche Regeln

 S. 164/165
Johann Gregor Mendel
1866 veröffentlichte er seine Ergebnisse zu Kreuzungsexperimente an Gartenerbsen
↳Versuche über Pflanzenhyb

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S. 164/165 Johann Gregor Mendel 1866 veröffentlichte er seine Ergebnisse zu Kreuzungsexperimente an Gartenerbsen ↳Versuche über Pflanzenhybriden" (Mischlinge) Schlüssel zur Gesetzmäßigkeiten der Vererbung ● ● Die mendelschen Regeln Unterschiede zu seinen Vorgängern: beschränkt sich auf wenige alternativ ausgeprägte Merkmale, statt Gesamtheit der Merkmale eines Phänotyps → keine klare Trennung möglich nicht berücksichtigt Vor Beginn der Experimente stellt er Reinerbigkeit sicher → Merkmale constant, in jeder Generation unveränderlich (vermutete Ursache: Selbstbestäubung/selbstbefruchtung der Erbsen) künstliche Bestäubung: Zum kreuzen öffnete er Blüten noch vor dem Aufblühen, entfernt Staubblätter und übertrug Pollen des Kreuzungspartners auf Narbe Statistische Auswertung: Er untersucht mehr als 1000 Pflanzen und unterwarf Ergebnisse vollzähliger Beobachtung → zu der Zeit war so ein Vorgehen Blologen fremd ● ● 1. mendelsche Regel - Uniformitätshegel kreuzt man zwei Individuen, die sich in bestimmten Merkmalen reinerbig unterscheiden, zeigen ihre ersten Nachkommen der 1. Filialgeneration (F1), diese Merkmale in gleicher Ausprägung. 2. mendelsche Regel - Spaltungshegel Kreuzt man Mischlinge der F1-Generation untereinander, spalten sich die Merkmale der F2- Generation in einem bestimmten Zahlenverhältnis auf. Dabei treten Merkmale der Parentalgeneration wieder auf. D P FA F2 F1 F1 F2 3. mendelsche Regel - Neukombinationshegel/Unabhängigkeitsregel kreuzt man reinerbige Individuen, die sich in zwei oder mehr Merkmalen unterscheiden (di- oder polyhybrid), so werden die Merkmale Unabhänig voneinander vererbt. OW Ab ~ AABB AB AaBb AB o+ AB O O AABB AAbB AB O ab O QABB a AbB = □ W AaBb Ab O AABb AAbb aABb 8 W W Keimzellen F₁ aB a Abb r W WWW aabb ab AaBb Phänotyp Erbbild in den körperzellen (Genotyp) Erbbild in den Keimzellen AaBB AabB aaBB aabB AaBb ab 0 10 10 10 & Aa Bb Aabb aaBb aabb Erklärung deh mendelschen Regeln Vererbung beruht auf Weitergabe von Genen über Generationen Gen kann in...

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unterschiedlichen Varianten vorliegen, die dasselbe Merkmal verschieden ausprägen solche Varianten eines Gens bezeichnet man als Allel ● ● → dominant: prägen sich immer aus → rezessiv: Ausprägung nur im homozygoten Zustand → Rückkreuzung: kreuzung mit homozygot rezessiven Partner, Ergebnis zeigt, ob homo-/heterozygot ● bei keimzellenbildung werden Allele getrennt (keimzellen erhalten nur ein Allel von jedem Gen) bei Befruchtung werden Allele neukombiniert • je nach Anzahl betrachteter Merkmale ergeben sich in F2 - Generation verschiedene ● ● Enbanalyse Alle Gene eines Individuums sind in jeweils zwei Allelen vorhanden → beide Allele gleich im betreffenden Gen/ Merkmal reinerbig bzw. homozygot : →Allele nicht gleich: im betreffenden Gen/ Merkmal mischerbig bzw. heterozygot Wirkung der Allele unterschiedlich stark ● Zahlenverhältnisse im Phänotyp → bei monohybriden Erbgang: 3:1 → bei dihybriden Erbgang: 9:3:3:1 • Kombinationsquadrat zur Übersichtlichen Analyse der Häufigkeit von Geno- und Phänotyp (siehe 3. mendelsche Regel) ● Erweiterung der mendelschen Regeln mendelschen Regeln für alle höher entwickelten Lebewesen mit diploiden Chromosomensatz gültig: • Ausnahmen/Besonderheiten: polygen vererbte Merkmale (polygen durch das Zusammenwirken mehrerer Gene vererbte Merkmale) • bei Polyphanie → ein Gen wirkt sich auf mehrere Merkmale aus ● ● Buchstabensymbole für Gene → dominant: Gropbuchstaben rezessiv: Kleinbuchstaben : Ausnahme bei dominant-rezessiven Erbgang: unvollständige Dominanz (bei heterozygoten Individuen prägen sich beide Allele aus und das Merkmal erscheint intermediär) bei kodominanz: keine Mischform entsteht, beide Allele werden unabhänig voneinander ausgeprägt

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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unterschiedlichen Varianten vorliegen, die dasselbe Merkmal verschieden ausprägen solche Varianten eines Gens bezeichnet man als Allel ● ● → dominant: prägen sich immer aus → rezessiv: Ausprägung nur im homozygoten Zustand → Rückkreuzung: kreuzung mit homozygot rezessiven Partner, Ergebnis zeigt, ob homo-/heterozygot ● bei keimzellenbildung werden Allele getrennt (keimzellen erhalten nur ein Allel von jedem Gen) bei Befruchtung werden Allele neukombiniert • je nach Anzahl betrachteter Merkmale ergeben sich in F2 - Generation verschiedene ● ● Enbanalyse Alle Gene eines Individuums sind in jeweils zwei Allelen vorhanden → beide Allele gleich im betreffenden Gen/ Merkmal reinerbig bzw. homozygot : →Allele nicht gleich: im betreffenden Gen/ Merkmal mischerbig bzw. heterozygot Wirkung der Allele unterschiedlich stark ● Zahlenverhältnisse im Phänotyp → bei monohybriden Erbgang: 3:1 → bei dihybriden Erbgang: 9:3:3:1 • Kombinationsquadrat zur Übersichtlichen Analyse der Häufigkeit von Geno- und Phänotyp (siehe 3. mendelsche Regel) ● Erweiterung der mendelschen Regeln mendelschen Regeln für alle höher entwickelten Lebewesen mit diploiden Chromosomensatz gültig: • Ausnahmen/Besonderheiten: polygen vererbte Merkmale (polygen durch das Zusammenwirken mehrerer Gene vererbte Merkmale) • bei Polyphanie → ein Gen wirkt sich auf mehrere Merkmale aus ● ● Buchstabensymbole für Gene → dominant: Gropbuchstaben rezessiv: Kleinbuchstaben : Ausnahme bei dominant-rezessiven Erbgang: unvollständige Dominanz (bei heterozygoten Individuen prägen sich beide Allele aus und das Merkmal erscheint intermediär) bei kodominanz: keine Mischform entsteht, beide Allele werden unabhänig voneinander ausgeprägt