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ungekoppelte und gekoppelte Erbgänge

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Mendelsche Gesetze gekoppelte Erbgänge am Beispiel AB0/MNS-System

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P F1 Uniformitätsregel P F1 F2 Spaltungsregel ww Rw ww Rw ww I 25% RW Rw Rw Allel dihybrid dominant Filialgeneration Gen Genom Genotyp Homozygotie Heterozygotie intermediär Kopplungsgruppe monohybrid multiple Allelie Mutation Mutante Rw Genotyp: 100% Rw, heterozygot Phänotyp: 100% Rote Blüten monohybrid, dominant-rezessiver Erbgang Rw Parentalgeneration Phänotyp rezessiv 1. Mendelsches Gesetz (Uniformitätsgesetz) Rw Kreuzt man 2 reinerbige Individuen einer Art, die sich in einem Merkmal unterscheiden, so sind deren Nachkommen in diesem Merkmal gleich (uniform) RR RR Rw Erbgänge Grundbegriffe Rw RR I 25% unterschiedliche Zustandsform eines Gens -Erbgang mit 2 Merkmalspaaren - merkmalsbestimmend - Tochtergeneration F - Erbfaktor, Erbanlage Gesamtheit aller Gene des Zellkerns eines Individuums - Gesamtheit aller Erbfaktoren eines Individuums - reinerbig, Allele stimmen überein - mischerbig, Allele verschieden - Merkmal liegt zwischen den elterlichen Merkmalen Gene eines Chromosoms - Erbgang mit einem Merkmalspaar - Vorliegen vieler Allele eines Gens - sprunghafte Veränderung einer Erbinformation - Träger einer Mutation 50% Genotyp: 1 WW: 2 RW : 1 RR Phänotyp: 3 rote Blüten: 1 weiße Blüten dominant-rezessiver Erbgang - Elterngeneration P - Erscheinungsbild - gegenüber dem dominanten Gen unterlegen P Kreuzt man die Individuen der F1-Generation, so ist die F2-Generation nicht Uniform, sondern spaltet in bestimmten Zahlenverhältnissen auf. F1 Uniformitätsregel 2. Mendelsches Gesetz (Spaltungsgesetz) P ww F1 Uniformitatsregel wr F2 Spaltungsregel ww wr wr ww Genotyp: 100% wr, heterozygot Phänotyp: 100% rosa Blüten monohybrid, intermediärer Erbgang I 25% wr wr 50% wr wr wr rr wr rr wr I 25% Genotyp: 1 ww: 2 wr: 1 rr Phänotyp: 1 weiße Blüten: 2 rosa Blüten: 1 rote Blüten intermediärer Erbgang P F2 AB Ab aB ab 3. Mendelsches Gesetz (Unabhängigkeitsgesetz AB AABB AABb oder Gesetz der Neukombination) Kreuzt man Individuen einer Art, die sich in mehreren Merkmalen reinerbig unterscheiden, so werden die Merkmale unabhängig voneinander nach Uniformitäts- und Spaltungsgesetz vererbt. AaBb aaBB AaBB AaBb AABb Ab O+ AAbb AaBb Aabb Beispiel 1 0 B aB AaBB aaBB Blutgruppensystem (ABO-System) Allele für Blutgruppe A und B sind dominant AaBb A AAbb aaBb AaBb ab AO Blutgruppe A AaBb Aabb aaBb aabb B AB BB Blutgruppe AB Blutgruppe B Allel für Blutgruppe 0 rezessiv - Blutgruppe AB: gleichwertige Ausprägung zweier...

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Allele = Kodominanz - Rhesusfaktor wird dominant vererbt Rh+: DD oder Dd Rh-: dd A = Allel für einfarbig a = Allel für Scheckung BO Blutgruppe B B = Allel für schwarz b = Allel für braun Genotyp: 1 AB : 1 BB: 1 A0 : 1 BO Phänotyp: 1 Blutgruppe AB 1 Blutgruppe A 2 Blutgruppe B Großbuchstabe = dominantes Allel Kleinbuchstabe = rezessives Allel F2 Generation Genotyp: 4-mal reinerbig Multiple Allelie AABB,AAbb,aaBB, aabb davon 2-mal Neukombination (aaBB, aabb) Phänotyp: 9 einfarbig, schwarz 3 einfarbig, braun 3 Scheckung, schwarz 1 Scheckung, braun dihybrider Erbvorgang Beispiel 2 F1 Generation Genotyp: 100% AaBb, heterozygot Phänotyp: 100% einfarbig, schwarz 오 O+ 0 0 A B 0 A AA AB Ao AO Blutgruppe A AO Blutgruppe A B 0 AB Ao BB BO BO 8 00 0 Phänotyp Mögliche Genotypen A AO, AA BO, BB B Genotyp: 50% A0 : 50% 00 Phänotyp: 50% Blutgruppe A 50% Blutgruppe 0 AB 0 00 Blutgruppe 0 00 Blutgruppe 0 AB 00 gekoppelte Erbgänge Genkopplung Phänomen, dass manche durch Gene vererbte Merkmale im Laufe mehrerer Generationen gemeinsam vererbt werden (Gene verhalten sich NICHT entsprechend der 3. Mendelschen Regel) Grund: Anzahl der Gene übersteigt Anzahl der homologen Chromosomenpaare - Kopplungsgruppe: alle Gene eines Chromosoms, werden gemeinsam vererbt allgemeines Beispiel Merkmal 1 F1 F2 F P Merkmal 2 F1 F A B a b M M A M S ΑΝ NS A a Bb A B B M S AA BB B N S Aa Bb Genotyp Mutter: AB MN SS Phänotyp Vater: B M s X AM AN BM BN S S S S A dominant a rezessiv B dominant b rezessiv AB M N X BB M M SS SS BM S A a Bb Beispiel ABO/MNS-System Gene des ABO- und MN-Systems liegen auf unterschiedlichen Chromosomen Gene des S-Systems an die des MN-Systems gekoppelt Allele des MN-Systems kodominant vererbt ( MM, MN, NN) Allele des S-Systems dominant-rezessiv vererbt (SS, Ss, ss) Aufgabe: AB MM Ss AB MN Ss a b BB MM Ss Aa Bb BB MN Ss aa bb X Genotyp: 1 AA: 2 Aa : 1 aa BB Bb bb Phänotyp: 3 AB : 1 ab B M S Phänotyp Mann: AB Frau: ab AB M S AB MN S BMS Genotyp Vater: BB MM ss oder B0 MM ss P B MN S 4 Varianten Erbgang: dihybrid, dominant-rezessiv, gekoppelt F A M S ΑΝ S P F1 B M S P BN S F M M a b a b B M S AB MM Ss AB M N SS AM AN BM BN X X BO M M S S S S S S AB MN Ss A A X BB BB MM Ss A B BB MN Ss Aa Bb Aa Bb a a bb A B Aa Bb 0 M S Aa Bb B M 0 M S S AO MM SS AO MN Ss BO MM Ss BO MN Ss Kopplungsgruppe Genotyp: 100% Aa Bb heterozygot gekoppelt Phänotyp: 100% AB Phänotyp AB M S AB MN S BMS B MN S AMS A MN S BMS B MN S 6 Varianten

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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