Genmutationen und ihre Folgen
Genmutationen sind Veränderungen innerhalb eines Gens oder einer Basensequenz. Eine wichtige Form der Genmutation ist die Punktmutation, bei der nur einzelne Basen bzw. Basenpaare betroffen sind.
Es gibt verschiedene Arten von Punktmutationen:
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Substitution: Ersatz eines Nukleotids durch ein anderes
- Stumme Mutation: Keine Auswirkung auf die Aminosäuresequenz
- Missense-Mutation: Codierung für eine falsche Aminosäure
- Nonsense-Mutation: Vorzeitiger Abbruch der Translation
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Insertion: Einfügen eines oder mehrerer Nukleotidpaare
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Deletion: Entfernen eines oder mehrerer Nukleotidpaare
Definition: Rasterschub-Mutation: Eine Folge von Insertion oder Deletion, bei der das Ablesen der Tripletts verschoben wird, was zu einer veränderten Aminosäuresequenz führt.
Example: Bei einer stummen Mutation wird trotz verändertem Codon die gleiche Aminosäure übersetzt, z.B. wenn GGU zu GGC wird, codieren beide für Glycin.
Highlight: Die Folgen von Genmutationen können von keiner Auswirkung bis hin zu gravierenden Konsequenzen reichen, abhängig davon, wo und wie die Mutation auftritt.





