Grundlagen der Ökologie: Abiotische und Biotische Faktoren
Die ökologische und physiologische Potenz beschreibt die Anpassungsfähigkeit von Organismen an Umweltfaktoren. Dabei unterscheiden wir zwischen biotischen Faktoren, die von Lebewesen ausgehen, und abiotischen Faktoren aus der unbelebten Umwelt.
Definition: Die ökologische Potenz bezeichnet den Bereich eines Umweltfaktors, in dem Organismen unter natürlichen Bedingungen und mit Konkurrenz leben können. Die physiologische Potenz hingegen beschreibt den Toleranzbereich ohne Konkurrenz.
Bei den biotischen Faktoren spielen Konkurrenten, Parasiten, Fressfeinde und der Mensch eine wichtige Rolle. Die abiotischen Faktoren umfassen Temperatur, Licht, Wasser, pH-Wert und Mineralstoffe. Am Beispiel des Wiesenfuchsschwanzes lässt sich die ökologische Potenz gut veranschaulichen: Seine Verbreitung wird stark von der Grundwassertiefe beeinflusst.
Beispiel: Ein klassisches ökologische Potenz Beispiel zeigt sich bei drei Grasarten (Wiesenfuchsschwanz, Glatthafer, Trespe) auf unterschiedlichen Grundwassertiefen. Jede Art hat dabei ihr spezifisches ökologisches Optimum, das vom physiologischen Optimum aufgrund der Konkurrenz abweichen kann.











