Abiotischer Faktor Wasser
Wasser ist ein essentieller abiotischer Faktor für alles Leben. Organismen haben verschiedene physiologische Anpassungen entwickelt, um den Wasserverlust möglichst gering zu halten.
Highlight: Jedes aktive Leben ist an das Vorhandensein von Wasser geknüpft.
Tiere verlieren Wasser durch Schweiß, Kot, Urin und ausgeatmete Luft. Sie nehmen Wasser durch Trinken, eingeatmete Luft und Oxidationswasser (Verbrennung von Nahrungsstoffen) auf.
Beispiel: Das Dromedar, ein Wüstensäugetier, hat besondere Anpassungen wie die Fähigkeit, Wasser durch Kondensation zurückzugewinnen, eine hygroskopische Nasenschleimhaut und die Produktion von konzentriertem Urin und Kot.
Pflanzen zeigen verschiedene Anpassungen an die Wasserverfügbarkeit in ihrem Lebensraum. Sie werden in folgende Kategorien eingeteilt:
- Hydrophyten (Wasserpflanzen)
- Hygrophyten (Feuchtpflanzen)
- Mesophyten (Pflanzen in wechselfeuchten Gebieten)
- Xerophyten (Trockenpflanzen)
Definition: Xerophyten sind Pflanzen, die an trockene Standorte angepasst sind. Sie haben oft kleine, lederartige Blätter, eine dicke Epidermis und eingesenkte Spaltöffnungen.
Vocabulary: Der abiotische Faktor Wasser bezieht sich auf die Bedeutung von Wasser für Tiere und Pflanzen in ihrem Lebensraum.
Pflanzen haben verschiedene Anpassungen entwickelt, um mit unterschiedlicher Wasserverfügbarkeit umzugehen. Dazu gehören transpirationseinschränkende Strukturen wie eine ausgeprägte Cuticula bei Xerophyten und transpirationsfördernde Strukturen wie herausgehobene Spaltöffnungen bei Hygrophyten.
Highlight: Die Anpassungen der Pflanzen an den abiotischen Faktor Wasser zeigen sich in der Blattstruktur, der Anordnung der Spaltöffnungen und anderen morphologischen Merkmalen.





























