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Ökologie, Populationsökologie, Grundsätze Neurobiologie

Ökologie, Populationsökologie, Grundsätze Neurobiologie

 GRUNDLAGEN NEUROBIOLOGIE
Nervenzellen (=Neuronen)
Grundbaustein des Nervensystems = Neuronen
Unterscheidung: (nach Aufgaben (funktional))
●

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Johanna Klett

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Zusammenfassung Biologie Ökologie: - Toleranzbereich - Potenz - Ökologische Nische - Abiotische Umweltfaktoren und Anpassung - Biotische Wechselbeziehungen Populationsökologie: - Wachstumsmodelle - Wachstumsfaktoren Grundlagen Neurobiologie: - Nervenzelle

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GRUNDLAGEN NEUROBIOLOGIE Nervenzellen (=Neuronen) Grundbaustein des Nervensystems = Neuronen Unterscheidung: (nach Aufgaben (funktional)) ● Sensorische (leitet Erregungen von Rezeptoren zum Gehirn) Motorische (leitet Erregungen zum ausführenden Organ, d.h. Muskel, Drüsen Interneuronen (Schaltneuronen, 90% aller Neuronen; befinden sich zw. Sensorischen & motorischen Neuronen) Zellkern Axon Myelinscheide Endknöpfchen (Synapse) Soma Dendrit Ranvierscher Schnürring Aktionspotenzial: = elektrische Spannungsänderung mit Aktionsströmen bei Erregung von Nerven, Muskeln, Drüsen Veränderung des Ruhepotenzials über den Schwellenwert = Erregung einer Nervenzelle (d.h. Bildung eines Aktionspotenzials = AP) Gliedert sich in Phasen Gekennzeichnet durch spezifischen Verlauf → stets gleich, wenn ATP entsteht, dann laufen durch sämtliche Phasen in der Dauer bzw. dem Umfang ab = ALLES-oder-NICHTS-Prinzip Reizbarkeit: ● Reiz: ● ● Die Fähigkeit von Lebewesen, auf Einwirkungen aus der Umwelt oder Veränderungen im Organismus zu reagieren Merkmal des Lebendigen → d.h. jeder Art von Lebewesen (Ein- bis Vierzeller) Zustandsänderung innerhalb (Innenreiz z.B. Organreiz) oder außerhalb (Außenreiz) eines Organismus, die zu einer messbaren Änderung im Organismus führt Aufnahme von Reizen an Rezeptionsmechanismen gebunden → Zellen, Organe z.B. Sinnesorgane des Menschen Membranpotenzial: Bezeichnung für elektrische Potenzialdifferenzierung zw. Zellinneren und extrazellulären Flüssigkeit Alle Zellen; aber bei Nerven-, Muskel- und Sinneszellen veränderbar Membranpotenzial im Ruhestand = Ruhepotenzial Besonderheit: Fähigkeit Veränderung Membranpotenzial = Erregbarkeit Neuronen-, Sinnes-, Muskel- & Drüsenzellen Gründe für die Ausbildung und den Erhalt des Ruhepotenzials Ausbildung messbare Spannungsdifferenz ca. -70 mV? 1. 2. Verteilung der lonen: Interzellulär: K+, org. Anionen Extrazellulär: Na+, Cl- Permeabilität der Membran in unerregtem Zustand (Nahezu) ausschließlich für K* 3. Elektrochemischer Gradient zw. Innen- & Außenraum Ruhepotenzial von -70 mV halten: Arbeit der Kalium-Natrium-Ionenpumpe Funktion Dendriten Aufnahme von Signalen anderer Nervenzellen Winzige, stark verzweigte Fortsätze des Zellkörpers Über Synapsen mit anderen Nervenzellen verbunden (Synapsen -...

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Schnittstellen zweier Nervenzellen) = Zellkörper ● ● Zellkern Zellkern = eingebettet im Zellkörper, enthält Erbmaterial der Nervenzelle Axonhügel ● ● Axon Enthält Zellkern und andere Zellorganellen (& Mitochondrien) Im Zentrum der Dendriten = Zellkörper (Soma) ● Myelinscheide Markscheide ● Im Axonhügel entsteht Aktionspotential Reiz muss stark genug sein, um ein Aktionspotential auslösen zu können Sofern Depolarisationsschwelle überschritten, wird Nervenzellwand depolarisiert, und Reiz über Axon in Richtung präsynaptischer Endigung weitergeleitet Dient der Isolation des Axons Axon mit einer Myelinscheide leitet elektrisches Signal deutlich schneller weiter Ranvier 'scher Schnürring Leitet das Signal weiter Wirbeltiere: viele Myelinscheiden entlang Axon, die die Reizweiterleitung beschleunigen Weichtiere: keine myelinisierten Axone ● Weiterleitung der Erregung Durch Isolation des Axons mittels Myelinscheide "springt" Reiz von Schnürring zu Schnürring, Reizleitungsgeschwindigkeit massiv beschleunigt. Präsynaptische Endigung (Endknöpfchen) Teil einer Synapse, Weitergabe der Erregung auf andere Zelle Schwann`sche Zelle Bildet Hüll- & Stützzelle, umhüllt Axon einer Nervenzelle Nervenzellen = hochspezialisierte Tierzellen Reize aufnehmen & weiterleiten Unter Energieverbrauch stellen Natrium/Kalium-Pumpen Konzentrationsgefälle zwischen intrazellulärem & extrazellulärem Raum her Konzentrationsgefälle erzeugt Spannung zwischen beiden Seiten, die sich entladen (Ruhepotential) Wenn ausreichend starker Reiz (Depolarisationsschwelle) wird die Nervenzellwand depolarisiert, und Natrium/Kalium-Kanäle werden geöffnet Durch Konzentrationsgefälle hergestellte Spannung blitzartig entladen (Aktionspotential) Natrium/Kalium-Kanäle geschlossen und unter ATP-Verbrauch von dem Natrium/Kalium-Pumpen das Ruhepotential wiederhergestellt Nervenzelle wieder zur Reizweiterleituna bereit Ruhepotenzial: = Membranpotenzial von erregbaren Zellen in Ruhe (nicht erregbare Nervenzellen) Ladungsunterschied. (elektromotorische Kraft): Zieht zunehmend K* wieder nach innen und Na* können in geringem Maß nach innen strömen → neg. Potenzial würde sich langfristig verändern Kaliumkanäle:: In Ruhe offen → hauptsächlich K* strömt mit dem Gradient nach außen → Innenraum wird neg. → bremst + Ausstrom Erhalt: Des neg. Ruhepotenzials durch Kalium-Natrium-Ionenpumpe: ATPase d.h. arbeitet unter ATP-Spaltung: pro ATP zu ADP+P werden 3Nat nach außen und 2K* nach innen transportiert Salzgehalt: Süßwasser: ● Hyperosmotisch: Salzwasser: ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ Zelle schwillt durch Wassereinschuss an und kann platzen Süßwasserlebewesen nehmen möglichst wenig Wasser auf & versuchen überflüssiges Wasser loszuwerden ■ Süßwasserfische:→→ z.B. Karpfen oder Forelle Aufnahme Wasser über Nahrung und Osmose (Oberfläche und die Kiemen) Überflüssiges Wasser wird durch den Urin abgegeben (Über Urin auch Salze ausgeschieden, die für den Fisch wichtig sind) Hypoosmotisch: Deswegen werden über lonenpumpen an Kiemen aktiv lonen aufgenommen Einzeller: (Pantoffeltierchen) Protisten Wassereinströmungen aufgrund von Osmose → muss wieder aus der Zelle heraus → kontraktile Vakuolen → Sammeln das einströmende Wasser, vergrößern sich und geben es nach außen ab Wenn Pantoffeltierchen in Salzwasser überführt wird, nimmt die Aktivität der Vakuole ab oder kommt ganz zum Erliegen, da der innere Salzgehalt dem des umgebenen Salzwassers entspricht Zelle schrumpft durch Wasserentzug Wasser strömt aufgrund von Osmose aus den Körperzellen hinaus Salzwasserfische:→ z.B. Thunfisch oder Hering Geben ständig Wasser an das umgebene Salzwasser ab Sie müssen daher große Mengen Wasser wieder aufnehmen, um Flüssigkeitsverlust auszugleichen und nicht zu sterben Nehmen dabei das salzreiche Wasser auf und geben durch die Kiemen unter Energieaufwand Salz nach außen ab, während das Wasser zurückbleibt Überschüssiges Salz wird mit geringen Wassermengen über den Urin ausgeschieden Wechselseitige Abhängigkeit von Räuber- & Beutepopulation: dynamische Wechselwirkung zw. einer Räuber- & einer Beutepopulation über längere Zeiträume beschrieben Lotka & Volterra Regeln: 1. Die Größe der Population von Räuber und Beute schwanken bei konstanten Bedingungen periodisch. Dabei folgt das Maxima der Räuberpopulation auf das Maxima der Beutepopulation. 2. Die Populationsgrößen beider Einzelpopulationen schwanken konstant um einen festen Mittelpunkt. 3. Werden Räuber-, als auch Beutepopulation gleichermaßen in ihrer Populationsgröße dezimiert, so erholt sich die Beutepopulation stets schneller als die Räuberpopulation. = Wechselwirkungen Population einer Art mit anderen POPULATIONSÖKOLOGIE Populationen derselben oder einer anderen Art. untersucht auch die Wechselwirkung einer Population mit ihrer Umwelt Wachstumsfaktoren: Nahrung Dichteabhängige Faktoren. (Biot. F.) Wirken im Zusammenhang mit Populationsdichte → Dichtestress; intraspezifische Konkurrenz → spezifische Räuber (Räuberdruck), → Parasiten → Infektionskrankheiten Dichteunabhängige Faktoren: (Abiot. F.) Wirken losgelöst von Populationsdichte → Wetter, Naturkatastrophen → Umweltgifte → interspezifische Konkurrenz → Nicht- Infektionskrankheiten Bestäubung Biotische Wechselbeziehungen: Symbiose: Parasitismus: Wachstumsmodelle: Exponentielles Wachstum Konkurrenz: ■ = grenzenloses Wachstum; ignoriert Endlichkeit von Ressourcen bzw. die Kapazität der Umwelt Auch als Abschnitt/Phase der Wachstumsentwicklung von Populationen ohne Nahrungsmangel und Konkurrenz erkennbar Kurvenverlauf: J-förmig Logistisches Wachstum: ■ Das Zusammenleben von Lebewesen verschiedener Art zu gegenseitigem Nutzen Beide Lebewesen von erheblich unterschiedlicher Größe, der größere Partner Wirt, der kleinere Symbiont = begrenztes Wachstum, berücksichtigt Endlichkeit von Ressourcen bzw. die Kapazität der Umwet Auch die Konkurrenz, Stress Wachstum lässt nach → Kurve flacht ab → stabilisiert sich auf konstante Dichte (Gleichgewicht zw. SR, GR & Emigration bzw. Immigration) Kurvenverlauf: S-förmig Ein Organismus oder Virus missbraucht in der Regel einen erheblich größeren Organismus einer anderen Art als Wirt Wirt wird ausgenutzt, Parasit lebt auf dessen Kosten Der Wettbewerb zw. Lebewesen um einen UF, der begrenzt vorhanden ist, z.B. um Nahrung Raum oder Licht Tiere im Wettstreit um pflanzliche Nahrung, Beutetiere, Brutplätze & Raum Intraspezifische Konkurrenz: Wettbewerb um Lebensraum und Ressourcen innerhalb von Populationen, also zwischen mehreren Individuen einer Art Interspezifische Konkurrenz: Wettbewerb um Ressourcen (Konkurrenz) zwischen Individuen verschiedener Arten ÖKOLOGIE Potenz: Toleranzbreite einer Art unter Laborbedingungen = physiologische Potenz Abiotische UF & Angepasstheiten: Licht: Toleranzbreite einer Art unter nat. Bedingungen = ökologische Potenz Lichtpflanzen: ● Schattenpflanzen: ● ● ● Temperatur: Poikilotherm (Wechselwarm): Toleranzbereich: Hoher Lichtanspruch Bei hoher Lichtintensität → max. FS-Rate Kleine Blätter & dicke Kutikula → besserer Verdunstungsschutz Dickes Palisaden- & Schwammgewebe → viele Chloroplasten → effektive FS Tiefe Wurzeln → um an Grundwasser zu gelangen Größerer Interzellularräume → falls viel Wasser vorhanden kann sich Schwammgewebe sich ausdehnen Unterscheidung: Stenök: d.h. enger Toleranzbereich (eignen sich als Zeigerarten → Bioindikator) Euryök: d.h. weiter Toleranzbereich Niedriger Lichtanspruch →Bei geringer LI → max. FS-Rate Große Blätter & dünne Kutikula → Aufnahme viel Licht & schnelle Weiterleitung Dünnes Palisaden- & Schwammgewebe → wenia Chloroplasten, Flache Wurzeln ● Klimaregeln: (für gleichwarme Tiere) Bergmann`sche Regel: ■ Ökologische Nische: Fische, Reptilien, Amphibien, Wirbellose Körpertemperatur = Umgebungstemperatur → Einschränkung Lebensraum Aktivität abhängig von Umgebungstemperatur Homoiotherm (Gleichwarm): Vögel, Säugetiere Körpertemperatur Unabhängig der Umgebungstemperatur gleichbleibend → Keine Probleme bei Besiedlung Aktivität unabhängig von Umgebungstemperatur ■ Ökologische Nischen einer Art ist die Gesamtheit aller abiotischen und biotischen UF im Lebensraum, die diese Art zum Leben braucht, z. B. bezogen auf Nahrung, Bruträume, Fangmethoden, Aktivitätszeiten Allen`sche Regel: ■ Individuen in kälteren Gebieten sind größer als in wärmeren Großer Körper verliert weniger Wärme als kleiner Verhältnis zum Volumen → Bsp.: Pinguin, Hirsche, Wildschweine Körperanhänge von Tieren in kälteren Gebieten sind kleiner als bei Tieren in wärmeren Extremitäten, Schwänze, Ohren Wärmeverlust zu verhindern, Regulation der Körpertemperatur →Bsp.: Fuchs, Enten Wasser: Xerophyten: ● ● ● ● Tiefes Wurzelwerk → Grundwasser ● = an trockene Standorte angepasste Pflanzen Sukkulenz = Ausbildung fleischig-, saftiger Wasserspeichergewebe → Zellen mit großen Vakuolen Mesophyten: ● Kleine Blätter → Oberflächenverkleinerung → geringe Verdunstung Eingesenkte Spaltöffnungen → geringer Wasserverlust ● Dicke Kutikula → weniger Transpiration Tote Haare von Spaltöffnungen → Reduktion von Wasserabgabe, Schutz vor Wind Blattvolumen vergrößert → Wasserspeicher ● Weit ausgebreitete Wurzeln → Aufnahme von möglichst viel Wasser Fortpflanzung in Regenzeit O Bsp.: Feigenkaktus Pflanze, die Böden mittleren Feuchtigkeitsgrades bevorzugt Normaler Blattaufbau in Schichten ohne extreme Ausprägungen Hygrophyten: Blattabwurf (Abszission) bei langanhaltendem Wassermangel → Schutz vor Vertrocknung Ausbildung einer massiven Rinde an Sprossachse → Schutz vor Fressschäden und Wasserverlust Tiefes, ausgeprägtes Wurzelsystem → Wasserversorgung in trockenen Perioden zum Teil Wasserspeicherung in Wurzelrinde (Rindenparenchym) O Bsp.: Rotbuche an Standorten mit hoher Boden- und Luftfeuchtigkeit wachsende Pflanze Viele dünne, großflächige Blätter → hohe Transpiration über große Oberfläche Viele große Spaltöffnungen, die über Epidermis ragen → erhöhte Transpiration, Aufnahme von viel CO2 Dünne/keine Kutikula → erleichterte Transpiration Lebende Haare → Vergrößerung der verdunsteten Oberfläche Wasserspalten (Hydrathoden) → Wasserabgabe in Tropfenform = Guttation (bei mit Wasserdampf gesättigter Luft) Wurzel: Flachwurzler → keine Wasseraufnahme aus tiefen Bodenschichten nötig O Bsp.: Sumpfdotterblume Feuchtlufttiere: Nackte, drüsenreiche Haut (Schleimhaut) → hohe Transpiration, geringer Verdunstungsschutz Wasseraufnahme über Schleimhaut/Hautatmung O Bsp.: Kellerassel Trockenlufttiere: Geringer Wasserbedarf Verdunstungsschutz: ■ Vögel: Gefieder Reptilien: Hornschuppen ■ Insekten: Chitin-Panzer Säugetiere: Haare, Knochenplatten ■ Wasserarmer Urin & Kot O Bsp.: Mehlkäfer

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Präsynaptische Endigung (Endknöpfchen) Teil einer Synapse, Weitergabe der Erregung auf andere Zelle Schwann`sche Zelle Bildet Hüll- & Stützzelle, umhüllt Axon einer Nervenzelle Nervenzellen = hochspezialisierte Tierzellen Reize aufnehmen & weiterleiten Unter Energieverbrauch stellen Natrium/Kalium-Pumpen Konzentrationsgefälle zwischen intrazellulärem & extrazellulärem Raum her Konzentrationsgefälle erzeugt Spannung zwischen beiden Seiten, die sich entladen (Ruhepotential) Wenn ausreichend starker Reiz (Depolarisationsschwelle) wird die Nervenzellwand depolarisiert, und Natrium/Kalium-Kanäle werden geöffnet Durch Konzentrationsgefälle hergestellte Spannung blitzartig entladen (Aktionspotential) Natrium/Kalium-Kanäle geschlossen und unter ATP-Verbrauch von dem Natrium/Kalium-Pumpen das Ruhepotential wiederhergestellt Nervenzelle wieder zur Reizweiterleituna bereit Ruhepotenzial: = Membranpotenzial von erregbaren Zellen in Ruhe (nicht erregbare Nervenzellen) Ladungsunterschied. (elektromotorische Kraft): Zieht zunehmend K* wieder nach innen und Na* können in geringem Maß nach innen strömen → neg. Potenzial würde sich langfristig verändern Kaliumkanäle:: In Ruhe offen → hauptsächlich K* strömt mit dem Gradient nach außen → Innenraum wird neg. → bremst + Ausstrom Erhalt: Des neg. Ruhepotenzials durch Kalium-Natrium-Ionenpumpe: ATPase d.h. arbeitet unter ATP-Spaltung: pro ATP zu ADP+P werden 3Nat nach außen und 2K* nach innen transportiert Salzgehalt: Süßwasser: ● Hyperosmotisch: Salzwasser: ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ Zelle schwillt durch Wassereinschuss an und kann platzen Süßwasserlebewesen nehmen möglichst wenig Wasser auf & versuchen überflüssiges Wasser loszuwerden ■ Süßwasserfische:→→ z.B. Karpfen oder Forelle Aufnahme Wasser über Nahrung und Osmose (Oberfläche und die Kiemen) Überflüssiges Wasser wird durch den Urin abgegeben (Über Urin auch Salze ausgeschieden, die für den Fisch wichtig sind) Hypoosmotisch: Deswegen werden über lonenpumpen an Kiemen aktiv lonen aufgenommen Einzeller: (Pantoffeltierchen) Protisten Wassereinströmungen aufgrund von Osmose → muss wieder aus der Zelle heraus → kontraktile Vakuolen → Sammeln das einströmende Wasser, vergrößern sich und geben es nach außen ab Wenn Pantoffeltierchen in Salzwasser überführt wird, nimmt die Aktivität der Vakuole ab oder kommt ganz zum Erliegen, da der innere Salzgehalt dem des umgebenen Salzwassers entspricht Zelle schrumpft durch Wasserentzug Wasser strömt aufgrund von Osmose aus den Körperzellen hinaus Salzwasserfische:→ z.B. Thunfisch oder Hering Geben ständig Wasser an das umgebene Salzwasser ab Sie müssen daher große Mengen Wasser wieder aufnehmen, um Flüssigkeitsverlust auszugleichen und nicht zu sterben Nehmen dabei das salzreiche Wasser auf und geben durch die Kiemen unter Energieaufwand Salz nach außen ab, während das Wasser zurückbleibt Überschüssiges Salz wird mit geringen Wassermengen über den Urin ausgeschieden Wechselseitige Abhängigkeit von Räuber- & Beutepopulation: dynamische Wechselwirkung zw. einer Räuber- & einer Beutepopulation über längere Zeiträume beschrieben Lotka & Volterra Regeln: 1. Die Größe der Population von Räuber und Beute schwanken bei konstanten Bedingungen periodisch. Dabei folgt das Maxima der Räuberpopulation auf das Maxima der Beutepopulation. 2. Die Populationsgrößen beider Einzelpopulationen schwanken konstant um einen festen Mittelpunkt. 3. Werden Räuber-, als auch Beutepopulation gleichermaßen in ihrer Populationsgröße dezimiert, so erholt sich die Beutepopulation stets schneller als die Räuberpopulation. = Wechselwirkungen Population einer Art mit anderen POPULATIONSÖKOLOGIE Populationen derselben oder einer anderen Art. untersucht auch die Wechselwirkung einer Population mit ihrer Umwelt Wachstumsfaktoren: Nahrung Dichteabhängige Faktoren. (Biot. F.) Wirken im Zusammenhang mit Populationsdichte → Dichtestress; intraspezifische Konkurrenz → spezifische Räuber (Räuberdruck), → Parasiten → Infektionskrankheiten Dichteunabhängige Faktoren: (Abiot. F.) Wirken losgelöst von Populationsdichte → Wetter, Naturkatastrophen → Umweltgifte → interspezifische Konkurrenz → Nicht- Infektionskrankheiten Bestäubung Biotische Wechselbeziehungen: Symbiose: Parasitismus: Wachstumsmodelle: Exponentielles Wachstum Konkurrenz: ■ = grenzenloses Wachstum; ignoriert Endlichkeit von Ressourcen bzw. die Kapazität der Umwelt Auch als Abschnitt/Phase der Wachstumsentwicklung von Populationen ohne Nahrungsmangel und Konkurrenz erkennbar Kurvenverlauf: J-förmig Logistisches Wachstum: ■ Das Zusammenleben von Lebewesen verschiedener Art zu gegenseitigem Nutzen Beide Lebewesen von erheblich unterschiedlicher Größe, der größere Partner Wirt, der kleinere Symbiont = begrenztes Wachstum, berücksichtigt Endlichkeit von Ressourcen bzw. die Kapazität der Umwet Auch die Konkurrenz, Stress Wachstum lässt nach → Kurve flacht ab → stabilisiert sich auf konstante Dichte (Gleichgewicht zw. SR, GR & Emigration bzw. Immigration) Kurvenverlauf: S-förmig Ein Organismus oder Virus missbraucht in der Regel einen erheblich größeren Organismus einer anderen Art als Wirt Wirt wird ausgenutzt, Parasit lebt auf dessen Kosten Der Wettbewerb zw. Lebewesen um einen UF, der begrenzt vorhanden ist, z.B. um Nahrung Raum oder Licht Tiere im Wettstreit um pflanzliche Nahrung, Beutetiere, Brutplätze & Raum Intraspezifische Konkurrenz: Wettbewerb um Lebensraum und Ressourcen innerhalb von Populationen, also zwischen mehreren Individuen einer Art Interspezifische Konkurrenz: Wettbewerb um Ressourcen (Konkurrenz) zwischen Individuen verschiedener Arten ÖKOLOGIE Potenz: Toleranzbreite einer Art unter Laborbedingungen = physiologische Potenz Abiotische UF & Angepasstheiten: Licht: Toleranzbreite einer Art unter nat. Bedingungen = ökologische Potenz Lichtpflanzen: ● Schattenpflanzen: ● ● ● Temperatur: Poikilotherm (Wechselwarm): Toleranzbereich: Hoher Lichtanspruch Bei hoher Lichtintensität → max. FS-Rate Kleine Blätter & dicke Kutikula → besserer Verdunstungsschutz Dickes Palisaden- & Schwammgewebe → viele Chloroplasten → effektive FS Tiefe Wurzeln → um an Grundwasser zu gelangen Größerer Interzellularräume → falls viel Wasser vorhanden kann sich Schwammgewebe sich ausdehnen Unterscheidung: Stenök: d.h. enger Toleranzbereich (eignen sich als Zeigerarten → Bioindikator) Euryök: d.h. weiter Toleranzbereich Niedriger Lichtanspruch →Bei geringer LI → max. FS-Rate Große Blätter & dünne Kutikula → Aufnahme viel Licht & schnelle Weiterleitung Dünnes Palisaden- & Schwammgewebe → wenia Chloroplasten, Flache Wurzeln ● Klimaregeln: (für gleichwarme Tiere) Bergmann`sche Regel: ■ Ökologische Nische: Fische, Reptilien, Amphibien, Wirbellose Körpertemperatur = Umgebungstemperatur → Einschränkung Lebensraum Aktivität abhängig von Umgebungstemperatur Homoiotherm (Gleichwarm): Vögel, Säugetiere Körpertemperatur Unabhängig der Umgebungstemperatur gleichbleibend → Keine Probleme bei Besiedlung Aktivität unabhängig von Umgebungstemperatur ■ Ökologische Nischen einer Art ist die Gesamtheit aller abiotischen und biotischen UF im Lebensraum, die diese Art zum Leben braucht, z. 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