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 Von Alicia-Loreen Bitter
Abiotische Faktoren
Toleranz und Ökologische Potenz
Abiotische Umweltfaktoren beeinflussen die Aktivität von Lebew

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Von Alicia-Loreen Bitter Abiotische Faktoren Toleranz und Ökologische Potenz Abiotische Umweltfaktoren beeinflussen die Aktivität von Lebewesen in charakteristischer Weise. Variiert man experimentell einen Faktor und miss die die sich ergebenen Lebensaktivität, so erhält man eine Toleranzkurve. ● ● Wird durch Minimum und Maximum begrenzt: unter bzw. Über diesen Wert ist kein Leben möglich Dazwischen ist der Toleranzbereich mit dem optimum: hier ist die Aktivität der Lebewesen am höchsten Bewegliche Lebewesen suchen nach Möglichkeit den Vorzugsbereich (Präferendum) auf Innerhalb des Toleranzbereichs werden die Abschnitte, in denen ein Lebewesen für eine gewisse Zeit gerade noch überleben kann, sich aber nicht mehr fortpflanzen kann, als Pessima bezeichnet 40 30 20 10 Ökologie N 015 Minimum 6-10 11-15 Pessimum Toleranzbereich Ökologische Potenz Präferendum 16-20 21-25 Optimum 26-30 31-35 36-40 Pessimum 41-45 T Maximum 1 von 40 Von Alicia-Loreen Bitter Die Toleranzbreite und damit die Reaktionsfähigkeit einer Art sind genetisch festgelegt: Stenopotente Arten verfügen über einen engen Toleranzbereich. Beispiel: Das Wollgras wächst nur auf sehr feuchten Moorböden Eurypotente Arten zeigen einen weiten Toleranzbereich hinsichtlich eines Faktors. Beispiel: Die Waldkiefer gedeiht sowohl an sandigen trockenen wie auch an feuchter Moorstandorten. ● ● Physiologische und- Ökologische Potenz ● Unter der Physiologische Potenz einer Art versteht man die genetisch festgelegte Fähigkeit, ohne Konkurrenz durch einen anderen Organismus, Schwankungen des untersuchen Umweltfaktors zu ertragen. Dies ist ein eher theoretischer, unter Laborbedingungen ermittelter Wert, da eine Reinkultur ohne jede Konkurrenz durch andere Arten in der Natur nur selten vorkommt. Die Ökologische Potenz beschreibt hingegen die Fähigkeit einer Art, in einer Lebensgemeinschaft mit anderen Organismen, also unter Bedingungen natürlicher...

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Konkurrenz, die Schwankungen des untersuchten Umweltfaktors zu ertragen. Die ökologische Potenz beinhaltet also das Reaktionsvermögen einer Art auf eine Kombination von abiotischen und biotischen Faktoren. Die ökologische Potenz ist in der Regel deutlich geringer als die physiologische Potenz. 2 von 40 Von Alicia-Loreen Bitter Reaktion der Lebewesen Reaktion der Lebewesen Rotbuche Sticleiche Waldkiefer Schwarzerle trocken frisch sehr B trocken 54.2 Baumarten Mitteleuropas. A physiologische Potenz; Bökologische Potenz feucht nass sehr nass 3 von 40 Von Alicia-Loreen Bitter Beispiel: Die Waldkiefer besitzt für die Bodenfeuchte einer bereiten physiologischen Potenz. Sie könnte theoretisch alle Böden besiedeln. Unter natürlichen Bedingungen wird sie jedoch durch die Konkurrenz verschiedener anderer Baumarten auf sehr trockene Standorte abgedrängt. Ihre ökologische Potenz für die Bodenfeuchte ist gering. Die Waldkiefer ist damit stenök. Sie zeigt im Waldökosystem sehr trockene Standorte an und es folglich eine Zeigerpflanze für geringe Bodenfeuchte. Arten mit einer breiten ökologischen Potenz werden dagegen als euryök bezeichnet. Sie sind als Zeigerpflanzen ungeeignet. Umweltfaktor Temperatur Sämtliche Lebensvorgänge sind temperaturabhängig, da ihnen temperaturabhängige chemische Reaktionen zugrunde liegen. Die Individuellen Ansprüche an eine bestimmte Temperatur differieren jedoch von Art zu Art. Nach der Regulation der Körpertemperatur unterscheidet man bei Tieren in zwei Typen: wechselwarme (ektotherme/ poikilotherme) und gleichwarme (endotherme/ homoiotherme) Organismen Wechselwarme Intensität der Lebensvorgänge Kältetod IM Gleichwarme Intensität der Lebensvorgänge Kältestarre Kältetod Verklammung Minimum Minimum. Lebensbereich Aktives Leben Maximum Maximum Wärmestarre Wärmestarre Hitzetod Temperatur 4 von 40 Hitzetod Temperatur Von Alicia-Loreen Bitter Körpertemperatur Energie Vergleich von gleichwarmen und wechselwarmen Tieren: Stoffwechsel Fell/ Speckschicht Wärmeregulation Ökonomisch? Homoiotherm (gleichwarm) Die Körpertemperatur ist unabhängig von der Umgebungstemperatur Energie für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur wird aus der Nahrung aufgenommen hoch Vorhanden, dient als Wärmeisolierung und hält die Wärme am Körper Schwitzen (zur Abkühlung), Muskelzittern (zur Aufwärmung) Laufend muss neue Energie dem Körper zugeführt werden, sonst bricht der Kreislauf zusammen -> unökonomisch Poikilotherm (wechselwarm) Die Körpertemperatur ist abhängig von der Umgebungstemperatur Ein Großteil der Energie wird über Sonnenstrahlen (Wärmeenergie) aufgenommen niedrig Nicht vorhanden Aufsuchen (zur Aufwärmung) und Vermeiden (zur Abkühlung) von wärmeren oder kälteren Orten Nur selten muss Nahrung zugeführt werden. Es kann nur Energie verbraucht werden, wenn die Sonne scheint -> äußerst ökonomisch und sparsam 5 von 40

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Konkurrenz, die Schwankungen des untersuchten Umweltfaktors zu ertragen. Die ökologische Potenz beinhaltet also das Reaktionsvermögen einer Art auf eine Kombination von abiotischen und biotischen Faktoren. Die ökologische Potenz ist in der Regel deutlich geringer als die physiologische Potenz. 2 von 40 Von Alicia-Loreen Bitter Reaktion der Lebewesen Reaktion der Lebewesen Rotbuche Sticleiche Waldkiefer Schwarzerle trocken frisch sehr B trocken 54.2 Baumarten Mitteleuropas. A physiologische Potenz; Bökologische Potenz feucht nass sehr nass 3 von 40 Von Alicia-Loreen Bitter Beispiel: Die Waldkiefer besitzt für die Bodenfeuchte einer bereiten physiologischen Potenz. Sie könnte theoretisch alle Böden besiedeln. Unter natürlichen Bedingungen wird sie jedoch durch die Konkurrenz verschiedener anderer Baumarten auf sehr trockene Standorte abgedrängt. Ihre ökologische Potenz für die Bodenfeuchte ist gering. Die Waldkiefer ist damit stenök. Sie zeigt im Waldökosystem sehr trockene Standorte an und es folglich eine Zeigerpflanze für geringe Bodenfeuchte. Arten mit einer breiten ökologischen Potenz werden dagegen als euryök bezeichnet. Sie sind als Zeigerpflanzen ungeeignet. Umweltfaktor Temperatur Sämtliche Lebensvorgänge sind temperaturabhängig, da ihnen temperaturabhängige chemische Reaktionen zugrunde liegen. Die Individuellen Ansprüche an eine bestimmte Temperatur differieren jedoch von Art zu Art. Nach der Regulation der Körpertemperatur unterscheidet man bei Tieren in zwei Typen: wechselwarme (ektotherme/ poikilotherme) und gleichwarme (endotherme/ homoiotherme) Organismen Wechselwarme Intensität der Lebensvorgänge Kältetod IM Gleichwarme Intensität der Lebensvorgänge Kältestarre Kältetod Verklammung Minimum Minimum. Lebensbereich Aktives Leben Maximum Maximum Wärmestarre Wärmestarre Hitzetod Temperatur 4 von 40 Hitzetod Temperatur Von Alicia-Loreen Bitter Körpertemperatur Energie Vergleich von gleichwarmen und wechselwarmen Tieren: Stoffwechsel Fell/ Speckschicht Wärmeregulation Ökonomisch? Homoiotherm (gleichwarm) Die Körpertemperatur ist unabhängig von der Umgebungstemperatur Energie für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur wird aus der Nahrung aufgenommen hoch Vorhanden, dient als Wärmeisolierung und hält die Wärme am Körper Schwitzen (zur Abkühlung), Muskelzittern (zur Aufwärmung) Laufend muss neue Energie dem Körper zugeführt werden, sonst bricht der Kreislauf zusammen -> unökonomisch Poikilotherm (wechselwarm) Die Körpertemperatur ist abhängig von der Umgebungstemperatur Ein Großteil der Energie wird über Sonnenstrahlen (Wärmeenergie) aufgenommen niedrig Nicht vorhanden Aufsuchen (zur Aufwärmung) und Vermeiden (zur Abkühlung) von wärmeren oder kälteren Orten Nur selten muss Nahrung zugeführt werden. Es kann nur Energie verbraucht werden, wenn die Sonne scheint -> äußerst ökonomisch und sparsam 5 von 40