Die Substratinduktion
Die Substratinduktion ist ein Mechanismus der Genregulation bei Prokaryoten, der die Produktion von Enzymen steuert, die für den Abbau bestimmter Substrate benötigt werden.
Ablauf der Substratinduktion:
- Ohne Substrat: Der Repressor bindet an den Operator und verhindert die Transkription der Strukturgene.
- Mit Substrat: Das Substrat (Induktor) bindet an den Repressor und inaktiviert ihn.
- Die RNA-Polymerase kann nun am Promotor ansetzen und die Strukturgene ablesen.
- Die benötigten Enzyme werden produziert.
Example: Das Lac-Operon-Modell ist ein klassisches Beispiel für die Substratinduktion. Hier dient Laktose als Induktor, der den Repressor inaktiviert und die Produktion von Enzymen zum Laktoseabbau ermöglicht.
Vocabulary: Induktor (lat. inducere: auslösen, veranlassen) - Das Substrat, das den Regulationsprozess auslöst.
Die Substratinduktion ermöglicht es Bakterien, effizient auf vorhandene Nährstoffe zu reagieren und nur die notwendigen Enzyme zu produzieren.
Highlight: Die Substratinduktion ist ein energiesparender Mechanismus, da Enzyme nur dann produziert werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden.





