Grundlegender Aufbau und Physiologie der Pflanze
Die Pflanzenphysiologie beschäftigt sich mit dem strukturellen Aufbau und den lebenswichtigen Prozessen in Pflanzen. Der Grundaufbau einer typischen Pflanze besteht aus mehreren spezialisierten Organen: Wurzel, Sprossachse, Blätter und Blüten. Jedes dieser Organe erfüllt bestimmte Funktionen für das Überleben der Pflanze.
Definition: Die Pflanzenphysiologie untersucht die Lebensvorgänge und Stoffwechselprozesse in Pflanzen, von der molekularen bis zur organismischen Ebene.
Der Feinbau eines Blattes zeigt mehrere wichtige Gewebeschichten. Die Cuticula bildet eine wasserabweisende Schutzschicht an der Oberseite. Darunter liegt die obere Epidermis, gefolgt vom Palisadenparenchym, wo der Großteil der Fotosynthese stattfindet. Das Schwammparenchym ermöglicht den Gasaustausch, während die untere Epidermis mit ihren Spaltöffnungen (Stomata) die Transpiration reguliert.
Die Sprossachse enthält wichtige Leitgewebe: Das Xylem für den Wassertransport und das Phloem für den Transport von Assimilaten. Das Kambium ermöglicht das Dickenwachstum. Diese Strukturen sind essentiell für die Versorgung aller Pflanzenteile mit Wasser und Nährstoffen.











