Grundlagen der Ökologie: Abiotische und Biotische Faktoren
Die abiotischen Faktoren spielen eine fundamentale Rolle in Ökosystemen und beeinflussen maßgeblich das Leben aller Organismen. Im Gegensatz zu biotischen Faktoren stammen sie aus der unbelebten Umwelt und umfassen wichtige Einflussgrößen wie Temperatur, Licht und Wasser.
Die Temperatur ist einer der wichtigsten abiotischen Faktoren, da sie biochemische Prozesse in Organismen direkt beeinflusst. Bei der Temperaturregulation unterscheiden wir zwischen poikilothermen (wechselwarmen) und homoiothermen (gleichwarmen) Lebewesen. Die Bergmannsche und Allensche Regel beschreiben dabei wichtige evolutionäre Anpassungen an verschiedene Klimazonen.
Definition: Die RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel) besagt, dass biochemische Reaktionen bei einer Temperaturerhöhung um 10°C etwa 2-4 mal schneller ablaufen.
Das Licht als abiotischer Faktor ist besonders für Pflanzen von existenzieller Bedeutung. Verschiedene Pflanzenarten haben sich durch Evolution an unterschiedliche Lichtverhältnisse angepasst, was sich in der Unterscheidung zwischen Schatten- und Sonnenpflanzen zeigt. Auch Tiere haben artspezifische Aktivitätsmuster entwickelt, die sich an den Lichtverhältnissen orientieren.











