Das Ruhepotential ist die elektrische Spannung, die an der Zellmembran... Mehr anzeigen
Ruhepotential erklärt - Ursachen und Ionenverteilung

Grundlagen des Ruhepotentials
Das Ruhepotential bezeichnet die Spannung an der Zellmembran einer nicht erregten Zelle. Sie entsteht durch unterschiedliche Verteilungen von Ionen wie Natrium (Na⁺), Kalium (K⁺) und Chlorid (Cl⁻) innerhalb und außerhalb der Zelle. Bei Nervenzellen liegt dieser Wert bei etwa -70 mV.
Die Ionenverteilung zwischen Zellinnerem (intrazellulär) und Zelläußerem (extrazellulär) ist sehr charakteristisch: Im Inneren findest du eine hohe Konzentration an Kaliumionen (K⁺) und organischen Anionen (A⁻), während außen Natriumionen (Na⁺) und Chloridionen (Cl⁻) überwiegen.
Durch die unterschiedlichen Konzentrationen entsteht ein Konzentrationsgefälle, das zur Diffusion der Ionen führt. Wenn positive K⁺-Ionen nach außen strömen, entsteht im Zellinneren ein Überschuss an negativer Ladung – darum ist das Ruhepotential negativ. Diese Diffusion erfolgt durch spezielle Ionenkanäle in der Zellmembran.
💡 Merke dir: Warum das Ruhepotential negativ ist: Hauptsächlich weil K⁺-Ionen nach außen diffundieren und organische Anionen im Zellinneren zurückbleiben, die nicht durch die Membran können.

Aufrechterhaltung des Ruhepotentials
Die Zellmembran ist selektiv permeabel – im Ruhezustand ist sie hauptsächlich für Kaliumionen durchlässig, während Natriumkanäle größtenteils geschlossen sind. Trotzdem gelangen einige Na⁺-Ionen durch sogenannte Leckströme ins Zellinnere. Ohne Gegenmaßnahme würden diese Leckströme das Ruhepotential auf Dauer ausgleichen.
Die Natrium-Kalium-Pumpe ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Ruhepotentials. Dieser Transportmechanismus arbeitet unter Energieverbrauch (ATP) und pumpt ständig drei Na⁺-Ionen aus der Zelle heraus und gleichzeitig zwei K⁺-Ionen hinein. Dieses 3:2-Verhältnis trägt zusätzlich zum negativen Ruhepotential bei.
Obwohl K⁺-Ionen durch Diffusion die Zelle verlassen können, bleibt ihre Konzentration innen höher. Dies liegt daran, dass sie von den negativen organischen Anionen (A⁻) angezogen werden, die die Membran nicht passieren können. Zusätzlich sorgt die Natrium-Kalium-Pumpe dafür, dass immer wieder K⁺ in die Zelle zurücktransportiert wird.
🧠 Wichtig zu verstehen: Das Ruhepotential ist ein dynamisches Fließgleichgewicht – Ionen bewegen sich ständig durch die Membran, aber die Konzentrationen bleiben insgesamt konstant. Die Energie für dieses Gleichgewicht liefert die Natrium-Kalium-Pumpe.
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Ruhepotential erklärt - Ursachen und Ionenverteilung
Das Ruhepotential ist die elektrische Spannung, die an der Zellmembran einer nicht erregten Nervenzelle herrscht. Diese Spannung entsteht durch unterschiedliche Ionenkonzentrationen innerhalb und außerhalb der Zelle und ist für die Funktion von Nervenzellen essentiell.

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Das Ruhepotential bezeichnet die Spannung an der Zellmembran einer nicht erregten Zelle. Sie entsteht durch unterschiedliche Verteilungen von Ionen wie Natrium (Na⁺), Kalium (K⁺) und Chlorid (Cl⁻) innerhalb und außerhalb der Zelle. Bei Nervenzellen liegt dieser Wert bei etwa -70 mV.
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Die Zellmembran ist selektiv permeabel – im Ruhezustand ist sie hauptsächlich für Kaliumionen durchlässig, während Natriumkanäle größtenteils geschlossen sind. Trotzdem gelangen einige Na⁺-Ionen durch sogenannte Leckströme ins Zellinnere. Ohne Gegenmaßnahme würden diese Leckströme das Ruhepotential auf Dauer ausgleichen.
Die Natrium-Kalium-Pumpe ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Ruhepotentials. Dieser Transportmechanismus arbeitet unter Energieverbrauch (ATP) und pumpt ständig drei Na⁺-Ionen aus der Zelle heraus und gleichzeitig zwei K⁺-Ionen hinein. Dieses 3:2-Verhältnis trägt zusätzlich zum negativen Ruhepotential bei.
Obwohl K⁺-Ionen durch Diffusion die Zelle verlassen können, bleibt ihre Konzentration innen höher. Dies liegt daran, dass sie von den negativen organischen Anionen (A⁻) angezogen werden, die die Membran nicht passieren können. Zusätzlich sorgt die Natrium-Kalium-Pumpe dafür, dass immer wieder K⁺ in die Zelle zurücktransportiert wird.
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