Faszinierende Lebewesen und Bedingungen in der Tiefsee
Die Tiefsee-Lebewesen haben sich perfekt an ihre extreme Umgebung angepasst. Die Anpassung der Tiere in der Tiefsee zeigt sich besonders bei Arten wie dem Vampirtintenfisch, der Seefledermaus oder dem Peitschenangler. Seegurken, die zu den Stachelhäutern gehören und bis zu zwei Meter groß werden können, machen in 4.000 Metern Tiefe etwa die Hälfte der Masse aller Organismen aus. In 8.500 Metern Tiefe steigt ihr Anteil sogar auf 90 Prozent.
Highlight: Die Tiefsee Tiere haben erstaunliche Überlebensstrategien entwickelt. In den verschiedenen Zonen der Tiefsee finden sich spezialisierte Lebensformen wie Röhrenwürmer, Einzeller, Fische, Krebse, Seefedern und Seegurken, die selbst an heißen, toxischen Thermalquellen überleben können.
Die Lebensbedingungen in der Tiefsee für Kinder erklärt sind bemerkenswert konstant. Die chemische Zusammensetzung des salzigen Meerwassers ist seit Jahrmillionen unverändert, und die Temperatur liegt konstant bei zwei bis drei Grad Celsius. Sonnenlicht dringt nur bis etwa 900 Meter Tiefe vor, wobei die Lichtenergie bereits ab 150 Metern für Pflanzen in der Tiefsee nicht mehr ausreicht. Der Druck steigt pro zehn Meter Tiefe um ein Bar, was bedeutet, dass in 10.000 Metern Tiefe auf jedem Quadratzentimeter ein Gewicht von etwa einer Tonne lastet.
Die geringe Siedlungsdichte in der Tiefsee erschwert das Auffinden von Geschlechtspartnern, was eine weitere Herausforderung für das Überleben der Arten darstellt. Diese einzigartigen Bedingungen machen die Tiefsee zu einem der faszinierendsten und gleichzeitig am wenigsten erforschten Lebensräume unseres Planeten.