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Übersicht des Ökosystems

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 Um bedrohte Ökosystem zu schützen und deren Zerstörung zu bewahren ist es essentiell,
deren Wechselbeziehungen zwischen Arten und Umwelt zu

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Barne Koep

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11/12/13

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In der Datei findet ihr eine kurze und prägnante Zusammenfassung des Ökosystems. Vor allem die Abhängigkeit von abiotischen und biotischen Faktoren zu einer Art sind beschrieben

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Um bedrohte Ökosystem zu schützen und deren Zerstörung zu bewahren ist es essentiell, deren Wechselbeziehungen zwischen Arten und Umwelt zu verstehen. Das Vorkommen einer Art hängt von Umweltfaktoren ab Diese Wechselbeziehungen teilen sich in so genannte abiotische Umweltfaktoren und biotische Umweltfaktoren auf, die ein Ökosystem ständig verändern und genau angepasst sein müssen, um das Bestehen eines Ökosystems zu gewehrleisten Abiotische Umweltfaktoren: Abiotische Umweltfaktoren sind alle physikalisch-chemisch erfassbaren Umweltfaktoren - Wie zum Beispiel: Licht Temperatur ● Salzgehalt ● Mineralstoffe Das Ökosystem Biotische Umweltfaktoren: Biotische Umweltfaktoren hängen mit der belebten Umwelt aktiv zusammen ● Diese Faktoren sind ebenfalls schwerer zu messen, Wie zum Beispiel: Fressfeinde: ● Beutetiere: Symbiosepartner: Konkurrenten: Population: M1 Ökosysteme können so nur an bestimmten Standorten überleben und bestehen, wenn bestimmte Umweltfaktoren übereinstimmen. Die Gesamtheit aller Arten, die in den Ökosystemen leben und sich dort fortpflanzen oder auch aussterben, nennt man Population. Eine Population ist eine Gruppe von artgleichen Individuen an einem Standort oder in einem Ökosystem. Daraus schließt sich eine Fortpflanzungsgemeinschaft, die von dem Fortpflanzungserfolg am jeweiligen Standort abhängt - (Populationsökologie) M2 M3 Organismen zeigen gegenüber Umweltfaktoren eine weite oder enge Toleranz Umweltfaktoren habeneinen großen Einfluss auf Organismen und deren Wachstums- und Fortpflanzungserfolg. Dabei können sie die Verbreitung und Häufigkeit einer Art bestimmen und eingrenzen. ● Um diesen Wert zu bestimmen gibt es Vitalitätsparameter mit denen man zum Beispiel den Wachstumserfolg mit Einfluss eines bestimmten Umweltfaktors misst. ● Aus diesen Parametern ergibt sich die Toleranzkurve, die einen Präferenz-, einen Optimal- und einen Toleranzbereich angibt,...

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in denen sich ein Organismus „bewegen“ kann bzw. wo ein Organismus ein Schwanken von Umweltfaktoren ertragen kann. Auch genannt Physiologische Potenz: Vitalität M5 Pessimum Minimum Optimum Ökologische Potenz Präferendum Toleranzbereich M4 Physiologische Potenz Pessimum Maximum Umweltfaktor Die Toleranz von Arten ist sehr verschieden, weswegen die Toleranz der Arten auf bestimmte Umweltfaktoren nochmal genauer zusammengefasst wird: Stenöke Arten: Stenöke Arten haben gegenüber einem bestimmten oder mehreren Umweltfaktoren einen sehr kleinen Toleranzbereich. Ihre Ansprüche an einen gewissen Standort im Ökosystem sind somit höher und können damit nur an einem bestimmten Standort vorkommen. Sie werden auch als Bioindikatoren bezeichnet, da ihr Standort Rückschlüsse auf die Umweltfaktoren ziehen lässt Euryöke Arten: Euryöke Arten haben gegenüber einem bestimmten oder mehreren Umweltfaktoren einen sehr großen Toleranzbereich. Ihre Ansprüche an einen gewissen Standort im Ökosystem sind somit niedriger, weswegen sie damit auch an mehreren Standorten vorkommen können. Eine Population passt sich an diese Umweltfaktoren nur sehr langsam an, da jedes einzelne Individuum von einer Art eine gute biologische Fitness zeigen muss, um sich an die Umweltbedingungen anzupassen und sich fortpflanzen zu können. Landpflanzen sind an Temperatur und Feuchtigkeit ihres Lebensraums angepasst Damit Pflanzen Fotosynthese betreiben können, um somit Zuckerverbindungen aufzubauen, benötigen sie Licht bzw. Sonnenenergie, Wasser und Kohlenstoffdioxid. nur sind diese Bedingungen nicht überall gegeben: ● Lichtreiche Standorte sind meistens wärmer, wodurch Pflanzen Wasser verlieren (Transpiration), was eigentlich für die Fotosynthese benötigt werden würde. Somit müssen die Blätter der Pflanzen häufig kleiner und „geschlossener“ sein, um nicht zu viel Wasser zu verlieren, wodurch jedoch die CO2 Zufuhr unterbrochen wird. Trotzdem müssen die Blätter lange geöffnet sein - Bsp. Subtropen M6 Lichtarme Standorte sind meistens kälter bzw. feuchter, wodurch die Pflanzen zwar kein Wasser verlieren, jedoch umso mehr Sonnenenergie benötigen, da das Licht schon gering ist Somit müssen die Blätter der Pflanzen größer sein, um genug Sonnenstrahlen für die Fotosynthese abzufangen Bsp. Tropen Aus diesem Grund haben auch die Umweltfaktoren, in diesem Fall Lichtenergie und Wasser, einen großen Einfluss auf die Angepasstheiten in der Blattstruktur, die sich je nach Standort, Lichtmenge und Wasser bei den Blättern unterscheiden. ● Vorkommen und Aktivität von Tieren hängen von der Umgebungstemperatur ab Ein ähnliches Prinzip wie bei der Regulation des Wasserhaushaltes von Pflanzen gibt es auch bei der Temperaturregulation von Säugetieren. ● Es gibt dabei noch viele andere Anpassungen die Pflanzen annehmen, um effizienter Sonneneinstrahlung ausgesetzt zu sein, ohne dabei Wasser zu verlieren - Bsp. Mittagsdepression, bestimmtes Wurzelsystem oder auch einen „Biochemischen Speicher" Gleichwarm Gleichwarme Säugetiere können so unabhängig von der Außentemperatur ihre Körpertemperatur regeln und somit ihren Stoffwechsel aktiv halten = endotherm Diese Tiere passen sich ebenfalls durch Energiesparkonzepte wie Winterruhe, Winterschlaf oder Winterstarre an die Umweltfaktoren an. Sobald jedoch auch deren Toleranzkurve überschritten wird, droht auch bei Ihnen der Tod Produzieren Körperwärme (35-40°C) Durch eigenen Stoffwechsel Unabhängig von Außentemperatur Beispiele Kältezittern, Zusätzliche Wärmeerzeugung Vögel Säugetiere Winterschlaf oder Winterruhe M7 Wechselwarm = ektotherm Keine eigene Temperaturerhöhungen Auf äußere Wärmequellen angewiesen Abhängig von Außentemperatur Kälte- / Hitzetod Bei extremen Bedingungen Kältestarre Alle anderen Tiere Fische, Lurche, etc. Auch wenn Organismen eine sehr große Toleranz in Bezug zu bestimmten Umweltfaktoren haben, heißt es nicht, dass diese auch an ihrem Optimum vorkommen, sondern auch an Randbereichen der Toleranzkurve vorzufinden sind: ● Die ökologische Nische beschreibt alle Beziehungen einer Art zu ihrer Umwelt M8 Ist ein Organismus somit stenök, kann er andere euryöke Organismen aus dem Optimum verdrängen, da diese im Grundlegenden eine größere Toleranz haben und auch in Randgebieten wachsen können. ● Grund dafür sind die biotischen Umweltfaktoren. Eine Konkurrenz von anderen Organismen kann somit die Verbreitung an ihrem Optimum einschränken, was bedeutet, dass der Organismus an sein Randgebiet verdrängt wird. Die Gesamtheit aller abiotischen und biotischen Faktoren bestimmen somit die Häufigkeit und das Vorkommen einer Art. Die damit verbundenen Beziehungen zwischen Art und allen Umweltfaktoren bezeichnet man als „ökologische Nische" ● Betrachtet man nur die abiotischen Umweltfaktoren und vernachlässigt die Wechselbeziehungen zwischen den biotischen Faktoren erhält man eine Fundamentalnische. Diese Nische ist meist größer, da man die Wechselwirkungen mit anderen Arten vernachlässigt: Die Realnische beinhaltet auch Wechselbeziehungen mit biotischen Faktoren, in einem Bereich mit einem bestimmten Umweltfaktor: Vitalität M9 Minimum Optimum Reale ökologische Nische Toleranzbereich Fundmentale Nische Maximum Umweltfaktor

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Trotzdem müssen die Blätter lange geöffnet sein - Bsp. Subtropen M6 Lichtarme Standorte sind meistens kälter bzw. feuchter, wodurch die Pflanzen zwar kein Wasser verlieren, jedoch umso mehr Sonnenenergie benötigen, da das Licht schon gering ist Somit müssen die Blätter der Pflanzen größer sein, um genug Sonnenstrahlen für die Fotosynthese abzufangen Bsp. Tropen Aus diesem Grund haben auch die Umweltfaktoren, in diesem Fall Lichtenergie und Wasser, einen großen Einfluss auf die Angepasstheiten in der Blattstruktur, die sich je nach Standort, Lichtmenge und Wasser bei den Blättern unterscheiden. ● Vorkommen und Aktivität von Tieren hängen von der Umgebungstemperatur ab Ein ähnliches Prinzip wie bei der Regulation des Wasserhaushaltes von Pflanzen gibt es auch bei der Temperaturregulation von Säugetieren. ● Es gibt dabei noch viele andere Anpassungen die Pflanzen annehmen, um effizienter Sonneneinstrahlung ausgesetzt zu sein, ohne dabei Wasser zu verlieren - Bsp. 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Eine Konkurrenz von anderen Organismen kann somit die Verbreitung an ihrem Optimum einschränken, was bedeutet, dass der Organismus an sein Randgebiet verdrängt wird. Die Gesamtheit aller abiotischen und biotischen Faktoren bestimmen somit die Häufigkeit und das Vorkommen einer Art. Die damit verbundenen Beziehungen zwischen Art und allen Umweltfaktoren bezeichnet man als „ökologische Nische" ● Betrachtet man nur die abiotischen Umweltfaktoren und vernachlässigt die Wechselbeziehungen zwischen den biotischen Faktoren erhält man eine Fundamentalnische. Diese Nische ist meist größer, da man die Wechselwirkungen mit anderen Arten vernachlässigt: Die Realnische beinhaltet auch Wechselbeziehungen mit biotischen Faktoren, in einem Bereich mit einem bestimmten Umweltfaktor: Vitalität M9 Minimum Optimum Reale ökologische Nische Toleranzbereich Fundmentale Nische Maximum Umweltfaktor