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Zusammenfassung Ökologie Abi

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 Umweltfaktoren
Abiotische Umweltfaktoren
→ physikalische und chemische Faktoren der unbelebten Umwelt
→ z. B. Temperatur, pH-Wert, Feuchtig

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Zusammenfassung Ökologie (GK) - Umweltfaktoren - Optimumkurven - ökologische Nische - Tiergeografische Regeln - Populationswachstum - r- und K-Strategen - Lottka-Volterra - Neobiota - Schädlingsbekämpfung - Trophieebenen - Photosynthese

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Umweltfaktoren Abiotische Umweltfaktoren → physikalische und chemische Faktoren der unbelebten Umwelt → z. B. Temperatur, pH-Wert, Feuchtigkeit, usw. Biotische Umweltfaktoren → gegenseitige Beeinflussungen der Lebewesen eines Ökosystems Mögliche Wechselbeziehungen Ökologie • Symbiose (+/+) = Wechselseitiger Nutzen • Probiose (+ 10) = Einer der Partner hat einen Nutzen, ohne den anderen zu schädigen • Parasitismus (+/-) = Einseitiger Nutzen mit Schädigung des anderen Partners (dieser bleibt (zunächst) am Leben, allerdings leidet die Fitness) • Räuber - Beute = Einseitiger Nutzen mit Schädigung des anderen Partners (Tod) •· Konkurrenz (-/-); (-/0) = Wettbewerb zwischen Organismen, die ähnliche Anforderungen. an die Umwelt stellen Optimumkurven → Intraspezifische Konkurrenz Wettbewerb von Lebewesen derselben Art → Interspezifische Konkurrenz Wettbewerb von Lebewesen unterschiedlicher Arten Vitalität Tod Präferendum ¡ Optimum Toleranzbereich Pessimum Tod gegenseitige Wechselwirkung Umweltfaktor stenopotent = enger Toleranzbereich einem Umweltfaktor gegenüber → stenök = vielen Umweltfaktoren gegenüber stenopotent eurypotent = weiter Toleranzbereich einem Umweltfaktor gegenüber → euryök = vielen Umweltfaktoren gegenüber eurypotent Nice-to-know: Bioindikatoren sind Organismen, die einen engen Toleranzbereich gegenüber einem Umweltfaktor aufweisen. Ihr Vorkommen ist Anzeichen für die Beschaffenheit / Qualität des Umweltfaktors. physiologische Potenz → Toleranz einer Art gegenüber einem Umweltfaktor in Abwesenheit von Konkurrenz 8 ökologische Potenz → Toleranz einer Art gegenüber einem Umweltfaktor unter Konkurrenzbedingungen → bei konkurrenzstarken Arten entspricht die ökologische weitgehend der physiologischen Potenz! Ökologische Nische Ökologische Nische = Gesamtheit der ökologischen Potenzen einer Art • Fundamentale Nische physiologisches Optimum → Bereich, in dem eine Art unter der günstigsten Wirkung der Umweltfaktoren...

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optimal leben kann . Realnische ökologisches Optimum Bereich, der von einer Art unter dem Einfluss von Konkurrenz und anderen Standortfaktoren tatsächlich belegt wird Arten, die dieselbe ökologische Nische beanspruchen, können nicht dauerhaft gemeinsam im selben Lebensraum existieren → Konkurrenzausschlussprinzip! Lösungsmöglichkeit Konkurrenzvermeidung → Konkurrenzschwächere Arten nutzen Bereiche von Umweltfaktoren, die außerhalb ihres Präferenzbereichs liegen : Durch z. B. Mutationen kann es zu veränderten Ansprüchen einer Art und somit zur Veränderung der vorhandenen ökologischen Nische kommen → Einnischung Temperaturbeziehungen Intensität der Lebensvorgänge Verklammung gleichwarm wechselwarm Kältestarre Wärmelähmung Wärmestarre °C Homoiotherme (gleichwarme) Tiere → Können ihre Körpertemperatur relativ unabhängig von der Außentemperatur konstant halten → Vorteil: größerer Toleranzbereich → aktives Leben auch bei Temperaturschwankungen möglich → Nachteil: hoher Energiebedarf für Kühlung / Erwärmung Poikliotherme (wechselwarme) Tiere → Körpertemperatur entspricht weitgehend der Umgebungstemperatur Tiergeographische Regeln Bergmann'sche Regel (Größenregel) 8 Innerhalb einer Verwandschaftsgruppe gleichwarmer Tiere sind die Individuen kalter Klimate größer als die in wärmeren Gegenden lebenden. Verwandschaftsgruppe bedeutet innerhalb einer Art, aber auch zwischen verschiedenen Arten nahe verwandter Tiere." größere Tiere haben, im verhältnis zu ihrem Körpervolumen, weniger Körperoberfläche geringerer Wärmeverlust über Körperoberfläche →größere Wärmeproduktion (Körpervolumen) 1,25 Meter Es ist abhängig von erf 0.65 Meter . 0,50 Meter ↓ Allen'sche Regel (Proportionsregel) Gleichwarme Lebewesen, die sich in Gebieten mit kälteren klimatischen Bedingungen aufhalten, weisen kleinere Körperanhänge vor als ihre nah verwandten Arten, die sich in Regionen aufhalten mit wärmeren Klima." → größere Körperanhänge führen zu einer größeren Körperoberfläche, über die Wärme abgegeben werden kann → Vorteil für Tiere in warmen Regionen =>Nachteil für Tiere in Kälteren Regionen Polarfuchs Populationswachstum 8 Populationswachstum unter natürlichen Bedingungen mit begrenzten Ressourcen lässt sich durch ein Logistisches Wachstum beschreiben. der Geburtenrate I Natalität) der Sterberate ( Mortalität) den verfügbaren Ressourcen (Kapazität) Logistisches Wachstum hat einen Sipmoiden Verlauf. = Rotfuchs Wüstenfuchs Die natürlichen Ressourcen (abiotisch und biotisch) in einem Lebensraum sind begrenzt → Population kann nicht mehr weiter wachsen, wenn die Kapazität des Lebensraums ausgenutzt ist (Kapazitätsgrenze) Die Kapazität eines Systems wird von verschiedenen Faktoren begrenzt •dichteunabhängige Faktoren Können Populationsdichte beeinflussen, werden aber selber nicht von ihr beeinflusst •dichteabhängige Faktoren Wirken auf die Dichte ein und hängen auch von ihr ab dichteunabhängige Faktoren • abiotische Faktoren • nicht spezifische Fressfeinde → zufällig gerissene Beute • nicht ansteckende Krankheiten •Interspezifische Konkurrenz dichteabhängige Faktoren • Dichtestress (Gedränge faktor) • spezifische Fressfeinde → Rauber-Beute - Beziehung • ansteckende Krankheiten (z. B. Viren) • Parasiten •Intraspezifische Konkurrenz Populationswachstum 2 Individuenanzahl Kapazitätsgrenze K ↳ Zeit r- und K-Strategen 8 r-Strategen • r wie Reproduktion • häufig in Lebensräumen mit wechselnden Umweltbedingungen. Ansteigende Populationsdichte klein kurz viele stark schwankend schnell zunehmende Sterberate steigender Druck/Stress ↓ abnehmende Populationsdichte abnehmende Vermehrungsrate Lag-Phase Anlaufphase des Wachstums: noch keine hohe Vermehrungsrate, da sich die Organismen in dieser Phase an die Gegebenheiten anpassen Größe Lebensdauer- Nachkommen. ↓ nachlassender Druck/Stress Sättigungsphase Konkurrenzkampf um wenige verbleibenden Ressourcen wird hárter; Wachstumsrate sehr gering, nähert sich null an (überlebende Nachkommen = Totel Lineare Phase Ressourcen werden langsam knapper; Stresslevel steigt an, Fortpflanzungsrate wird kleiner, Individuenanzahl steigt aber noch an Exponentielle Phase Ressourcen reichen völlig aus, ist unbegrenzt möglich K-Strategen ·Populations größe ·Erholung nach Populationseinbruch. vermehrung ·K wie Kapazität • häufig in Lebensräumen mit relativ konstanten Umwelt- bedingungen groß lang wenige relativ konstant langsam Lottka-Volterra - Regeln Beschreiben Entwicklung der Populationen von zwei Arten, die sich in einer Räuber - Beute - Beziehung befinden ! Zu beachten: • Für die Gültigkeit müssen einige Grundvoraussetzungen gelten → weitere Umweltfaktoren sind konstant oder vernachlässigbar → Räuber ernährt sich nur von Beute → Beute wird ausschließlich von Räuber bejagt • Nie ein Faktor allein reguliert die Populationsgröße • Beute populationen können auch ohne Räuber schwanken; Räuberpopulationen sind aber von Beutepopulation abhängig Trotzdem Regeln liefern brauchbare Abschätzungen bzgl. der Populationsentwicklung 1. Regel Periodische Populationsschwankungen Die Größe der Populationen schwanken bei konstanten Bedingungen periodisch → Dabei folgen die Maxima der Räuberpopulation den Maxima der Beutepopulation 2. Regel: Konstaz der Mittelwerte Populationen schwanken langfristig um einen Mittelwert → Dabei ist der Mittelwert für die Räuberpopulation in der Regel kleiner als der für die Beute- population 3. Regel: Störung der Mittelwerte. Nach starker Dezimierung beider Populationen erholt sich zuerst die Beutepopulation → Die Erholung der Räuber- population erfolgt zeitversetzt M MAA Zeit Populationsgröße zeit Dezimierung beider Populationen EM zeit Beute Räuber Beute Räuber Beute Räuber

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→ physikalische und chemische Faktoren der unbelebten Umwelt
→ z. B. Temperatur, pH-Wert, Feuchtig

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Mutationen kann es zu veränderten Ansprüchen einer Art und somit zur Veränderung der vorhandenen ökologischen Nische kommen → Einnischung Temperaturbeziehungen Intensität der Lebensvorgänge Verklammung gleichwarm wechselwarm Kältestarre Wärmelähmung Wärmestarre °C Homoiotherme (gleichwarme) Tiere → Können ihre Körpertemperatur relativ unabhängig von der Außentemperatur konstant halten → Vorteil: größerer Toleranzbereich → aktives Leben auch bei Temperaturschwankungen möglich → Nachteil: hoher Energiebedarf für Kühlung / Erwärmung Poikliotherme (wechselwarme) Tiere → Körpertemperatur entspricht weitgehend der Umgebungstemperatur Tiergeographische Regeln Bergmann'sche Regel (Größenregel) 8 Innerhalb einer Verwandschaftsgruppe gleichwarmer Tiere sind die Individuen kalter Klimate größer als die in wärmeren Gegenden lebenden. Verwandschaftsgruppe bedeutet innerhalb einer Art, aber auch zwischen verschiedenen Arten nahe verwandter Tiere." größere Tiere haben, im verhältnis zu ihrem Körpervolumen, weniger Körperoberfläche geringerer Wärmeverlust über Körperoberfläche →größere Wärmeproduktion (Körpervolumen) 1,25 Meter Es ist abhängig von erf 0.65 Meter . 0,50 Meter ↓ Allen'sche Regel (Proportionsregel) Gleichwarme Lebewesen, die sich in Gebieten mit kälteren klimatischen Bedingungen aufhalten, weisen kleinere Körperanhänge vor als ihre nah verwandten Arten, die sich in Regionen aufhalten mit wärmeren Klima." → größere Körperanhänge führen zu einer größeren Körperoberfläche, über die Wärme abgegeben werden kann → Vorteil für Tiere in warmen Regionen =>Nachteil für Tiere in Kälteren Regionen Polarfuchs Populationswachstum 8 Populationswachstum unter natürlichen Bedingungen mit begrenzten Ressourcen lässt sich durch ein Logistisches Wachstum beschreiben. der Geburtenrate I Natalität) der Sterberate ( Mortalität) den verfügbaren Ressourcen (Kapazität) Logistisches Wachstum hat einen Sipmoiden Verlauf. = Rotfuchs Wüstenfuchs Die natürlichen Ressourcen (abiotisch und biotisch) in einem Lebensraum sind begrenzt → Population kann nicht mehr weiter wachsen, wenn die Kapazität des Lebensraums ausgenutzt ist (Kapazitätsgrenze) Die Kapazität eines Systems wird von verschiedenen Faktoren begrenzt •dichteunabhängige Faktoren Können Populationsdichte beeinflussen, werden aber selber nicht von ihr beeinflusst •dichteabhängige Faktoren Wirken auf die Dichte ein und hängen auch von ihr ab dichteunabhängige Faktoren • abiotische Faktoren • nicht spezifische Fressfeinde → zufällig gerissene Beute • nicht ansteckende Krankheiten •Interspezifische Konkurrenz dichteabhängige Faktoren • Dichtestress (Gedränge faktor) • spezifische Fressfeinde → Rauber-Beute - Beziehung • ansteckende Krankheiten (z. B. Viren) • Parasiten •Intraspezifische Konkurrenz Populationswachstum 2 Individuenanzahl Kapazitätsgrenze K ↳ Zeit r- und K-Strategen 8 r-Strategen • r wie Reproduktion • häufig in Lebensräumen mit wechselnden Umweltbedingungen. Ansteigende Populationsdichte klein kurz viele stark schwankend schnell zunehmende Sterberate steigender Druck/Stress ↓ abnehmende Populationsdichte abnehmende Vermehrungsrate Lag-Phase Anlaufphase des Wachstums: noch keine hohe Vermehrungsrate, da sich die Organismen in dieser Phase an die Gegebenheiten anpassen Größe Lebensdauer- Nachkommen. ↓ nachlassender Druck/Stress Sättigungsphase Konkurrenzkampf um wenige verbleibenden Ressourcen wird hárter; Wachstumsrate sehr gering, nähert sich null an (überlebende Nachkommen = Totel Lineare Phase Ressourcen werden langsam knapper; Stresslevel steigt an, Fortpflanzungsrate wird kleiner, Individuenanzahl steigt aber noch an Exponentielle Phase Ressourcen reichen völlig aus, ist unbegrenzt möglich K-Strategen ·Populations größe ·Erholung nach Populationseinbruch. vermehrung ·K wie Kapazität • häufig in Lebensräumen mit relativ konstanten Umwelt- bedingungen groß lang wenige relativ konstant langsam Lottka-Volterra - Regeln Beschreiben Entwicklung der Populationen von zwei Arten, die sich in einer Räuber - Beute - Beziehung befinden ! Zu beachten: • Für die Gültigkeit müssen einige Grundvoraussetzungen gelten → weitere Umweltfaktoren sind konstant oder vernachlässigbar → Räuber ernährt sich nur von Beute → Beute wird ausschließlich von Räuber bejagt • Nie ein Faktor allein reguliert die Populationsgröße • Beute populationen können auch ohne Räuber schwanken; Räuberpopulationen sind aber von Beutepopulation abhängig Trotzdem Regeln liefern brauchbare Abschätzungen bzgl. der Populationsentwicklung 1. Regel Periodische Populationsschwankungen Die Größe der Populationen schwanken bei konstanten Bedingungen periodisch → Dabei folgen die Maxima der Räuberpopulation den Maxima der Beutepopulation 2. Regel: Konstaz der Mittelwerte Populationen schwanken langfristig um einen Mittelwert → Dabei ist der Mittelwert für die Räuberpopulation in der Regel kleiner als der für die Beute- population 3. Regel: Störung der Mittelwerte. Nach starker Dezimierung beider Populationen erholt sich zuerst die Beutepopulation → Die Erholung der Räuber- population erfolgt zeitversetzt M MAA Zeit Populationsgröße zeit Dezimierung beider Populationen EM zeit Beute Räuber Beute Räuber Beute Räuber