Alkane und ihre Grundeigenschaften
Alkane sind Kohlenwasserstoffe mit Einfachbindungen, die eine homologe Reihe bilden. Von Methan (CH₄) bis zu längerkettigen Molekülen wie Decan (C₁₀H₂₂) steigen die Anzahl der Kohlenstoffatome und damit auch ihre physikalischen Eigenschaften systematisch an.
Die Löslichkeit von Alkanen folgt dem Grundsatz "Gleiches löst sich in Gleichem". Da Alkane unpolar, lipophil (fettliebend) und hydrophob (wasserabweisend) sind, lösen sie sich nicht in Wasser, dafür aber gut in anderen unpolaren Lösungsmitteln.
Mit zunehmender Kettenlänge ändern sich auch andere Eigenschaften. Die Viskosität (Zähflüssigkeit) nimmt zu, während die Flüchtigkeit abnimmt. Das liegt an den stärkeren Van-der-Waals-Kräften zwischen längeren Molekülketten.
💡 Merke: Die ersten vier Alkane (Methan bis Butan) sind bei Raumtemperatur gasförmig, Pentan bis Hexadecan sind flüssig und die längerkettigen Alkane fest. Dies macht sie für unterschiedliche Verwendungszwecke wie Campinggas (Butan) oder Lösungsmittel (Hexan) geeignet.
Die Strukturformel eines Alkans zeigt, wie die Atome angeordnet sind. Mit der Summenformel C₍ₙ₎H₍₂ₙ₊₂₎ lässt sich die Zusammensetzung jedes Alkans berechnen.









































