Der Kohlenstoffdioxidkreislauf
Der Kohlenstoffdioxidkreislauf ist das System der chemischen Umwandlung von kohlenstoffhaltigen Verbindungen und deren Austausch zwischen verschiedenen globalen Systemen. In diesem Kreislauf entsteht CO₂ als Abfallprodukt der Atmung bei Lebewesen und bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanzen, während Pflanzen durch Photosynthese CO₂ in Biomasse und Sauerstoff umwandeln.
Kohlenstoff kommt in allen Bereichen der Erde vor:
- In Gesteinen (Lithosphäre)
- Im Boden (Pedosphäre)
- In der Luft (Atmosphäre)
- Im Wasser (Hydrosphäre)
- In Lebewesen (Biosphäre)
Die verschiedenen Kohlenstoffspeicher verteilen sich ungleichmäßig auf der Erde:
- Etwa 95,95% des Kohlenstoffs ist in Gesteinen gespeichert (als Kalkstein, Kohle oder Erdöl)
- Etwa 0,045% befindet sich im Wasser, besonders in den Ozeanen
- Nur jeweils 0,001% ist in der Biosphäre und Atmosphäre gespeichert
- In Böden befindet sich mehr als viermal so viel Kohlenstoff wie in der Atmosphäre
Wichtiger Begriff: Kohlenstoffspeicher sind Bereiche der Erde, in denen Kohlenstoff in unterschiedlichen Formen für unterschiedlich lange Zeiträume gebunden wird. Die größten natürlichen Kohlenstoffspeicher sind Gesteine, während Boden, Wälder und Ozeane ebenfalls bedeutende Speicher darstellen.
Der natürliche Kohlenstoffkreislauf einfach erklärt besteht aus dem Austausch von CO₂ zwischen Atmosphäre, Pflanzen, Tieren und anderen Bestandteilen der Umwelt durch Prozesse wie Photosynthese, Atmung und Verbrennung.




