Der Temperatureinfluss und Katalyse
Der Temperatureinfluss spielt eine entscheidende Rolle bei der Aktivierung chemischer Reaktionen. Die gängigste Methode zur Aktivierung in der Chemie ist die Energiezufuhr durch Temperaturerhöhung.
Highlight: Eine Temperaturerhöhung steigert die Bewegung der Teilchen, erhöht den Energiegehalt der Teilchen und die Zahl der für die Reaktion notwendigen Zusammenstöße der Eduktteilchen.
Ein wichtiges Prinzip in diesem Zusammenhang ist die Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel (RGT-Regel). Diese besagt, dass bei einer Erhöhung der Temperatur um 10°C die Reaktionsgeschwindigkeit sich verdoppelt oder verdreifacht.
Vocabulary: Die RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel) beschreibt den Zusammenhang zwischen Temperaturänderung und Reaktionsgeschwindigkeit.
Eine weitere Möglichkeit zur Aktivierung besteht in der Zugabe eines Katalysators. Katalysatoren sind Stoffe, die durch einen veränderten Reaktionsweg die Aktivierungsenergie senken.
Definition: Ein Katalysator ist ein Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion erhöht, ohne dabei selbst verbraucht zu werden.
Die Wirkung eines Katalysators hat zur Folge, dass bei gleichbleibender Temperatur mehr Eduktteilchen die notwendige Mindestenergie erreichen, wodurch die Reaktion beschleunigt wird. Wichtig zu beachten ist, dass der Katalysator selbst bei der Reaktion nicht verbraucht wird. Er ändert nur die Aktivierungsenergie, nicht die Gesamtreaktion.
Beispiel: Ein Beispiel für den Einfluss Konzentration auf Reaktionsgeschwindigkeit ist die Verwendung von Katalysatoren in Autokatalysatoren, die schädliche Abgase in weniger schädliche Substanzen umwandeln.







