Phasendiagramme und ihre Interpretation
Phasendiagramme sind wichtige Werkzeuge in der Thermodynamik, die die verschiedenen Aggregatzustände eines Stoffes in Abhängigkeit von Druck und Temperatur darstellen.
Definition: Ein Phasendiagramm zeigt die Aggregatzustände eines Stoffes in Abhängigkeit von Variablen wie Druck und Temperatur.
In einem typischen Phasendiagramm werden der Druck auf der Y-Achse und die Temperatur auf der X-Achse aufgetragen. Die Linien im Diagramm repräsentieren die Übergänge zwischen den verschiedenen Phasen:
- Sublimationskurve: zwischen fest und gasförmig
- Schmelzkurve: zwischen fest und flüssig
- Siedekurve: zwischen flüssig und gasförmig
Vocabulary:
- Tripelpunkt: Der Punkt, an dem alle drei Aggregatzustände gleichzeitig existieren.
- Kritischer Punkt: Das Ende der Siedekurve, wo nicht mehr zwischen flüssig und gasförmig unterschieden werden kann.
Das Phasendiagramm von CO2 wird als Beispiel gezeigt, mit seinem charakteristischen Tripelpunkt bei -56,6°C und 5,19 bar sowie dem kritischen Punkt bei 31,0°C und 73,8 bar.
Highlight: Entlang der Phasenübergangslinien existieren beide angrenzenden Phasen gleichberechtigt, was als Phasen-Koexistenz bezeichnet wird.




























