Pufferlösungen und ihre Bedeutung
Bei der Titration von Essigsäure mit Natronlauge entsteht eine Pufferlösung, die den pH-Wert in engen Grenzen konstant hält.
Definition: Eine Pufferlösung besteht aus einer schwachen Säure und ihrer korrespondierenden Base.
Die Pufferwirkung lässt sich durch folgende Reaktionsgleichungen erklären:
CH₃COOH + NaOH → CH₃COONa + H₂O CH₃COONa ⇌ CH₃COO⁻ + Na⁺
Das Gleichgewicht zwischen Essigsäure und Acetat-Ionen sorgt für die pH-Stabilität:
- Zugabe von Säure: CH₃COO⁻ + H⁺ → CH₃COOH
- Zugabe von Base: CH₃COOH + OH⁻ → CH₃COO⁻ + H₂O
Highlight: Pufferlösungen sind wichtig für biochemische Prozesse, die einen stabilen pH-Wert erfordern.
Für einen Enzymversuch bei pH 7 wäre diese Essigsäure-Acetat-Pufferlösung nicht optimal, da ihr Pufferbereich bei etwa pH 4,8 liegt. Stattdessen könnte ein Phosphatpuffer verwendet werden, der im neutralen Bereich puffert.
Beispiel: Ein geeigneter Puffer für pH 7 wäre eine Mischung aus primärem und sekundärem Natriumphosphat (NaH₂PO₄/Na₂HPO₄).








