Gedichtanalyse - Der Fahrplan zum Erfolg
Gedichtanalyse ist gar nicht so kompliziert, wenn du den richtigen Aufbau kennst. Bei Aufgabe 1 startest du mit einer Einleitung, die TATTE (Titel, Autor, Textsorte, Thema, Entstehungszeit) plus Literaturepoche enthält.
Dann arbeitest du dich systematisch durch: formaler Aufbau (Strophen, Verse, Kadenzen), inhaltliche Erfassung und die eigentliche Analyse mit sprachlichen Mitteln. Das lyrische Ich ist dabei zentral - achte darauf, ob es sich direkt nennt und welche Stimmung es vermittelt.
Bei den Gedichtarten solltest du zwischen Ballade (lang, Reime, festes Metrum), Sonett (14 Verse in 2 Quartetten und 2 Terzetten) und anderen unterscheiden können. Sprachliche Mittel wie Metaphern, Alliterationen oder Anaphern haben immer eine bestimmte Wirkung - von Verlebendigung bis hin zur Betonung.
Merktipp: Bei Aufgabe 2 machst du einen kurzen Vergleich - Gemeinsamkeiten und Unterschiede reichen völlig aus!